Mit Karte, Kompass und vielen Fragen ins Rathaus
Obwohl die Christliche Pfadfinderschaft Hoyerswerda noch jung ist, hat sie sich bereits zu einer lebendigen Gemeinschaft entwickelt. Am vergangenen Donnerstag war sie zu Gast bei Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh.
Im März dieses Jahres fand ein erstes Treffen für Pfadfinder-Interessierte statt. Seitdem hat sich bereits eine lebendige Gruppe aus Kindern und Betreuern zusammengefunden. Gemeinsam sind sie mit Karte und Kompass in der Natur unterwegs, erleben Gemeinschaft und lernen dabei vieles, was auch für das Leben wichtig ist: Verantwortung übernehmen, aufeinander achten, sich gegenseitig unterstützen und Herausforderungen gemeinsam meistern.
Nun nutzte die noch junge Pfadfinderschaft die Gelegenheit, sich im Rathaus vorzustellen und Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh persönlich kennenzulernen. Und dafür hatten die Kinder ihre ganz eigenen Fragen vorbereitet: „Gehen Sie wandern?“, „Wie machst du Urlaub?“ oder „Was ist Ihr Herzensprojekt in der Stadt?“ sind nur ein kleiner Querschnitt.
Torsten Ruban-Zeh stellte sich den Fragen offen und erzählte auch Persönliches. In der Natur sei er gern unterwegs, ein ausgesprochener Wandertyp sei er allerdings nicht. Im Urlaub genieße er es, zu lesen und den Tag einfach einmal frei gestalten zu können.
Bei der Frage nach seinem Herzensprojekt fiel die Antwort nicht so leicht, denn davon gebe es gleich mehrere. Besonders am Herzen liegen ihm Projekte, mit denen Wissenschaft und Forschung in Hoyerswerda sichtbar und erlebbar werden. Dazu zählen das Smart Mobility Lab, die Entwicklungen rund um das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA), das künftige Planetarium im Neustadtforum sowie das geplante Astrophysikalische Untergrundlabor.
So wurde aus dem Besuch schnell ein lebendiger Austausch, bei dem beide Seiten einiges voneinander erfahren konnten.
Mit einem gemeinsamen Abschlusslied und einer ganz besonderen Pfadfinder-Verabschiedung ging das Treffen schließlich zu Ende und für die jungen Pfadfinder nach ihrem Abstecher ins Rathaus sicher bald wieder hinaus in die Natur.






