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Konrad Zuse

Konrad Zuse
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Konrad Zuse lebte mehrere Jahre als Sohn einer Beamtenfamilie in Hoyerswerda. Hier besuchte er das Real-Reform-Gymnasium und machte 1928 das Abitur. Danach studierte er Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule in Berlin.

Die Eintönigkeit bautechnischer Berechnungen brachte ihn auf die Idee, einen programmgesteuerten Rechenautomaten zu entwickeln und zu bauen. Zuses Schaffen fand weltweit Anerkennung. Seine grundlegenden Entwicklungsarbeiten waren Voraussetzung für das Entstehen der modernen Computertechnologie.

Konrad Zuse war aber auch schon von früher Jugend an stark künstlerisch interessiert. Zunächst arbeitete er mehr graphisch, seit etwa 1963 beschäftigte er sich mit Ölmalerei. Seine Arbeiten zeugen von ungebrochenem Lebenswillen, Vitalität und Begeisterungsfähigkeit. Konrad Zuse wurde 1995 Ehrenbürger der Stadt Hoyerswerda.

Biografie

  • 1910: geboren am 22. Juni in Berlin-Wilmersdorf als Sohn des Postbeamten Emil Zuse und dessen Ehefrau Maria, geb. Crohn
  • 1928: Abitur am Reform-Real-Gymnasium in Hoyerswerda
  • 1928 - 1935: Studium Bauingenieurswesen
  • 1934: Beginn der Entwicklungsarbeiten zu einer programmgesteuerten Rechenmaschine
  • 1935: Diplom-Hauptexamen als Bauingenieur an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg; nach dem Studium Statiker bei den Hentschel-Flugzeugwerken in Berlin-Schönefeld
  • 1936 - 1938: Fertigstellung der ersten, noch ganz mechanisch arbeitenden Rechenmaschine, der Z1 (Versuchsmodell), in der elterlichen Wohnung, Mathfesselstr. 10 in Berlin-Kreuzberg
  • 1938 - 1939: Fertigstellung des Gerätes Z2 mit einem Rechenwerk in elektromechanischer Technik (erste Versuchsrechnungen für kleine Programme) mit elektromechanischen Relais für das Rechenwerk der Z1
  • 1941: Geburtsstunde des ersten, voll funktionsfähigen programmgesteuerten Rechners der Welt in elektromechanischer Technik, der Z3; der Nachbau steht im „Deutschen Museum“ in München
  • 1946: Entwicklung des Plankalküls, der wahrscheinlich ersten EDV-Programmiersprache der Welt. Der Plankalkül ist ein Vorläufer der modernen, algorithmischen Programmiersprachen und umfasst auch Konzepte des logischen Programmierens.
  • 1949: Gründung der ZUSE KG in Neukirchen; Entwicklung weiterer programmgesteuerter elektromechanischer Rechengeräte in Röhren- und Transistortechnik
  • 1950: Aufstellung des Gerätes Z4 an der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) in Zürich/Schweiz; in den folgenden Jahren Entwicklung weiterer programmgesteuerter Rechengeräte in elektromechanischer Technik, Röhrentechnik und Transistortechnik (Modelle M9, Z11, Z22, Z23, Z25 und Z31)
  • 1959: Entwicklung eines automatischen Zeichentisches (Graphomet Z64)
  • 1964: verschiedene Tätigkeiten als Berater und freier Mitarbeiter bei der Firma Siemens AG und Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung mbH Bonn (GMD) sowie Zahnradfabrik Friedrichshafen AG
  • 1966 - 1995: Vielfache Ehrungen und weltweite Würdigungen. Konrad Zuse entwickelte weiterhin neue Ideen zur Informatik, den Großteil seiner Zeit widmete er jedoch der Malerei.
  • 1995: Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Hoyerswerda am 19. Mai
  • 1995: Konrad Zuse verstarb am 18. Dezember 1995 in Hünfeld bei Fulda

Konrad Zuse Forum Hoyerswerda e. V.
Zuse-Computer-Museum
Gesellschaft für Informatik e. V.
Dr.-Ing. habil. Horst Zuse
Berufliches Schulzentrum Konrad Zuse

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GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

Witajće k nam!

Mit diesem sorbischen Gruß heiße ich Sie auf den Internetseiten der Stadt Hoyerswerda herzlich willkommen.

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Einwohner

Öffentliche Beteiligungen

Hier finden Sie die öffentlichen Beteiligungen mit den dazugehörigen Unterlagen sowie die Bekanntmachungen zu Planvorhaben der Stadt Hoyerswerda

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WIRTSCHAFT

Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

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STADtLEBEN

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Auserlesene Hörerlebnisse mit außergewöhnlichen Künstlern bieten die
52. Musikfesttage Hoyerswerda.

Ob Sinfonie-oder Solistenkonzerte, Musik für Kinder oder Entdeckungen aus der Heimat, die Musikfesttage sind ein Potpourri mit besonderen musikalischen und künstlerischen Höhepunkten.

Die kleinen, feinen Konzerte wie „Vokalensemble Amici della musica“, „EIN FRÜHLINGSNACHTSTRAUM“ und „Das besondere Instrument“ sind ein Tipp für alle neugierigen Musikfreunde mit Entdeckerpotential.

Wen große Emotionen und Melodienbögen begeistern der wird sich beim Eröffnungs- und Abschlusskonzert genau richtig fühlen.

Leise Töne und ungewöhnliche Klangerlebnisse, abseits des musikalischen Mainstreams, erleben Sie bei einem Besuch der Konzerte „Kammermusik-Ensemble Quattrocelli“ und „ANIMA ITALIANA (Italienische Seele)“.

Doch wofür Sie sich auch entscheiden, die 52. Musikfesttage werden Sie berühren und begeistern.

Wünschen wir uns allen Freude an der Musik und an der Kunst der Interpreten.

Flyer mit Programm

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Hintergrund und Idee

Die Stadt Hoyerswerda verfügt über eine reichhaltige, differenzierte und leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

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