Im Rahmen der Neugestaltung des ehemaligen Busbahnhofareals im Wohnkomplex VI wird die dort befindliche DDR-Formsteinwand erhalten und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Die charakteristische Wand ist ein Zeugnis der Architektur und Freiraumgestaltung der Entstehungszeit der Hoyerswerdaer Neustadt.
Das Areal wird derzeit zurückgebaut und zu einer attraktiven Grünfläche umgestaltet. Die Formsteinwand bleibt dabei als prägendes Gestaltungselement erhalten und wird künftig als Blickfang in die neue Anlage eingebunden.
Ergänzend ist vorgesehen, die Geschichte und Bedeutung der Formsteinwand über einen QR-Code erlebbar zu machen. So verbindet das Projekt die Aufwertung des öffentlichen Raums mit dem Erhalt eines Stücks Stadtgeschichte.
Träger
Stadt Hoyerswerda
Gesamtkosten
ca. 230.000,00 EUR
Umsetzung
April bis Juni 2026
Förderung
90 % Förderung über das KfW-Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“
10 % Eigenanteil durch die Stadt Hoyerswerda
Zur Durchführung von Arbeiten im Straßenverkehrsraum hat die Untere Straßenverkehrsbehörde gemäß § 45 StVO für den Zeitraum vom 15.06.2026, 07:00 Uhr bis 26.06.2026, 18:00 Uhr nachfolgende verkehrsrechtliche Anordnung getroffen:
Art der Sperrung:
halbseitige Sperrung zwischen Fußgänglichtsignalanlage Maria-Grollmuß-Straße und der Merzdorfer Straße
Grund:
Reparatur der Fahrbahn
Sonstiges:
Der Verkehr wird durch eine Lichtzeichenanlage geregelt. Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt.
Umleitung:
Der Verkehr aus Richtung Müntzerstraße wird über die Liselotte-Herrmann-Straße und Claus-von-Stauffenberg-Straße umgeleitet.
Das „Haus der Begegnung“ in der Jan-Amos-Comenius-Straße wird derzeit umfassend energetisch saniert. Die beiden Gebäude, die vom VBFF Ostsachsen e. V. betrieben werden, sind seit Anfang Mai vollständig eingerüstet. Die Sanierungsarbeiten laufen bei vollem Betrieb – alle Angebote der Einrichtung bleiben während der Bauphase erhalten.
Aktuell werden noch fehlende Fenster eingebaut. Im Anschluss erhält die gesamte Gebäudehülle ein Wärmedämmverbundsystem. Im Juli folgt der Austausch der Eingangstüren; dabei werden zugleich barrierefreie Zugänge geschaffen. Abschließend erhält die Fassade ein neues Farbkonzept. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen. Im Jahr 2027 ist außerdem die Neugestaltung der Zuwegungen geplant, ebenfalls unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit.
Die Maßnahme wird zu 75 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere 15 Prozent werden über das Stadtumbau-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebendige Quartiere gestalten (WEP)“ kofinanziert. 10 Prozent der Gesamtkosten trägt die Stadt Hoyerswerda als Eigenanteil.
Weitere Informationen unter www.hoyerswerda.de/stadtleben/stadtentwicklung/efre-foerderung/.
Wie kann man den Bahnhof Hoyerswerda beleben? Die Stadt Hoyerswerda lädt zu einem öffentlichen Workshop ein, wo Mitdenken und Mitreden ausdrücklich erwünscht sind.
In Form einer offenen Meinungsumfrage können alle Interessierten ihre Vorstellungen und Wünsche zur Entwicklung des Bahnhofsgebäudes einbringen und sich über den aktuellen Zustand des Gebäudes informieren. Gemeinsam soll eine Vision für die Wiederbelebung des Standortes erarbeitet werden, die die Ideen und Bedürfnisse der Bewohner Hoyerswerdas berücksichtigt.

