Veranstaltungskalender

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
01
02
03
04

 Mediathek

Image-Broschüre
Image-Broschüre Image-Broschüre
Verkehrseinschränkungen Altstadt Banner_Visuelle Lausitz SFKsachsen Teilnehmerlogo 2011

Url senden | Seite drucken | Social Bookmarks

Schloss

Schloss
Zoom

Geschichte

Im 13. Jahrhundert als Wasserburg erbaut, diente die Anlage Jahrhunderte lang als Grenzfeste zwischen Böhmen und Brandenburg. Nach mehreren Zerstörungen durch kriegerische Handlungen und Brände wurde 1592 ein dreigeschossiges Renaissanceschloss neu aufgebaut.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde August der Starke Besitzer der Herrschaft Hoyerswerda, die er 1705 seiner ehemaligen Mätresse Ursula Katharina Herzogin und Reichsfürstin von Teschen übereignete. Diese schuf durch barocke Um- und Anbauten einen würdigen Fürstensitz und ließ auch einen Schlossgarten anlegen. Nachdem das Gebäude 1781 öffentliches Eigentum wurde, beherbergte es unter anderem das Königliche Amtsgericht und ein Gefängnis.

„Kaiserlichen Glanz“ erfuhr das Schloss im Juli des Jahres 1813, als Napoleon für wenige Stunden hier verweilte und zu Abend speiste.

Seit 1990 wurde das denkmalgeschützte Gebäude von Grund auf saniert. Mit einer ständigen Ausstellung, Galerie, Konzertsaal, Kaminzimmer und Gesellschaftsraum wurde das Schloss zu einem Kleinod und lädt die Hoyerswerdaer und ihre Gäste zu kulturellen Veranstaltungen aller Art ein.

Vor dem Schloss steht die Bronzeplastik „Trompeter“ von Jürgen von Woyski. Im ehemaligen Schlossgarten entstand ab 1960 der Zoo Hoyerswerda. Erwähnenswert sind drei Pyramideneichen in der Nähe des Schlosses, die 1924 in Anlehnung an das Hoyerswerdaer Stadtwappen gepflanzt wurden.

Schloss
Zoom

Ursula Katharina von Teschen

Die im Jahre 1680 als Tochter eines litauischen Truchsessen geborene von Bockum und verheiratete Lubomirska wurde Ende des 17. Jahrhunderts die erste polnische Mätresse Augusts des Starken. 1704 gebar sie ihm einen Sohn, den späteren Chevalier de Saxe. Doch schon nach wenigen Jahren fiel die inzwischen zur Fürstin Teschen erhobene Ursula Katharina in Ungnade und sollte Dresden verlassen.

1705 übereignete August der Starke ihr die Herrschaft Hoyerswerda. Die weniger bekannte „Vorgängerin“ der Anna von Hoym (der späteren Gräfin Cosel) förderte während ihrer mehr als 30 Jahre dauernden Herrschaft in Hoyerswerda großzügig Handwerk und Handel und trug so zu einem beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung in dem einst so ruhigen und beschaulichen Städtchen bei. So ließ sie auch den Dresdener Hof mit Spargel, Spiegelkarpfen und Orangenbäumchen beliefern. Ursula Katharina, die 1722 den Fürsten Friedrich Ludwig von Württemberg geheiratet hatte, verkaufte die Hoyerswerdaer Herrschaft 1737 an Kurfürst Friedrich August II. Sie starb 1743 in Dresden.

nach oben

GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

Witajće k nam!

Mit diesem sorbischen Gruß heiße ich Sie auf den Internetseiten der Stadt Hoyerswerda herzlich willkommen.

... mehr lesen

Stadtporträt

Stadtgeschichte

Archäologische Funde aus der mittleren und jüngeren Steinzeit, der Bronzezeit und der vorrömischen Eisenzeit weisen auf größere Siedlungsareale in frühester Zeit hin.

... mehr lesen

Einwohner

Öffentliche Beteiligungen

Hier finden Sie die öffentlichen Beteiligungen mit den dazugehörigen Unterlagen sowie die Bekanntmachungen zu Planvorhaben der Stadt Hoyerswerda

... mehr lesen

WIRTSCHAFT

Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

... mehr lesen

Hintergrund und Idee

Die Stadt Hoyerswerda verfügt über eine reichhaltige, differenzierte und leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

... mehr lesen