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Zensus 2022

2022 findet in Deutschland wieder ein Zensus statt. Mit dieser statistischen Erhebung wird u.a. ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten, welche Schulbildung sie besitzen und welchem Beruf sie nachgehen. Der Zensus, der früher einfach Volkszählung hieß, wird im Abstand von 10 Jahren in allen Ländern der Europäischen Union auf der Grundlage einer Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates durchgeführt.

Erhebungsbeauftragte / Interviewer*innen gesucht!

Für den Erhebungszeitraum von Mitte Mai 2022 bis August 2022 wird die Erhebungsstelle in Hoyerswerda zur Haushaltebefragung ca. 110 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte / Interviewer*innen benötigen. Erhebungsbeauftragte führen die Befragungen vor Ort durch. Sie besuchen die in der Stichprobe ausgewählten Bürgerinnen und Bürger und erfassen die Daten mit einem Fragebogen. Als Interviewer*in müssen Sie die Regelungen der statistischen Geheimhaltung und des Datenschutzes strikt einhalten. Die Bestellung als Interviewer*in erfolgt im Wege einer Vereinbarung zwischen der örtlichen Erhebungsstelle und Ihnen.

Zur Ausführung der Tätigkeit erhalten Sie im März/April 2022 ausführliche Schulungen durch die örtliche Erhebungsstelle. Sie werden hier intensiv auf Ihre Aufgaben vorbereitet und erhalten die entsprechenden Unterlagen.

Ihre Arbeitszeit können Sie flexibel einteilen. Für die ehrenamtliche Tätigkeit erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung.

Haben Sie Interesse uns als Interviewer*in in diesem Zeitraum zu unterstützen, melden Sie sich telefonisch unter 03571 / 45 8 45 100 oder per Mail unter zensus@hoyerswerda-stadt.de in unserer Erhebungsstelle.

Ausführlichere Informationen zum Zensus 2022 insgesamt finden Sie im Internet unter www.zensus2022.de oder unter www.zensus.sachsen.de.

Warum ist der Zensus wichtig?

Der Zensus liefert verlässliche Bevölkerungszahlen für die Gemeinden, die Bundesländer und für Deutschland insgesamt. Neben ergänzenden Daten zur Demografie, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Staatsbürgerschaft, werden auch allgemeine Angaben zur Wohn- und Wohnraumsituation in Deutschland erfasst.

Solche Informationen sind ausgesprochen wichtig, da sie helfen, Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu treffen. So ist die amtliche Einwohnerzahl eine wichtige Grundlage für zahlreiche rechtliche Regelungen, wie z.B. die Einteilung der Wahlkreise oder auch die Stimmenverteilung im Bundesrat. Zudem werden Ausgleichszahlungen wie der Länderfinanzausgleich und der kommunale Finanzausgleich sowie EU-Fördermittel pro Kopf berechnet.
Zudem gibt der ermittelte Gebäude- und Wohnraumbestand Rückschlüsse auf die Wohn- und Lebensqualität der Bevölkerung.

Die Europäische Union verpflichtet ihre Mitgliedstaaten, alle zehn Jahre einen Zensus durchzuführen. In Deutschland bildet das Zensusgesetz den rechtlichen Rahmen für die Durchführung des Zensus 2022. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der für 2021 vorgesehene Zensus in Deutschland um ein Jahr verschoben.

Wie und wann wird der Zensus durchgeführt?

In Deutschland wird ein registergestützter Zensus durchgeführt, in dem die bereits bekannten Verwaltungsdaten durch Stichproben abgeglichen werden. Das hat den Vorteil, dass nur etwa 10% der Bevölkerung um Auskünfte gebeten werden müssen. Die Befragungen im Rahmen der Stichproben werden unter Beachtung strengster Auflagen zum Datenschutz durchgeführt.

Zum Stichtag 15.Mai 2022 werden eingesetzte Erhebungsbeauftragte / Interviewer mit den Befragungen an den ausgewählten Anschriften beginnen. Durch ein mathematisches Zufallsverfahren werden diese Anschriften mit Wohnraum ausgewählt bei denen die Befragung durchzuführen ist. Gleichzeitig startet die Erfassung aller Gebäude und Wohnungen.

Die Erhebungsbeauftragten kündigen ihren Besuch rechtzeitig vorher an. Da nur einige wenige Angaben vor Ort eingeholt werden müssen, wird die Zeit der Anwohner nicht lange in Anspruch genommen. Weitere benötigte Angaben können dann später entweder in ein Online Formular oder einen Papierfragebogen eingetragen werden, der dann per Post versendet wird.

In besonders zu schützenden Einrichtungen wie zum Beispiel in Pflege- und Altenheimen erteilen die Einrichtungsleitungen Auskunft über die Bewohner. Alle Besitzer von Wohnungen und von Gebäuden mit Wohnraum, eingesetzte Verwalter oder sonstige mit der Bewirtschaftung des Gebäudes beauftragte Personen werden ebenfalls aufgefordert, Auskünfte über die entsprechenden Immobilien zu geben. Diese Auskünfte werden prinzipiell online erteilt.

Beim Zensus besteht Auskunftspflicht. Jeder Befragte hat die geforderten Angaben wahrheitsgemäß, vollständig und termingerecht zu geben.

Die örtliche Erhebungsstelle in Hoyerswerda

Neben 47 weiteren Städten in Sachsen ist Hoyerswerda vom Freistaat Sachsen beauftragt, eine örtliche Erhebungsstelle einzurichten und somit die Befragungen in und um Hoyerswerda zu koordinieren. Das Gebiet, für welches die Erhebungsstelle in Hoyerswerda zuständig sein wird, umfasst dabei folgende Städte und Gemeinden: Elsterheide, Großdubrau, Hoyerswerda, Lauta, Lohsa, Radibor, Spreetal und Wittichenau.

Die örtliche Erhebungsstelle Hoyerswerda ist in den Räumen des Neuen Rathauses, S.-G.-Frentzel-Straße 1 in Hoyerswerda eingerichtet. Sie wurde mit einem separaten Computernetzwerk ausgestattet, welches zur Sicherung der persönlichen Daten ausschließlich mit dem Statistischen Landesamt Sachsen verbunden ist.

 

 

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