Veranstaltungskalender

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
01
02
03
04
05

 Mediathek

Verkehrseinschränkungen European Energy Award Altstadt Banner_Visuelle Lausitz SFKsachsen Teilnehmerlogo 2011

Url senden | Seite drucken | Social Bookmarks

Sehenswertes

Marktplatz

Sehenswertes
Zoom

Sehenswert für Gäste und Besucher Hoyerswerdas ist das Zentrum der Altstadt mit dem Marktplatz und den ihn umgebenden Straßen und Gassen. Hier befindet sich das ursprünglich im Jahr 1449 als dreigeschossiger Renaissancebau fertig gestellte Rathaus mit einem Rundbogenportal und einer doppelläufigen Freitreppe, das nach mehreren Bränden im Jahre 1680 neu aufgebaut wurde und 1930 durch nochmaligen Aufbau seine jetzige Gestalt erhielt.

Restaurierte und in alter Schönheit erstrahlende Bürgerhäuser, aber auch neue, moderne Wohn- und Geschäftshäuser fügen sich zu einem harmonischen baulichen Ensemble, das von Bäumen, der kursächsischen Postmeilensäule und dem „Sorbenbrunnen“ ergänzt wird. Den Brunnen - nach einem Entwurf des einheimischen Bildhauers Jürgen von Woyski - krönt ein sorbisches Paar, das auf das Markttreiben blickt. Ursprünglich stand dieser Brunnen auf der Ortenburg in Bautzen. Seit 1994 ersetzt er den bereits um 1900 verschwundenen historischen Röhrtrog.

Mit der Restaurierung des Marktplatzes wurde 1994 die Altstadtsanierung im Wesentlichen abgeschlossen.

 

Postmeilensäule

Sehenswertes
Zoom

Blickfang in der Mitte des Marktes ist eine Rarität - die kursächsische Postmeilensäule. Die auf Geheiß August des Starken in ganz Sachsen errichteten Säulen (auch Distanzsäulen genannt) waren Teil des sächsischen Postwegenetzes. Sie markierten den Haltepunkt der Kutschen und waren zugleich Fahrplan. Die Angabe der Entfernungen zu den Zielorten der jeweiligen Postverbindungen erfolgte in sächsischen Meilen - eine Meile entspricht 9,062 Kilometern.

Die hiesige Distanzsäule ist selbst schon „weit gereist“. Davon künden die im Sockel eingemeißelten vier Jahreszahlen, deren Schrifttypen historischen Bezug haben. Im Jahre 1730 auf dem Marktplatz aufgestellt, musste sie aus „verkehrstechnischen Gründen“ 1895 zum Bahnhofshotel wechseln, wurde dann 1955 vor dem Schloss platziert und nahm am 18. November 1994 wieder ihren ursprünglichen Standort auf dem Markt ein.

 

Lessinghaus

Sehenswertes
Zoom

Das alte Amtshaus, heute als Lessinghaus bekannt, wurde im Jahr 1702 vom damaligen Besitzer der Herrschaft Hoyerswerda, Wolf Dietrich von Beichlingen, erbaut. Die unteren Räume dienten als Amtszimmer, während sich im Obergeschoss die Wohnung des jeweiligen Amtmannes befand. Diese Position hatten seit 1728 Theophilus der Ältere und seit 1748 sein Sohn Theophilus der Jüngere inne. Beiden wird in den Chroniken eine segensreiche Tätigkeit für Hoyerswerda nachgesagt. Vor allem förderten sie das geistige Leben in dem kleinen Städtchen.

Eine Tafel am sanierten Lessinghaus erinnert heute an das Wirken der Amtmänner Lessing und auch daran, dass der Dichter Gotthold Ephraim Lessing in seiner Jugend öfter hier weilte. Heute beherbergt der zweigeschossige Barockbau eine Gaststätte.

In der Nähe des Lessinghauses, am Rande der Großen Bleiche, steht unter einer mächtigen Blutbuche ein Gedenkstein, der an das Gefecht zwischen preußischen und österreichischen Truppen im September 1759 - während des Siebenjährigen Krieges - erinnert.

 

Lange Straße

Sehenswertes
Zoom

Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelten sich Handwerk und Handel in Hoyerswerda zu größter Blüte. Die Chronik verzeichnete im Jahr 1780 in Hoyerswerda allein 75 Schuhmacher, 23 Schneider, 13 Kürschner, 11 Leineweber, 7 Strumpfstricker, 8 Fleischhauer, 8 Böttcher, 5 Tischler, 4 Seifensieder, 4 Seiler sowie 29 Schlosser, Schmiede und Nagelschmiede. Viele von ihnen wohnten in den zu damaliger Zeit neu gebauten Häuschen in der „Langen Straße“ und hatten dort auch ihre Werkstätten.

Die Straße folgte in ihrer Anlage dem Verlauf zweier Elsterarme (Auswendiger und Inwendiger Graben). Der Auswendige Graben bildete damals die Stadtgrenze und die Bewohner der Häuser fuhren mit dem Kahn bis zur Wassenburger Mühle. Im Jahr 1938 wurde er verrohrt.

Die inzwischen unter Denkmalschutz stehende Handwerkergasse war mit 250 Metern tatsächlich einmal die längste Straße im alten Hoyerswerda, misst an ihrer schmalsten Stelle nur 3,5 Meter, an ihrer breitesten Stelle 5 Meter. Die auch heute noch hier ansässigen Handwerker und Bewohner pflegen ihre dicht aneinander geschmiegten, zumeist eingeschossigen Häuser mit den schmucken, restaurierten Fassaden liebevoll, sodass diese idyllische Gasse gern besucht und auch fotografiert wird.

In der „Langen Straße 1“ befindet sich ein Schuhmacher-Werkstattmuseum und der Sitz des Kulturbundes e. V. Hoyerswerda.

 

Sakrale Bauwerke

Kath. Pfarrkirche „Zur hlg. Familie“
Zoom Kath. Pfarrkirche „Zur hlg. Familie“

Pfarrkirche "Zur heiligen Familie"

Im Jahr 1914 wurde für die katholische Gemeinde der Stadt die Pfarrkirche „Zur heiligen Familie“ eingeweiht. Der im Kreuzungsbereich der Dillinger Straße und Karl-Liebknecht-Straße in märkischer neugotischer Bauweise errichtete sakrale Backsteinbau zeigt sich innen als stützenlose Halle mit moderner Ausstattung. Zu Ende des zweiten Weltkrieges wurden das Gotteshaus und das benachbarte Pfarrhaus stark in Mitleidenschaft gezogen, auch zwei Glocken gingen verloren. Im Mai 1989 wurden drei Glocken geweiht, die ursprünglich aus der Kirche von Großräschen stammen, die bergbaubedingt abgerissen wurde. Auch die bleiverglasten Fenster stammen aus aufgegebenen Kirchen.

Johanneskirche

Die Barockhaube der evangelischen Stadtkirche in der Kirchstraße prägt zusammen mit dem Schloss und dem Rathaus die Silhouette der Altstadt. Die spätgotische, dreischiffige Hallenkirche wurde erstmals 1346 erwähnt. Im Zuge eines Umbaus 1850/51 wurde die quer stehende deutsche Kirche abgetragen. Der Turm bekam ein hohes, spitzes Zeltdach. Nach der weit gehenden Zerstörung im April 1945, der auch die gesamte Inneneinrichtung zum Opfer fiel, wurde sie wieder aufgebaut und bekam zur Einweihung 1957 den Namen „Johanneskirche“. Das geschah in Erinnerung an den Johannestag 1540, an dem durch den Prediger Basilius Laurentius der erste evangelische Gottesdienst in Hoyerswerda stattfand. Seit 1985 ziert wieder eine barocke Haube den Turm

Kreuz- und Begräbniskirche

Die Kreuz- oder Begräbniskirche an der Kreuzung Friedrichsstraße/H.-Heine-Straße wurde im Jahr 1754 als rechteckiger Saalbau mit Walmdach und kleinem Dachreiter ursprünglich außerhalb der damaligen Stadtgrenzen erbaut. Während der Kämpfe der Verbündeten gegen das Napoleonische Heer im Mai 1813 in der Hoyerswerdaer Region um die Stadt Hoyerswerda diente die Kreuzkirche als Lazarett für die Verwundeten. Auf dem zur Kirche gehörenden Friedhof befand sich das Grab des „Prinzen Lehmann“, eines 1856 verstorbenen angeblichen Sohnes des sächsischen Königshauses. Er wurde Ende der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts zum Stadtpark umgestaltet. Heute schmücken die Werke des II. Internationalen Bildhauersymposiums diese Anlage.

 

nach oben

GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

Witajće k nam!

Mit diesem sorbischen Gruß heiße ich Sie auf den Internetseiten der Stadt Hoyerswerda herzlich willkommen.

... mehr lesen

Stadtporträt

Stadtgeschichte

Archäologische Funde aus der mittleren und jüngeren Steinzeit, der Bronzezeit und der vorrömischen Eisenzeit weisen auf größere Siedlungsareale in frühester Zeit hin.

... mehr lesen

Einwohner

Öffentliche Beteiligungen

Hier finden Sie die öffentlichen Beteiligungen mit den dazugehörigen Unterlagen sowie die Bekanntmachungen zu Planvorhaben der Stadt Hoyerswerda

... mehr lesen

WIRTSCHAFT

Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

... mehr lesen

Hintergrund und Idee

Die Stadt Hoyerswerda verfügt über eine reichhaltige, differenzierte und leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

... mehr lesen