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Die Handwerkskammer Dresden und die Stadt Hoyerswerda bieten gemeinsam kostenlose Beratungstage für Handwerkerinnen und Handwerker sowie Gründerinnen und Gründer an. Beratung gibt es unter anderem zu Existenzgründung, Fördermitteln, Unternehmensnachfolge und betriebswirtschaftlichen Fragen.

Die nächsten Termine finden am 12. November und 10. Dezember, jeweils von 9 bis 12 Uhr, in der Stadtverwaltung Hoyerswerda (Büro Wirtschaftsförderung, Markt 1) statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich. Interessierte können sich bei Christiane Gerlach unter Tel. 0351 4640-947 oder per Mail an christiane.gerlach@hwk-dresden.de  anmelden.

Im Bild: Gudrun Thieme-Schmidt und Sebastian Schindler von der Wirtschaftsförderung der Stadt Hoyerswerda beraten Interessierte zum Thema Gründung.

Am Dienstag, den 27.10.2026, findet die 25. ordentliche Sitzung des Stadtrates statt. Dabei sein kann man als Zuschauer vor Ort im Sitzungssaal des Neuen Rathauses (S.-G.-Frentzel-Straße 1) oder per Livestream im Internet. Beginn ist um 17:00 Uhr.

Link zum Livestream:  https://www.youtube.com/live/35d0AWt6Gb4

Themen u.a.:

Die vollständige Tagesordnung sowie die Beschlussvorlagen zu den Tagesordnungspunkten (TOP) finden Sie im öffentlichen Ratsinformationssystem unter: https://hoyerswerda.allris.cloud/public/to010?SILFDNR=3188&refresh=false

Foto: Gernot Menzel

Zur Durchführung von Arbeiten im Straßenverkehrsraum hat die Untere Straßenverkehrsbehörde gemäß § 45 StVO für den Zeitraum verlängert bis einschließlich 01.11.2026 (1. Bauabschnitt) sowie vom 02.11.2026 bis 09.11.2026 (2. Bauabschnitt) nachfolgende verkehrsrechtliche Anordnung getroffen:

Art der Sperrung:         
Vollsperrung zwischen Ortseingang Hoyerswerda aus Richtung Seidewinkel kommend und Am Speicher bis einschließlich 01.11.2026.                                               
Ab dem 02.11.2026 Vollsperrung zwischen den Zufahrtsstraßen Am Speicher sowie halbseitige Sperrung zwischen Am Speicher und der Zufahrt zum Baumarkt.

Grund:                         
Straßensanierung

Sonstiges:                   
Der Fußgänger- und Radverkehr ist ebenfalls von der Sperrung betroffen.

Umleitung:                   
Der Verkehr wird grundsätzlich über die B 96 (Spremberger Chaussee) / B 96 (Elsterstraße) / S 234 umgeleitet.

Wie soll sich die Lausitz entwickeln – und was braucht es, um gern hier zu leben? Beim Jugendforum „Stimme(n) der Jugend“ sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 35 Jahren eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen und gemeinsam Ideen zu entwickeln.

Das Forum findet am Dienstag, 27. Oktober 2026, von 12:00 bis 15:30 Uhr im Bürgerzentrum Hoyerswerda (Kulturfabrik), Braugasse 1, statt. Im World-Café-Format können die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen und zu folgenden Themen diskutieren:

🔹 Innovation und Strukturwandel in der Lausitz: vom Einstein-Teleskop bis zum Forschungscampus – mit Prof. Dr. Christian Stegmann (World-Café 1)
🔹 Treffpunkte für junge Menschen: mehr Räume zum Verweilen, Mitgestalten und Zusammensein – mit Christian Völker-Kieschnick (World-Café 2)
🔹 Bildungs-, Lebens- und Berufsperspektiven für junge Menschen in der Region – mit Cindy Paulick (World-Café 3)

Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte per Mail unter zukunft@deutsche-gesellschaft-ev.de an und nennt dabei zwei Wunschthemen. Kurzentschlossene können auch ohne Anmeldung teilnehmen.

