Lausitzer Seenland Klinikum: Neuer OP-Bereich feierlich eröffnet
Das Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda hat seinen neuen OP-Bereich offiziell in Betrieb genommen. Rund 7,1 Millionen Euro wurden in moderne Medizintechnik und die bauliche Infrastruktur investiert. Die neuen Operationssäle schaffen zusätzliche Möglichkeiten für präzise und schonende Eingriffe und stärken die medizinische Versorgung in der Region.

Herzstück der Investition ist ein neuer Hybrid-Operationssaal, der klassische Chirurgie mit moderner Bildgebung verbindet. Eine leistungsstarke Angiographieanlage ermöglicht insbesondere in der Gefäßchirurgie präzise und schonende Eingriffe.
Auch der bereits 2024 angeschaffte DaVinci-Operationsroboter hat nun seinen festen Platz in einem eigenen OP-Saal erhalten. Das System unterstützt fünf zertifizierte Operateure bei minimalinvasiven Eingriffen. Für Patientinnen und Patienten können damit kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Genesung verbunden sein.
Darüber hinaus wurden die bestehenden Operationsbereiche umfassend modernisiert, die Sterilgutversorgung erweitert und neue Räumlichkeiten für die Mitarbeitenden geschaffen.

Das Lausitzer Seenland Klinikum, an dem die Stadt Hoyerswerda mit 51 Prozent beteiligt ist, übernimmt eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung der Stadt und der gesamten Region. Mit der Investition werden die Behandlungsmöglichkeiten weiterentwickelt und zugleich moderne Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten geschaffen.
Das Vorhaben ist Bestandteil des Strukturwandelprojekts „Innovative Medizintechnik als Antriebsmotor für den Aufbau der Gesundheitsregion Lausitz“. Von den rund 7,1 Millionen Euro Gesamtinvestition werden 6,56 Millionen Euro durch Fördermittel des Bundes und des Freistaates Sachsen im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG

