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Dörgenhausen

Fakten/Geschichte/Wissenswertes

Dörgenhausen
Zoom

Fläche: 5,46 Quadratkilometer

Einwohner: 697 (Stand: 31.12.2013)

Ortsteilverwaltung:
Ortsvorsteher Wolfgang Neubert
Wittichenauer Straße 79
02977 Hoyerswerda
Tel.: 03571 601566
Fax: 03571 601579

Eingemeindung: 1. Juli 1998

Besonderheiten/Sehenswürdigkeiten:

  • 750-Jahr-Feier (1998)
  • Mühlenfest (alljährlich, Pfingstmontag)
  • Dorffeste und Dorf-Rock-Party (alljährlich)
  • Bockwindmühle (Technisches Denkmal)
  • Adlerberg mit Wasserturm
  • Christkönigskapelle


Vereine:

  • Dorfclub Dörgenhausen e. V.
  • Freiwillige Feuerwehr Dörgenhausen
  • Kapellengemeinde Dörgenhausen
  • Senioren- und Behindertenverein Dörgenhausen e. V.
  • Sportverein Weiß-Grün Dörgenhausen e. V.
  • Windmühlenverein Dörgenhausen e. V.

Bockwindmühle
Zoom Bockwindmühle

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Dorf im Jahr 1248 im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Marienstern. Der Name „Dörgenhausen“ bedeutet „Häuser der Thüringer“, denn das Dorf wurde ursprünglich durch deutsche Siedler gegründet, die aus Thüringen kamen. Auch der sorbische Name „Nemcy“ („Die Deutschen“) für Dörgenhausen weist auf diesen Fakt hin.

Der Ortskern liegt etwa zwei Kilometer südlich der Hoyerswerdaer Altstadt an der Straße nach Wittichenau. Erweitert hat sich die Ortschaft im Laufe der Zeit um die Häuser in den Arealen um die Bockwindmühle, am Adlerberg und beiderseits entlang der Bundesstraße 97 in Richtung Dresden.

 

Wissenswertes

Mit gegenwärtig fast 700 Einwohnern ist der seit dem 1. Juli 1998 in die Stadt eingemeindete Ortsteil der kleinste der insgesamt fünf Ortsteile. Mittelständisches Gewerbe und kleinere Unternehmen haben sich hier etabliert, Landwirtschaft wird im Nebenerwerb betrieben. Einige neu entstandene Pensionen beherbergen Gäste aus nah und fern, welche die wald- und wasserreiche Umgebung, das in unmittelbarer Nähe befindliche und unter Naturschutz stehende Dubringer Moor und andere Sehenswürdigkeiten der Region für ihren Urlaub bevorzugen.

Eine besondere Attraktion ist natürlich die im Ort befindliche Bockwindmühle, ein außerordentliches Technisches Denkmal, um das sich der Windmühlenverein Dörgenhausen e. V. verdient macht. Diese Bockwindmühle wurde im Jahr 1707 in der Gegend um Posen konstruiert und aufgestellt, im Jahr 1921 aber demontiert. Die Einzelteile wurden nach Dörgenhausen gebracht und hier wieder zu einer funktionstüchtigen Mühle zusammengefügt. Bis zum Jahr 1941 war sie zur Lohnmüllerei für die Bauern der umliegenden Dörfer in Betrieb. Der Mühlentyp „Bockwindmühle“ war bereits vor etwa 1000 Jahren bekannt: Das gesamte Mühlengebäude ruht auf einem Ständer aus wuchtigen Balken („Stock“) und kann mit einem langen Hebel („Stert“) mittels Winde und den rings um die Mühle angeordneten Drehpfählen gegen den Wind gedreht werden. Bei einer Windstärke von 2 bis 4 hat die Mühle mit ihrem Mühlstein von 1300 Millimetern Durchmesser in einer Stunde ca. 5 bis 6 Dezitonnen Getreide zu Mehl vermahlen. Nach recht aufwendigen Instandsetzungsarbeiten in Verantwortung des Windmühlenvereins ist die Bockwindmühle seit einigen Jahren der Öffentlichkeit wieder zugängig. Alljährlich zum bundesweiten Mühlentag am Pfingstmontag lädt der Verein zum traditionellen Mühlenfest ein, das sehr gern besucht wird.