Weitere Informationen:
https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/bildungsangebote/2093-jugendforen-2026.html

 

Am 29. September 2026 trat der Stadtrat der Großen Kreisstadt Hoyerswerda zu seiner 24. ordentlichen Sitzung zusammen. Das Gremium befasste sich mit zentralen Weichenstellungen für die Stadt- und Ortsteilentwicklung, darunter Entscheidungen zur touristischen Infrastruktur, Investitionen in Kultur und Bildung im Neustadt-Forum, Sicherungsmaßnahmen an wichtigen Verkehrsverbindungen sowie aktuellen Anliegen aus den Ortsteilen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine verkürzte Zusammenfassung der öffentlichen Stadtratssitzung und stellt kein Wort- oder Ergebnisprotokoll dar. Die Sitzung kann in voller Länge unter folgendem Link nageschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=STCliMgcP3g
Die vollständigen Sitzungsunterlagen sowie die amtlichen Bekanntmachungen können im Ratsinformationssystem der Stadt Hoyerswerda eingesehen werden. 

Tagesordnung angepasst: Beratung zum Bebauungsplan vertagt, Bürgerentscheid beantragt

Die Beschlussvorlagen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Neue Kühnichter Heide“ wurden zu Beginn der Sitzung von der Tagesordnung abgesetzt. Wie seitens der Stadtverwaltung erläutert wurde, machten kurzfristig eingegangene Hinweise eine weitergehende rechtliche und fachliche Prüfung erforderlich.

Aus der Mitte des Stadtrates wurde im Verlauf der Sitzung ein Antrag auf Durchführung eines Bürgerentscheids eingereicht. Dieser soll die Aufhebung des ursprünglichen Aufstellungsbeschlusses für den Bebauungsplan zum Gegenstand haben. Ziel des Antrags ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine direkte Abstimmung über das Vorhaben – insbesondere über die geplante Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel und Wohnbebauung – zu ermöglichen. Seitens der Antragsteller wurde darum gebeten, die Entscheidung im Stadtrat in der nächsten regulären Sitzung Ende Oktober zu behandeln.

Einwohnerfragestunde: Sorgen um Windpark-Pläne und Schutz der Ortsteile

In der Einwohnerfragestunde äußerten Bürgerinnen und Bürger deutliche Bedenken hinsichtlich des geplanten Windparks Weißkollm an der Gemeindegrenze zum Ortsteil Knappenrode. Hinterfragt wurden unter anderem die Ausweisung der Vorranggebiete im Entwurf des Regionalplans, die Einhaltung rechtlicher Fristen sowie die Auswirkungen von fünf geplanten, rund 285 Meter hohen Windenergieanlagen auf die Wohnqualität und die städtebauliche Entwicklung vor Ort.

Zudem wurde auf mögliche Wechselwirkungen der Windräder mit Schwingungs- und Infraschallmessungen des geplanten EU-Forschungsprojektes „Einstein-Teleskop“ hingewiesen. Ein Vertreter aus der Bürgerschaft übergab 386 Unterstützungsunterschriften und verwies auf den Beschluss einer Ortsteilversammlung, wonach die örtlichen Alleen keinesfalls für Schwerlasttransporte beschnitten oder gefällt werden dürfen. Seitens der Stadtverwaltung wurde den Fragestellern eine schriftliche Beantwortung aller Kritikpunkte zugesagt.

Tourismus im Seenland: Betrieb der Touristinformation für zehn Jahre gesichert

Der Stadtrat beschloss einstimmig, den Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V. für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2036 erneut mit dem Betrieb der städtischen Touristinformation zu betrauen. Damit bleibt die bewährte Anlaufstelle für Einheimische und Gäste nahtlos erhalten.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet der Beschluss, dass der gewohnte Standort im Bürgerzentrum Braugasse 1 mit einer personellen Besetzung von etwa drei Vollzeitstellen weitergeführt wird. Für die zehnjährige Vertragslaufzeit ist ein städtischer Gesamtzuschuss zur Deckung der öffentlichen Aufgaben von insgesamt bis zu 2.000.000,00 € veranschlagt. Der jährliche Zuschuss entwickelt sich dabei schrittweise von 175.000 € im Jahr 2027 bis auf 200.000 € im Jahr 2036. Die Einhaltung der Vorgaben wird durch jährliche Abrechnungen sowie eine Überprüfung nach fünf Jahren sichergestellt.

