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Beiräte – Přirady

Der § 47 der Sächsischen Gemeindeordnung (SächsGemo) ermöglicht die Bildung von Beiräten, deren Mitglieder dem Gemeinderat/Stadtrat angehören können. Außerdem sollen den Beiräten sachkundige Einwohner angehören. Die Mitglieder aus den Reihen des Stadtrates werden von den Fraktionen benannt, die sachkundigen Einwohner vom Oberbürgermeister vorgeschlagen. Gewählt werden die Beiratsmitglieder per Stadtratsbeschluss. Der oder die Vorsitzende eines Beirates wird dann aus der Mitte des jeweiligen Beirates gewählt.

In Hoyerswerda gibt es folgende Beiträte:

  • Senioren- und Behindertenbeirat
  • Beirat für sorbische Angelegenheiten 

Aufgabe der Beiräte ist es, sowohl den Stadtrat als auch die Stadtverwaltung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Gemäß der Hauptsatzung setzt sich der Senioren- und Behindertenbeirat aus drei Stadträten und acht sachkundigen Einwohnern zusammen. Der Beirat für sorbische Angelegenheiten setzt sich aus vier Stadträten und sieben sachkundigen Einwohnern zusammen.

Senioren- und Behindertenbeirat

Dem Senioren- und Behindertenbeirat gehören an:

Herr Uwe Köhler
Frau Dr. Gitta Kaltschmidt
Herr Thomas Delling
Herr Steffen Krenz
Frau Manja Klimt
Frau Cornelia Seifert
Herr Roland Wehner
Herr Eugeniusz Diesterheft

Der Behinderten- und Seniorenbeirat ist die vom Stadtrat gewählte Interessenvertretung für ältere Menschen sowie für Menschen mit Behinderung. Er arbeitet konfessionell und parteipolitisch neutral sowie verbandsunabhängig. Ziel ist es, unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar zu machen und die damit verbundenen Belange gegenüber dem Stadtrat, der Verwaltung und der Öffentlichkeit zu vertreten.

Der Beirat berät, gibt Orientierung und vermittelt bei Bedarf an zuständige Fachstellen. Dabei steht er im engen Austausch mit sozialen Einrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, Interessenvertretungen sowie Trägern von Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Gleichzeitig ist er Ansprechpartner für Betroffene, Angehörige und Institutionen.

Als beratendes Gremium unterstützt der Beirat die Stadt mit Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen. Er macht auf Herausforderungen aufmerksam und wirkt konstruktiv an Lösungen mit. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Barrieren abzubauen – im öffentlichen Raum, in der Kommunikation und im Alltag – und so die Voraussetzungen für gleichberechtigte Teilhabe zu verbessern.

Die Arbeit des Beirats versteht sich als verbindendes Element: zwischen Generationen, zwischen unterschiedlichen Lebenssituationen und zwischen Verwaltung und Bürgerschaft. Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu fördern, in denen sowohl das Älterwerden als auch das Leben mit Einschränkungen selbstbestimmt, aktiv und gleichberechtigt gestaltet werden können.

Schwerpunkte der Arbeit u. a.:

  • Förderung der Altenhilfe und der Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen
  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, im Verkehr und in der Kommunikation
  • Seniorengerechtes und inklusives Wohnen
  • Bildung, Kultur und gesellschaftliche Teilhabe
  • Mitwirkung und Mitsprache in kommunalen Entscheidungsprozessen
  • Stärkung des Miteinanders der Generationen und gesellschaftlichen Vielfalt

Alle interessierten oder betroffenen Menschen können sich persönlich, telefonisch oder per E-Mail an den Behindertenbeirat wenden.

Přirada za serbske naležnosće / Beirat für sorbische Angelegenheiten    

Přirada za serbske naležnosće města Wojerec skutkuje na zakładźe wustawkow wo spěchowanju serbskeje rěče a kultury města Wojerec. Měšćanska rada přiradu powołuje. Wona poradźuje měšćansku radu a wyšeho měšćanostu we wšitkich naležnosćach, kotrež serbsku rěč a kulturu nastupaja. W gremiju skutkuja měšćanscy radźićeljo a wěcywustojni wobydlerjo zhromadnje. Wuradźowanja wotměwaja so regularnje kóždy druhi měsac.

Nimo čłonow wobdźělatej so na wuradźowanjach prawidłownje zamołwita za serbske naležnosće města Wojerec Gabriela Linakowa a regionalna rěčnica Domowiny Christina Šołćina.
Přirada za serbske naležnosće dźěła wusko hromadźe z wokrjesom, wokolnymi gmejnami, zastupjerjemi cyrkwjow kaž tež ze serbskimi zwjazkami, towarstwami a zastupjerjemi zajimow. W srjedźišću steji wuměna informacijow a nazhonjenjow. Zhromadnje wuradźuja wo projektach a je realizuja. Čłonojo su dźakowni za pokiwy a namjety ludnosće města Wojerec a jeho wjesnych dźělow.

Sorbenbeirat ab 2024

Der Beirat für sorbische Angelegenheiten der Stadt Hoyerswerda arbeitet auf Grundlage der Satzung über die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur der Stadt Hoyerswerda. Er wird vom Stadtrat berufen und berät Stadtrat und Oberbürgermeister in allen Angelegenheiten, welche die sorbische Sprache und Kultur betreffen. Im Gremium arbeiten Stadräte und sachkundige Bürger zusammen, die Beratungen finden in der Regel jeden zweiten Monat statt.

Neben den Mitgliedern nehmen die Verantwortliche für sorbische Angelegenheiten der Stadt Hoyerswerda Gabriela Linack und die Regionalsprecherin der Domowina Christina Scholze regelmäßig an den Sitzungen teil.

Der Beirat für sorbische Angelegenheiten arbeitet eng mit dem Landkreis, den umliegenden Gemeinden, mit Vertretern der Kirchen sowie mit sorbischen Verbänden, Vereinen und Interessenvertretungen zusammen. Im Mittelpunkt steht den Austausch von Informationen und Erfahrungen. Gemeinsam werden Projekte beraten und auf den Weg gebracht.
Die Mitglieder sind dankbar für Hinweise und Vorschläge aus der Bevölkerung der Stadt Hoyerswerda/ Wojerecy und der Ortsteile.

Dem Beirat für sorbische Angelegenheiten gehören an:

Evelin Graf – Vorsitzende
Gabriela Linack – Stellvertreterin
Kristin Krentsch – Schriftführerin
Birgit Hantschick – Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit
Falk Hempel
Dirk Nasdala
Karl-Heinz Schütze
Oliver Westphal
Dr. Christoph Wowtscherk

In der dritten Auflage des Wettbewerbs “Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische Sprache lebt” konnte Hoyerswerda erneut den 1. Platz in der Kategorie “Städte” belegen.

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