In einer parkartigen Aue an der „Schwarzen Elster“, die den Ort durchfließt, wurde im Jahr 1953 die Christkönigskapelle errichtet. Die Eingangsseite dieses Gotteshauses wird von einem Sandsteinbildnis des Christkönigs geziert, das vom Hoyerswerdaer Ehrenbürger und Bildhauer Jürgen von Woyski geschaffen wurde.


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GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS

Witajće k nam!

Mit diesem sorbischen Gruß heiße ich Sie auf den Internetseiten der Stadt Hoyerswerda herzlich willkommen.

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Einwohner

Öffentliche Beteiligungen

Hier finden Sie die öffentlichen Beteiligungen mit den dazugehörigen Unterlagen sowie die Bekanntmachungen zu Planvorhaben der Stadt Hoyerswerda

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WIRTSCHAFT

Städtische Immobilien

Aktuelle öffentliche Bau- und Leistungsausschreibungen zur Teilnahme finden Sie im Bereich Ausschreibungen mit umfangreichen Informationen.

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STADtLEBEN

11. Bildhauersymposium

Vom 19. Juni bis 1. Juli 2016 findet im Zoo und Schloss Hoyerswerda das 11. Internationale Bildhauersymposium statt. In diesem Jahr fertigen Künstler aus Deutschland, Bulgarien, Polen, Österreich, Italien und sogar aus Japan ihre Kunstwerke zum diesjährigen Thema „Integration“.

Für interessierte Besucher, die die Entstehung der Kunstwerke täglich begleiten möchten, empfiehlt sich die günstige Jahreskarte des Zoos, welche nicht nur zum Bildhauersymposium sondern auch für das restliche Jahr den Eintritt im Zoo und Schloss ermöglicht. Als Highlight des Symposiums findet am 23. Juni ab
14 Uhr ein Tag der Integration im Zoo und Schloss Ho-yerswerda statt. Während im Schlosssaal ab 14 Uhr Gastredner, wie der 1. Beigeordnete des Landkreis Bautzen, Udo Witschas, zu den Chancen und Problemen der aktuellen Asyl- und Integrationsthematik referieren, wird den Kindern im Zoo dank der Unterstützung des Hoyerswerdaer Rotary-Clubs eine Hüpfburg und ein ganz besonderer Clown geboten. Clown „Pan Panazeh“ begeistert nicht nur mit Gaukelei, Zauberei, Geschichten, Musik und anderen Kunststücken, er war auch selbst Künstler beim 10. Bildhauersymposium 2014.

Die Bildhauersymposien wurden seit 1975 im Zoo Hoyerswerda durchgeführt. Initiiert durch den Bildhauer und Maler Jürgen von Woyski fanden diese Veranstal-tungen im zweijährigen Rhythmus bis 1989 statt. Von Beginn an handelte es sich um eine internationale Veranstaltung mit Künstlern aus der Tschechoslowakei, Polen, Ungarn und der Sowjetunion. 2014 war es 25 Jahre her, dass das letzte Bildhauersymposium in Hoyerswerda stattgefunden hatte. Die Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH und das Unternehmen be2pro haben damals diese alte Tradition des künstle-rischen Schaffens im Zoo Hoyerswerda dank zahlreicher Spenden wieder aufnehmen können und wollen es nun im zweijährigen Rhythmus regelmäßig stattfinden lassen.

Das 11. Bildhauersymposium wird organisiert und durchgeführt von der Zoo, Kultur und Bildung gGmbH Hoyerswerda, Projektleitung Kerstin Noack gemeinsam mit der Firma WERA Steinkunst GmbH, Inhaberin Martina Rohrmoser Mueller.

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Hintergrund und Idee

Die Stadt Hoyerswerda verfügt über eine reichhaltige, differenzierte und leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

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