Neustadt-Forum: Weg frei für die Ausschreibung der Planetariumstechnik

Nach ausführlicher Diskussion genehmigte der Stadtrat außerplanmäßige Auszahlungen in Höhe von 1.720.000 € für die Beschaffung der Projektionstechnik im Strukturwandelprojekt „Neustadt-Forum Nikolai Ostrowski“. Die Freigabe der Mittel war notwendig, um das zeitintensive, europaweite Ausschreibungsverfahren einzuleiten, da Herstellung und Einbau der Spezialtechnik etwa 6 bis 9 Monate in Anspruch nehmen. Für die Finanzierung ist eine 65-prozentige Förderquote über das EU-Programm Interreg eingeplant, deren formeller Bescheid derzeit noch aussteht.

Im Rahmen der Debatte wurde aus den Reihen des Stadtrates beantragt, den noch ungedeckten städtischen Anteil mit einer Haushaltssperre zu belegen, bis der Förderbescheid vorliegt, um finanzielle Risiken abzusichern. Seitens der Verwaltung wurde entgegnet, dass eine solche Sperre die Erteilung von Aufträgen verhindern und die Eröffnung des Planetariums erheblich verzögern würde. Der Änderungsantrag wurde mehrheitlich abgelehnt. Anschließend wurde die Hauptvorlage mit 14 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen beschlossen.

Sanierung der B 97: Geotechnisches Testfeld vorbereitet

In einem Informationsbericht stellte ein Vertreter der Bergbauverwaltung (LMBV) den aktuellen Stand zur geotechnischen Sanierung des Bergbaufolgelandes entlang der Bundesstraße B 97 und der Staatsstraße S 130 vor. Zur Vorbereitung der späteren Verdichtungsarbeiten wird ab Ende 2026 ein etwa 2,7 Hektar großes Testfeld für Rütteldruckverdichtung an der S 130 eingerichtet. Die Versuche sollen bis zum dritten Quartal 2027 laufen und wertvolle Erkenntnisse für die Baugrundstabilisierung liefern.

Für die Verkehrsteilnehmer wichtig: Für das Testfeld sind keine Straßensperrungen erforderlich. Zum Schutz der Anwohner und der umliegenden Gebäude wird ein umfangreiches Monitoring durchgeführt, das Lärmmessungen sowie Schwingungsmessungen an mindestens zehn Objekten beinhaltet. So die Verwaltung auf Nachfrage, werden auch wichtige Versorgungsleitungen wie die regionale Fernwärmetrasse engmaschig überwacht.

Flurneuordnung Nardt: Eigentum am Westrandgraben übertragen

Der Stadtrat stimmte einstimmig dafür, die Flächen des Westrandgrabens sowie der dazugehörigen Wirtschaftswege in das Eigentum der Stadt Hoyerswerda zu übernehmen. Dies betrifft auch Grundstücke auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Elsterheide im Ortsteil Nardt.

Mit dieser Entscheidung wird eine Vorgabe der Fördermittelgeber erfüllt, da die Entwässerungsanlage zur Grundwasserniederhaltung mit öffentlichen Mitteln der Braunkohlesanierung erbaut wurde. Durch den Eigentumsübergang sichert sich die Stadt die notwendigen Rechte zur künftigen Pflege und Nutzung der Grabenanlagen, unabhängig von noch laufenden Verfahren zur dauerhaften Gewässerunterhaltung.

Weitere Beschlüsse und Hinweise

Spendenannahme: Das Gremium stimmte der Annahme einer Sachspende der Saxonia-Catering Ost GmbH im Wert von 1.071,00 € einstimmig zu, mit der die Durchführung des Sicherheitskonzepts beim Stadtfest 2026 unterstützt wurde.

Sitzungsplan 2027: Die Terminplanung für die Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse für das Kalenderjahr 2027 wurde den Ratsmitgliedern zur Kenntnis gegeben.

Haushaltsberatungen: Im Hinblick auf die anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt wurde aus den Ortsteilen angeregt, die Finanzierbarkeit und Umsetzung geplanter Maßnahmen für die Ortsteile gewissenhaft abzuwägen

Die Suchtpräventionswoche in Hoyerswerda lud auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus Hoyerswerda und der Region dazu ein, sich bei vielfältigen Veranstaltungen mit Sucht, Konsum und einem gesunden Umgang mit Herausforderungen auseinanderzusetzen. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte konnten im Vorfeld gemeinsam mit ihren Klassen passende Angebote aus dem Programm auswählen und sich dafür anmelden.

