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Zeißig

Fakten/Geschichte/Wissenswertes

Zeißig
Zoom

Fläche: 9,50 Quadratkilometer

Einwohner: 908 (Stand: 31.12.2015)

Ortsteilverwaltung:
Ortsvorsteher Jens Sarodnik
Bautzener Straße 38
02977 Hoyerswerda
Tel.: 03571 978460
Fax: 03571 601461

Eingemeindung: 1. Januar 1996

Besonderheiten/Sehenswürdigkeiten:

  • 750-Jahr-Feier (1998)
  • Dorfaue
  • Konrad-Zuse-Computermuseum
  • Kulturelles Zentrum "Zeißighof" (Vierseithof)
  • Skulptur/Bauernstatue


Vereine:

  • Sportverein Zeißig e. V.
  • Verein zur Förderung der kulturellen dörflichen Gemeinschaft Zeißig (Kulturverein) , dem Seniorenclub usw.
  • Sorbischen Volkstanzgruppe e.V.
  • Sorbischer Kinderverein e.V.
  • Jugend Zeißig e.V.

Zeißighof
Zoom Zeißighof

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1248. Sein Name leitet sich von der sorbischen Bezeichnung „Cisk“ (deutsch: Eibe) ab, so dass vermutet wird, dass es zu seiner Gründerzeit das „Dorf an den Eiben“ war. Der ursprüngliche Dorfkern befindet sich im westlichen Areal des Ortes. Ein langgestreckter Anger mit einem kleinen Wasserlauf, - der Dorfgraben -, Teichen und Obstbäumen wird ringsum von bäuerlichen Gehöften begrenzt.

Einige nicht in Zeißig sesshaft Gewordene gründeten Ende des 18. Jahrhunderts die damalige Kolonie Zeißig, den jetzigen kleinen Ortsteil „Klein Zeißig“ an der Verbindungsstraße der B 96 und der Straße nach Niesky, in unmittelbarer Nähe des Hoyerswerdaer Waldfriedhofs Kühnicht. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erweiterte sich die Ortschaft um einige Bauernhöfe an der jetzigen Bundesstraße B 96 in Richtung Bautzen. Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden die Häuser in der Friedensstraße und in anderen Straßen. Nach der politischen Wende entstand ab den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts das Neubaugebiet am Sender, das vor allem Heimstatt für Bürger aus der Hoyerswerdaer Kernstadt wurde. Mit diesem neuen Wohngebiet verdoppelte sich die ursprüngliche Zeißiger Einwohnerschaft annähernd auf nunmehr über 1000.


Wissenswertes

Den Ortsteil prägen mittelständisches Gewerbe und kleinere Unternehmen. Landwirtschaft wird im Nebenerwerb betrieben.

Der Ort hat eine weitere Besonderheit: Die Zeißiger Flur hat eine Gemarkungsgröße von 1.375 Hektar, so dass einige der Hoyerswerdaer Wohnblöcke, die von 1957 an errichtet wurden, auf ursprünglicher Zeißiger Flur liegen. Jenseits der Bahnlinie Hoyerswerda - Horka entstand 1954 das erste Industrie/Gewerbegebiet, das sogenannte „Industriegelände“ der Stadt mit dem fast schon legendären Betonwerk, der „Häuserfabrik“ für das seit 1955 rasch wachsende Hoyerswerda. Das Industriegelände Süd gehört heute noch zur Zeißiger Gemarkung. Hier gibt es mehrere mittelständische Unternehmen wie Autohäuser und Industriebetriebe. In diesem Areal, im LAUTECH-Gebäude an der Straße D, befindet sich das Konrad-Zuse-Computermuseum, in dem das Lebenswerk des „Computervaters“ Konrad Zuse, des Ehrenbürgers der Stadt Hoyerswerda, gewürdigt wird.

Zum kulturellen Zentrum des Ortsteils hat sich in den letzten Jahren dank des Engagements zahlreicher Dorfbewohner der „Zeißighof“, ein ursprünglich bäuerlicher Vierseithof, entwickelt. Vor dem Zeißighof steht eine Bauernstatue, die vom Bildhauer Jürgen von Woyski, Ehrenbürger der Stadt Hoyerswerda, geschaffen wurde. Sie ist in seinem Werksverzeichnis mit den Angaben „1960 - LPG-Bauer - Bronze, Höhe 175 cm“ aufgeführt.

Zeißig ist beliebter Ausgangspunkt für Radwanderungen nach Spohla, Wittichenau und natürlich zum Knappensee.


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GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

Witajće k nam!

Mit diesem sorbischen Gruß heiße ich Sie auf den Internetseiten der Stadt Hoyerswerda herzlich willkommen.

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Einwohner

Öffentliche Beteiligungen

Hier finden Sie die öffentlichen Beteiligungen mit den dazugehörigen Unterlagen sowie die Bekanntmachungen zu Planvorhaben der Stadt Hoyerswerda

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WIRTSCHAFT

Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

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STADtLEBEN

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Hintergrund und Idee

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