Forschungstechnikum öffnet Baustelle: Ein Blick auf das Bauen der Zukunft in Hoyerswerda
Mit einem Baustellentag hat das Zentrum Bauen und Wohnen der Lautech GmbH interessierten Bürgerinnen und Bürgern erstmals Einblicke in das entstehende Forschungstechnikum gegeben. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh und Bürgermeister Mirko Pink informierten sich gemeinsam mit zahlreichen Gästen über den Baufortschritt und die Zukunftsperspektiven des Projektes.
Auf dem Industriegelände in der Straße E entsteht auf mehr als 1.000 Quadratmetern ein neuer Forschungs- und Entwicklungsstandort für innovative Bauverfahren. Hier sollen künftig neue Baustoffe, Bauelemente und Fertigungstechnologien unter praxisnahen Bedingungen entwickelt und erprobt werden. Ein wichtiger Baustein für den Wandel in Hoyerswerda.
Wie das Bauen von morgen aussehen kann, zeigte beim Baustellentag vor allem der WallBot. Das Baurobotiksystem zur automatisierten Erstellung von Mauerwerk ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zentrums Bauen und Wohnen, der Technischen Universität Dresden und des regionalen Unternehmens Grötschel.
Der Hintergrund ist klar: Das Maurerhandwerk zählt zu den Engpassberufen, gleichzeitig bestehen rund 70 Prozent aller Bauwerke weiterhin aus Mauerwerk. Innovative Robotik kann körperlich anspruchsvolle Arbeiten unterstützen und neue Perspektiven für die Bauwirtschaft eröffnen.
Für die Stadt steht das Forschungstechnikum weit mehr als für eine neue Halle. Es verbindet Wissenschaft, Wirtschaft und regionale Unternehmen an einem Ort und schafft beste Voraussetzungen für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Damit stärkt das Projekt Hoyerswerda als Standort für Innovation, Fachkräfte und nachhaltige Wertschöpfung in der Lausitz.