Von Workshops zum Thema Rap und HipHop, über Buchlesungen und Filmvorführungen bis hin zu Gesprächsrunden mit Betroffenen und einem Theaterstück bot das diesjährige Programm eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen. Auch die Polizeidirektion Görlitz, Berufliche Schulen und Vereine waren mit suchpräventiven Angeboten vertreten, die Kinder verschiedener Altersgruppen ansprach.

Ebenfalls mit dabei: ein ganz besonderer Bus. Dieser machte unter anderem auf dem Schulhof des Johanneums Halt, wo sich Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen nicht nur zum Thema Sucht informieren konnten, sondern auch zum Thema Glück. Der ehemalige Berliner Stadtbus wurde 2018 in die mobile Ausstellung zur Suchtprävention „GLÜCK SUCHT DICH“ verwandelt, die sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren richtet.

Im Bus werden auf zwei Etagen und acht Stationen spielerisch die Themen Glück und Sucht vermittelt. Im Inneren findet man Sitzschaukeln, Kopfhörer, Displays, eine Rutsche, einen Ruhebereich und sogar einen Briefkasten. Jeweils zwei bis vier Schüler tauschen sich an einer Station aus, beantworten Fragen oder denken über ganz persönliche Themen wie Glück und Identität nach. Das Ziel: Lebenskompetenzen fördern, zum Weiterdenken anregen. 

Für die Schüler ist es eine willkommene Abwechslung im Schulalltag. „Im Großen und Ganzen finden das alle cool, denn es ist schon mal was anderes als Unterricht. Das Thema interessiert die Jugendlichen in diesem Alter sehr. Auch von der Technik sind viele begeistert“, berichtet Marlene Worm, die sich für Koordination im Landkreis Bautzen verantwortlich zeichnet. Die Wartelisten seien lang.

Gefördert wird das Projekt „GLÜCK SUCHT DICH“ vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und gemeinsam mit der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen mit ihren beiden Trägern, der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. und der Sächsischen Landestelle gegen die Suchtgefahren e.V., umgesetzt. Im nächsten Jahr soll das Konzept etwas angepasst werden.

Hinter der Suchtpräventionswoche steht ein starkes Netzwerk: Der Arbeitskreis Sucht- und Drogenprävention Hoyerswerda gestaltet die Aktion gemeinsam mit dem Landkreis Bautzen sowie zahlreichen Vereinen, Beratungs- und Hilfeeinrichtungen, Schulen und weiteren Partnern. Zusammen schaffen sie für Schulklassen vielfältige Gelegenheiten, sich mit Suchtprävention auseinanderzusetzen und Unterstützungsangebote kennenzulernen.

Am 8. Oktober 2026 besuchten Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh und Wirtschaftsförderer Sebastian Schindler den Friseursalon DC by Waldera in der Hoyerswerdaer Neustadt. Im persönlichen Gespräch mit Inhaberin Sandra Waldera erhielten sie Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens und konnten sich zugleich ein Bild von den umfangreich renovierten Räumlichkeiten des Salon Luft machen.

Sandra Waldera führt bereits seit 13 Jahren das Friseurgeschäft am Kino in der Altstadt. Zum 1. Januar 2026 kam mit der Übernahme des ehemaligen Salon Kerstin Luft ein zweiter Standort hinzu. Der Übergang wurde langfristig vorbereitet. „Vom Hörensagen erfuhr ich, dass Kerstin ihren Salon in erfahrene Hände übergeben möchte. Ich habe sie angerufen und gefragt: Bist Du tatsächlich auf der Suche einer Nachfolgerin?“, berichtet Sandra Waldera über den Beginn der Übernahme.

Rund ein Jahr bereiteten die beiden Friseurmeisterinnen den Übergang gemeinsam vor. Dadurch konnten die Arbeitsplätze der bisherigen Mitarbeiterinnen gesichert und die über Jahrzehnte gewachsene Kundenbasis übernommen werden. Die Neugestaltung des Salons war ebenfalls von Anfang des Übernahme-Prozesses Teil der Überlegungen und wurde fortlaufend mit allen Mitarbeitern eng abgestimmt.

Die neugestalteten Räumlichkeiten verbinden vertraute Elemente mit zeitgemäßen Anpassungen. Der Salon bietet dem Team nun einen modernisierten Arbeitsplatz und bewahrt zugleich seine gewohnte Atmosphäre für die Kundinnen und Kunden.

