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Plattenbau

Plattenbau
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Auf der Grundlage langjähriger vorhergehender Untersuchungen zur Sicherung und Erweiterung der Rohstoffbasis der DDR und der intensiven Nutzung und Veredlung der hochwertigen Rohbraunkohle im Lausitzer Revier (relativ geringer Schwefel- und Aschegehalt) beschloss der Ministerrat der DDR am 23. Juni 1955 den Aufbau des Braunkohleveredlungskombinates „Schwarze Pumpe“ in der Trattendorfer Heide, unmittelbar beim Ortsteil Schwarze Pumpe der Gemeinde Terpe, Kreis Spremberg.

Zugleich wurde die Entscheidung getroffen, die nur 15 Kilometer entfernt - und außerhalb der „Dunstfahne“ des zukünftigen Kombinates - liegende Stadt Hoyerswerda baulich so zu erweitern, dass sie als zweite „sozialistische Wohnstadt“ (nach Eisenhüttenstadt) den zukünftig mehreren Tausend Beschäftigten des Kombinates entsprechende Wohn- und Lebensbedingungen bieten sollte. Diese enge Verknüpfung von Werk und Stadt zeigte sich bereits am 31. August 1955. In den Vormittagsstunden wurde der symbolische „Erste Spatenstich“ zum Aufbau des Kombinates Schwarze Pumpe vollzogen, am Nachmittag erfolgte die Grundsteinlegung für den Aufbau des neuen Hoyerswerda im Bereich des Bahnhofs der damals rund 7000 Einwohner zählenden Stadt.

Das rasch wachsende Braunkohlenveredlungskombinat diktierte auch das Bautempo für Hoyerswerda. Am 15. Juni 1957 erfolgte östlich des Schwarze-Elster-Kanals die offizielle Grundsteinlegung für den ersten Wohnblock in „Hoyerswerda-Neustadt“. Der Aufbau der Stadt ging einher mit der Suche nach immer rationelleren Baumethoden, insbesondere für Wohnungen. Hoyerswerda wurde sozusagen zum „Experimentierfeld“ auf diesem Gebiet. Hier wurde erstmals in der ehemaligen DDR der industrielle Wohnungsbau in der Plattenbauweise praktiziert.

Beim Anklicken des Buttons „Chronik der Hoyerswerdaer Wohngebiete“ kann man die Entstehung von Wohngebieten und Wohnkomplexen in Hoyerswerda-Altstadt und Hoyerswerda-Neustadt nachvollziehen.


Chronik der Hoyerswerdaer Wohngebiete

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GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

Witajće k nam!

Mit diesem sorbischen Gruß heiße ich Sie auf den Internetseiten der Stadt Hoyerswerda herzlich willkommen.

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Einwohner

Öffentliche Beteiligungen

Hier finden Sie die öffentlichen Beteiligungen mit den dazugehörigen Unterlagen sowie die Bekanntmachungen zu Planvorhaben der Stadt Hoyerswerda

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WIRTSCHAFT

Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

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STADtLEBEN

11. Bildhauersymposium

Vom 19. Juni bis 1. Juli 2016 findet im Zoo und Schloss Hoyerswerda das 11. Internationale Bildhauersymposium statt. In diesem Jahr fertigen Künstler aus Deutschland, Bulgarien, Polen, Österreich, Italien und sogar aus Japan ihre Kunstwerke zum diesjährigen Thema „Integration“.

Für interessierte Besucher, die die Entstehung der Kunstwerke täglich begleiten möchten, empfiehlt sich die günstige Jahreskarte des Zoos, welche nicht nur zum Bildhauersymposium sondern auch für das restliche Jahr den Eintritt im Zoo und Schloss ermöglicht. Als Highlight des Symposiums findet am 23. Juni ab
14 Uhr ein Tag der Integration im Zoo und Schloss Ho-yerswerda statt. Während im Schlosssaal ab 14 Uhr Gastredner, wie der 1. Beigeordnete des Landkreis Bautzen, Udo Witschas, zu den Chancen und Problemen der aktuellen Asyl- und Integrationsthematik referieren, wird den Kindern im Zoo dank der Unterstützung des Hoyerswerdaer Rotary-Clubs eine Hüpfburg und ein ganz besonderer Clown geboten. Clown „Pan Panazeh“ begeistert nicht nur mit Gaukelei, Zauberei, Geschichten, Musik und anderen Kunststücken, er war auch selbst Künstler beim 10. Bildhauersymposium 2014.

Die Bildhauersymposien wurden seit 1975 im Zoo Hoyerswerda durchgeführt. Initiiert durch den Bildhauer und Maler Jürgen von Woyski fanden diese Veranstal-tungen im zweijährigen Rhythmus bis 1989 statt. Von Beginn an handelte es sich um eine internationale Veranstaltung mit Künstlern aus der Tschechoslowakei, Polen, Ungarn und der Sowjetunion. 2014 war es 25 Jahre her, dass das letzte Bildhauersymposium in Hoyerswerda stattgefunden hatte. Die Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH und das Unternehmen be2pro haben damals diese alte Tradition des künstle-rischen Schaffens im Zoo Hoyerswerda dank zahlreicher Spenden wieder aufnehmen können und wollen es nun im zweijährigen Rhythmus regelmäßig stattfinden lassen.

Das 11. Bildhauersymposium wird organisiert und durchgeführt von der Zoo, Kultur und Bildung gGmbH Hoyerswerda, Projektleitung Kerstin Noack gemeinsam mit der Firma WERA Steinkunst GmbH, Inhaberin Martina Rohrmoser Mueller.

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Hintergrund und Idee

Die Stadt Hoyerswerda verfügt über eine reichhaltige, differenzierte und leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

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