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Günter Peters

Günter Peters
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Günter Peters wurde am 20. September 1907 als Sohn einer Korbmacherfamilie in Hoyerswerda geboren. Hier verbrachte er auch seine Kindheit. Nach dem Abschluss der Lehre ging er 1928/29 zum Studium an die Kunstakademie nach Dresden und erhielt seine Ausbildung unter anderem auch bei Professor Enderlein. In den Jahren 1930/31 arbeitete er als Modezeichner bei der Firma Alsberg in Dresden. In dieser Zeit belegte er Abendkurse an der Volkshochschule und vervollkommnete seine Kenntnisse und Fähigkeiten als Maler. Seine Studienreisen, die er in der Folgezeit unternahm, führten ihn nach Italien, Österreich, Holland und in die Schweiz. Seit 1937 war er als freischaffender Künstler in Breslau tätig und bereiste von hier aus auch Polen. Auf einer der Reisen lernte er den polnischen Maler Professor Kowalski kennen, mit dem er in der Folgezeit zusammenarbeitete.

Die politischen Ereignisse der dreißiger und vierziger Jahre machten um Peters keinen Bogen und so wurde er 1940 zur Wehrmacht eingezogen. Nach seiner Gefangenschaft kehrte er 1947 nach Hoyerswerda zurück und arbeitete im Maleratelier des Landratsamtes.

Nach dem Umzug des Museums vom Burgplatz zum Schloss übernahm er ab 1952 die Leitung dieses Hauses. Neben dieser Tätigkeit galt sein Interesse dem kulturellen Leben der Stadt Hoyerswerda. Auf seine Initiative wurden im alten Stadtgefängnis, das sich im Erdgeschoss des Schlosses befand, die Zellen entfernt und die Gewölbe des alten Schlosssaales freigelegt. Mit den nunmehr hier möglichen Veranstaltungen wurde das Schloss zum kulturellen Mittelpunkt in der Stadt Hoyerswerda.

1959 gründete er den Tiergarten der Stadt, den er gemeinsam mit dem Museum bis 1975 leitete. Die zahlreichen Gehege wurden vorwiegend im Nationalen Aufbauwerk (NAW) von Brigaden aus dem Braunkohlenkombinat Schwarze Pumpe und aus den neu entstandenen Betrieben in Hoyerswerda errichtet. Auf Grund der engen Beziehungen zu Prof. Ullrich, dem Direktor des Dresdener Zoos, konnte Günter Peters zahlreiche Tiere im neuen Tierpark präsentieren, die in Hoyerswerda eine Art „Urlaub“ vom Zoo Dresden verbrachten.

Nach dem Ende seiner Tätigkeit als Museumsleiter und Tierparkdirektor wirkte er ehrenamtlich weiter im kulturellen Bereich der Stadt mit und engagierte sich dafür, dass neue Brunnen und kulturelle Einrichtungen entstehen konnten. Gemeinsam mit dem Bildhauer Jürgen von Woyski, dem Verband bildender Künstler und dem Rat der Stadt organisierte er seit 1975 die Internationalen Bildhauersymposien im Freiluftatelier des Tiergartens. Zahlreiche Plastiken im Stadtbild von Hoyerswerda zeugen von dieser künstlerischen Schaffenszeit.

In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich wieder verstärkt seinem eigentlichen Beruf, der Malerei. Neben den Landschaften der Umgebung galt sein Interesse besonders Motiven in der Stadt Hoyerswerda. Eine große Anzahl von Aquarellen im öffentlichen Bereich, vor allem aber im Stadtmuseum, zeugen von seiner Schaffenszeit.

Am 3. Juli 1987 verstarb Günter Peters. In Erinnerung an sein Lebenswerk und in Würdigung seiner Verdienste zeichnet die Stadt Hoyerswerda seit dem Jahr 1999 alljährlich, seit 2009 aller zwei Jahre, jeweils einen ehrenamtlich engagierten und verdienstvollen Bürger mit der „Günter-Peters-Ehrennadel“ aus. 
 

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GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

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Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

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STADtLEBEN

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Am 4. Juni ist es wieder soweit – es darf getobt, gespielt und entdeckt werden. Zum größten Stadtkindertag im Zoo Hoyerswerda warten auf die kleinen Besucher ab 10:00 Uhr wieder viele kreative Spiel- und Betätigungsaktionen.
An vielen verschiedenen Ständen können die Kleinen und Großen sich ausprobieren und entdecken. Bei so manchem Abenteuer ist auch Mut gefragt. Denn wer traut sich schon durch die gigantische Drachenmaul-Rutsche oder wagt eine Fahrt auf dem gewaltigen Piratenschiff? Richtig viel Geschick benötigt man auch auf der Mega-Kugel-Hindernisbahn. Selbst ausprobieren können sich alle Kinder bei der Herstellung von riesigen Seifenblasen, unterstütz von einem Künstler dieses Faches.

Insgesamt acht Vereine und Institutionen werden neben den großen Spielattraktionen für ausreichend kreativen Denksport und Betätigungsspaß sorgen. Mit dabei sind die städtische Feuerwehr, der Sportclub Hoyerswerda, die IG Kinderferien e.V., das NATZ, die Verkehrswacht Hoyerswerda e.V., die Kinder- und Jugendfarm e.V., die Bastelstraße Gnüchtel sowie die Zooschule.

Neben all dem Spielspaß kann man zum größten Tobetag im Zoo auch wieder tatkräftige Unterstützung zum Artenschutz leisten und das mit einer einfachen Unterschrift. Gemeinsam mit dem Sphenisco e.V. wird der Zoo Hoyerswerda Unterschriften sammeln um im Brutgebiet der Humboldt-Pinguine eine Meeresschutzzone zu errichten. Etwa 80% der Gesamtbevölkerung der Humboldt-Pinguine ziehen jährlich ihre Jungtiere in der Region La Higuera in Chile groß. Nach der erfolgreichen Petition im letzten Jahr konnte der Bau von drei Industriehäfen verhindert werden. Nun geht es darum das Gebiet dauerhaft zu schützen und dort eine Meeresschutzzone zu errichten. Informationen zum Projekt des Sphenisco e.V. erhalten die Besucher zum Stadtkindertag am Stand der Zooschule. Da es Kindern noch nicht erlaubt ist selbst zu unterscheiben, können gern selbstgemalte Bilder von Pinguinen mitgebracht werden. Alle Pinguinportraits werden dann gesammelt nach Chile geschickt. Zusätzlich wird es einen kleinen Trödelmarkt geben, dessen Erlös dem Sphenisco e.V. zu Gute kommt.

Auch dieses Jahr wird der Stadtkindertag wieder vom Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. und natürlich auch einigen regionalen Firmen finanziell unterstütz u.a. durch die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda mbH, dem Dachdeckermeisterbetrieb Pflanz, der Lebensräume eG, das PSW Competence Center, Hebezeuge & Fahrzeughydraulik Grohmann, der CopyThek Bernd Anders & Klaus Weber GbR und durch die TKC Expressbau Dienstleistungen GmbH.

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Hintergrund und Idee

Die Stadt Hoyerswerda verfügt über eine reichhaltige, differenzierte und leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

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