„Wir haben hier hauptsächlich eine ältere Kundschaft. Sie soll sich wohlfühlen. Gleichzeitig sollen die Räume ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit bieten, damit beispielsweise auch ein Rollator problemlos abgestellt werden kann“, erklärt Rayk Mende, der Sandra Waldera bei administrativen Aufgaben unterstützt.

Auch die Anforderungen an das Friseurhandwerk haben sich nach Einschätzung von Sandra Waldera verändert. „Früher war das Friseurgeschäft stärker von Akkordarbeit geprägt. Heute geht es darum, den Kundinnen und Kunden einen umfassenden Service zu bieten. Wellness und Wohlbefinden rücken immer stärker in den Mittelpunkt.“ Angesichts steigender Preise sei es umso wichtiger, den Kunden neben der fachlichen Leistung einen entsprechenden Mehrwert zu bieten.

An beiden Standorten von DC by Waldera stehen jeweils vier Mitarbeiterinnen für die Kundschaft zur Verfügung. Neben fachlicher Kompetenz spiele auch Einfühlungsvermögen eine entscheidende Rolle. Während einige Kunden den Austausch und eine angeregte Unterhaltung schätzen, möchten andere ihren Friseurbesuch bewusst ruhig genießen. Auf diese unterschiedlichen Bedürfnisse individuell einzugehen, gehöre zum Beruf dazu.

Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh unterstrich beim Besuch die Bedeutung des Friseurhandwerks: „Friseur ist ein Handwerksberuf und eine Dienstleistung, die Wertschätzung verdient. Ich freue mich, dass Frau Waldera das Geschäft hier am Standort übernommen hat und mit den von ihr initiierten Maßnahmen einen wertvollen Beitrag leistet, die Innenstadt lebendig zu halten.“

Rund 20 Bürgerinnen und Bürger nutzten gestern Abend die Gelegenheit, mit Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh ins Gespräch zu kommen. Besonders erfreulich: Vom Jugendlichen über junge Erwachsene bis hin zu älteren Bürgern waren alle Generationen vertreten.

Von 18 bis 21 Uhr wurde offen diskutiert und nachgefragt. Die Themen waren vielfältig:

Auch die Frage nach einer erneuten Kandidatur des Oberbürgermeisters bei der kommenden Wahl wurde angesprochen.

Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die interessierten Fragen, Anregungen und den offenen Austausch. Der Bürgerdialog zeigt einmal mehr, wie wichtig das direkte Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft ist.

Zur Durchführung von Arbeiten im Straßenverkehrsraum hat die Untere Straßenverkehrsbehörde gemäß § 45 StVO für den Zeitraum vom 12.10.2026 bis 24.10.2026 nachfolgende verkehrsrechtliche Anordnung getroffen:

  1. Art der Sperrung:
    Sperrung der Busbuchten der Haltestellen „Behördenpark“
  1. Grund:
    Erneuerung der Fahrgastunterstände
  1. Sonstiges:
    Fußgänger- / Radverkehr ist nicht betroffen. Es werden beidseitig Ersatzhaltestellen auf der Brücke über die Alte Elster eingerichtet.

In dieser Woche gibt es gleich zwei Möglichkeiten, mit Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh persönlich ins Gespräch zu kommen.

Am Donnerstag, 8. Oktober um 18 Uhr lädt Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh zu seinem nächsten Bürgerdialog ein. Stattfinden wird die offene Gesprächsrunde in der Gaststätte „Zur Post“, die dafür ihre Räume zur Verfügung stellt. Bereits 2024 war der Bürgerdialog dort zu Gast.

Einen Tag später, am Freitag, 9. Oktober um 17 Uhr folgt in der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek die nächste Ausgabe von „Frag den Oberbürgermeister“. Die Reihe wird regelmäßig gemeinsam von Stadtbibliothek und Stadtverwaltung organisiert und bietet die Möglichkeit, Anliegen, Ideen und Fragen unmittelbar mit dem Oberbürgermeister zu besprechen. Die Veranstaltung ist themenoffen und alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Die beiden Termine in dieser Woche bieten erneut Gelegenheit, ohne lange Wege direkt mit dem Rathauschef in Kontakt zu treten. Dabei können persönliche Anliegen ebenso zur Sprache kommen wie Fragen zur Entwicklung der Stadt, zum Strukturwandel oder zu anderen Themen, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen.

Die Termine im Überblick: