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Schwarzkollm

Fakten/Geschichte/Wissenswertes

Schwarzkollm
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Fläche: 30,33 Quadratkilometer

Einwohner: 792 (Stand: 31.12.2015)

Ortsteilverwaltung:
komm. Ortsvorsteher Peter Michala
Dorfstraße 75
02977 Hoyerswerda
Tel.: 035722 91257
Fax: 035722 95862
Schwarzkollm

Eingemeindung: 1. Januar 1996

Besonderheiten/Sehenswürdigkeiten:

  • 600-Jahr-Feier (1994)
  • Goldmedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ (1995)
  • Bürgerhaus „Frentzelhaus“ mit Heimatstube
  • Dorfkirche
  • Dorfplatz mit Krabatbrunnen
  • Freilichtbühne Kubitzberg
  • Natursteinwerke
  • Krabat-Mühle


Vereine:

  • Brauchtumsgruppe „Krabat“ e.V.
  • „Cowboyhüte vom Kubitzberg“ e.V.
  • Dorfclub e.V.
  • Fan-Club „Die Aktivisten“
  • Förderverein „Krabatmühle Schwarzkollm“ e.V.
  • Jugendclub
  • Landfrauenverein
  • Spielmannszug

Dorfplatz mit Frentzelhaus
Zoom Dorfplatz mit Frentzelhaus

Geschichte

Der Ort Schwarzkollm - sorbisch Corny Cholms -, eingebettet in die waldreiche Landschaft zwischen Kubitzberg, Petzerberg und Gerichtsberg, gehört mit seiner über 600jährigen Geschichte zu den ältesten Ortschaften der Region. Der früheste schriftliche Nachweis über die Existenz des Ortes stammt aus dem Jahr 1394.

Das Ortsbild wird von zahlreichen Gehöften mit ziegelgedeckten Torbögen, vom Dorfanger und dem Dorfgrabenwasser geprägt. Der Dorfplatz mit dem Krabatbrunnen und den gepflegten Grünanlagen sowie die im 12./13. Jahrhundert entstandene gotische Marienkirche, die nach einem Brand im Jahr 1858 im klassizistisch-romanischen Baustil wieder errichtet wurde, sind optischer Mittelpunkt von Schwarzkollm.


Wissenswertes

Rund 800 Einwohner haben ihr Zuhause in dem seit dem 1. Januar 1996 in die Stadt Hoyerswerda eingemeindeten Ortsteil, dessen Gemeinwesen vorwiegend von Land- und Forstwirtschaft sowie kleinen gewerbetreibenden Unternehmen bestimmt ist.

Im Jahr 1998 wurde das jetzige Frentzelhaus (ein ehemaliges Stallgebäude) fertiggestellt, das sich immer mehr zum Zentrum des gesellschaftlichen Lebens im Ortsteil entwickelt hat. Hier haben die Vereine ihr Domizil und in der Heimatstube gibt es zahlreiche Ausstellungen zu Themen aus Kunst und Historie. Das Frentzelhaus wurde nach Salomon Gottlob Frentzel benannt, der im Jahre 1701 im Vorgängergebäude geboren wurde und später als Pfarrer in Geierswalde die „Chronik ... der Stadt und Herrschaft Hoyerswerda“ schrieb, die fast einzige Grundlage der Heimatgeschichte aus jener Zeit.

Seit 1990 unterhält Schwarzkollm intensive Partnerschaftsbeziehungen mit den beiden Gemeinden Heinersreuth und Stephanskirchen im Freistaat Bayern.

Bei Schwarzkollm ragt das Grundgebirge (Grauwacke) an zwei Stellen sichtbar aus den eiszeitlichen Ablagerungen heraus. Durch die Natursteinwerke wird unweit der Bahn ein Vorkommen ausgebeutet - der andere „Hügel“, der Kubitzberg, bleibt erhalten.

Rund 30 Kilometer gut markierte Rad- und Wanderwege gibt es rund um Schwarzkollm. Der „Krabat-Radwanderweg“ führt besonders Naturinteressierte von der „Schwarzen Mühle“ bis in das einzigartige Dubringer Moor mit seiner sehenswerten Tier- und Pflanzenwelt. Sühnekreuze, Teufelsstein und Hanka-Brunnen sind für an Heimatgeschichte Interessierte ebenfalls magische Anziehungspunkte.

Vor allem die ortsansässigen Vereine pflegen liebevoll ein vielfältiges Spektrum an dörflichen Traditionen, besonders natürlich die sorbischen Bräuche.

Die wohl bekannteste und beliebteste Gestalt aus der sorbischen Sagenwelt ist „Krabat“. Unmittelbar mit ihm verbunden ist die sagenumwobene „Schwarze Mühle“ in Schwarzkollm, um die sich einige Begebenheiten um ihn und den „Schwarzen Müller“ ranken. Die Schwarzkollmer Einwohner, vor allem der am 8. März 2005 gegründete Förderverein „Krabatmühle Schwarzkollm e. V.“, widmen sich gemeinsam mit mehreren Partnern ganz dem Projekt des Neubaus der Krabatmühle, die zukünftig als touristische Attraktion Gäste aus nah und fern anziehen und nicht zuletzt auch wirtschaftlichen Zielen dienen soll.


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GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

Witajće k nam!

Mit diesem sorbischen Gruß heiße ich Sie auf den Internetseiten der Stadt Hoyerswerda herzlich willkommen.

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Einwohner

Öffentliche Beteiligungen

Hier finden Sie die öffentlichen Beteiligungen mit den dazugehörigen Unterlagen sowie die Bekanntmachungen zu Planvorhaben der Stadt Hoyerswerda

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WIRTSCHAFT

Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

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STADtLEBEN

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Am 4. Juni ist es wieder soweit – es darf getobt, gespielt und entdeckt werden. Zum größten Stadtkindertag im Zoo Hoyerswerda warten auf die kleinen Besucher ab 10:00 Uhr wieder viele kreative Spiel- und Betätigungsaktionen.
An vielen verschiedenen Ständen können die Kleinen und Großen sich ausprobieren und entdecken. Bei so manchem Abenteuer ist auch Mut gefragt. Denn wer traut sich schon durch die gigantische Drachenmaul-Rutsche oder wagt eine Fahrt auf dem gewaltigen Piratenschiff? Richtig viel Geschick benötigt man auch auf der Mega-Kugel-Hindernisbahn. Selbst ausprobieren können sich alle Kinder bei der Herstellung von riesigen Seifenblasen, unterstütz von einem Künstler dieses Faches.

Insgesamt acht Vereine und Institutionen werden neben den großen Spielattraktionen für ausreichend kreativen Denksport und Betätigungsspaß sorgen. Mit dabei sind die städtische Feuerwehr, der Sportclub Hoyerswerda, die IG Kinderferien e.V., das NATZ, die Verkehrswacht Hoyerswerda e.V., die Kinder- und Jugendfarm e.V., die Bastelstraße Gnüchtel sowie die Zooschule.

Neben all dem Spielspaß kann man zum größten Tobetag im Zoo auch wieder tatkräftige Unterstützung zum Artenschutz leisten und das mit einer einfachen Unterschrift. Gemeinsam mit dem Sphenisco e.V. wird der Zoo Hoyerswerda Unterschriften sammeln um im Brutgebiet der Humboldt-Pinguine eine Meeresschutzzone zu errichten. Etwa 80% der Gesamtbevölkerung der Humboldt-Pinguine ziehen jährlich ihre Jungtiere in der Region La Higuera in Chile groß. Nach der erfolgreichen Petition im letzten Jahr konnte der Bau von drei Industriehäfen verhindert werden. Nun geht es darum das Gebiet dauerhaft zu schützen und dort eine Meeresschutzzone zu errichten. Informationen zum Projekt des Sphenisco e.V. erhalten die Besucher zum Stadtkindertag am Stand der Zooschule. Da es Kindern noch nicht erlaubt ist selbst zu unterscheiben, können gern selbstgemalte Bilder von Pinguinen mitgebracht werden. Alle Pinguinportraits werden dann gesammelt nach Chile geschickt. Zusätzlich wird es einen kleinen Trödelmarkt geben, dessen Erlös dem Sphenisco e.V. zu Gute kommt.

Auch dieses Jahr wird der Stadtkindertag wieder vom Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. und natürlich auch einigen regionalen Firmen finanziell unterstütz u.a. durch die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda mbH, dem Dachdeckermeisterbetrieb Pflanz, der Lebensräume eG, das PSW Competence Center, Hebezeuge & Fahrzeughydraulik Grohmann, der CopyThek Bernd Anders & Klaus Weber GbR und durch die TKC Expressbau Dienstleistungen GmbH.

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Hintergrund und Idee

Die Stadt Hoyerswerda verfügt über eine reichhaltige, differenzierte und leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

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