Darum: 12. Juni 2026 um 16:00 Uhr
Ort: Bahnhof Hoyerswerda, Halle Bahnhofsgebäude
Veranstalter ist die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der KEM (Kommunalentwicklung Mitteldeutschland). Die Ergebnisse aus der Bürgerbefragung fließen in die Studie „Revitalisierung des Bahnhofs Hoyerswerda als Ort des Wandels, Willkommens und Verweilens“ ein.
Ideen können auch online über folgende Umfrage eingereicht werden: https://de.surveymonkey.com/r/XXDQGTV
Auch in diesem Jahr wurde das City Optik Brillenstudio als 1A Augenoptiker ausgezeichnet. Christian Hoffmann, Leiter der Wirtschaftsförderung bei der Stadt Hoyerswerda, besuchte am 03.06.2026 den City-Optiker, um Inhaber Thomas Böhm und seiner Mitarbeiterin Anett Ritsert persönlich zu gratulieren und über aktuelle Themen ins Gespräch zu kommen.
Thomas Böhm führt das 1929 von seinem Großvater Arthur Böhm gegründete Unternehmen bereits in 3. Generation. Seit 1994 befindet sich das Ladengeschäft in der Senftenberger Straße 1. Hier können Kunden aus ca. 400 Brillen-Modellen auswählen, einige davon in außergewöhnlichen Farben und Designs. „Anfangs waren wir unschlüssig, ob sich die ausgefallenen Fassungen verkaufen werden. Doch das Gegenteil war der Fall: Die besonderen Designs werden gerne und oft nachgefragt“, erzählt Thomas Böhm.
Die 1A Auszeichnung erhält der Augenoptikermeister durchgängig seit 2013. Das Qualitätssiegel wird vom Branchenverlag markt intern an inhabergeführte Unternehmen vergeben. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Fachhändler und Fachhandwerker eine Reihe objektiv überprüfbarer Kriterien erfüllen und nachweisen. Dazu gehören unter anderem persönliche Beratung, umfassende Produkt- und Fachkompetenz, ein aktuelles Sortiment mit Markenartikeln, faire Preise sowie eine hohe Kundenzufriedenheit.
Auf der Baustelle des neuen Spielplatzes im Altstadtpark an der Alten Berliner Straße geht es sichtbar voran. Die vorbereitenden Maßnahmen sind abgeschlossen, die Spielgeräte wurden bereits angeliefert und werden derzeit aufgebaut. Dabei kommt es auf jeden Zentimeter an: Die einzelnen Elemente müssen exakt nach Plan platziert werden, damit die vorgeschriebenen Fallschutzbereiche eingehalten und die Sicherheit der künftigen kleinen Besucher gewährleistet werden können.
Sobald alle Spielgeräte ihren festen Platz gefunden haben, wird die Fläche begradigt und mit dem erforderlichen Fallschutzbelag ausgestattet. Bevor der Spielplatz schließlich freigegeben werden kann, steht noch die gesetzlich vorgeschriebene Erstinspektion an. Dabei werden unter anderem die Spielgeräte, Sicherheitsabstände, Fallschutzbereiche und Fundamentierungen umfassend geprüft. Die Eröffnung des Spielplatzes ist für Anfang Juli geplant.
Die Maßnahme wird zu 75 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere 15 Prozent werden über das Stadtumbau-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebendige Quartiere gestalten (WEP)“ kofinanziert. 10 Prozent der Gesamtkosten trägt die Stadt Hoyerswerda als Eigenanteil.
Weitere Informationen unter www.hoyerswerda.de/stadtleben/stadtentwicklung/efre-foerderung/.
Am 27.05.2026 besuchte Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh zusammen mit Christian Hoffmann, Stabsstellenleiter für Wirtschaftsförderung, die Auto Elitzsch GmbH im Industriegebiet Zeißig. Dabei erhielten die Stadtvertreter Einblicke in ein Unternehmen, das sich seit mehr als 100 Jahren dem Handel und der Reparatur von Kraftfahrzeugen verschrieben hat.
Los ging es mit einem gemeinsamen Rundgang über das Firmengelände, bei dem Betriebsleiter Ken Michling Einblicke in die Hoyerswerdaer Betriebsstätte gab. Die Auto Elitzsch GmbH übernahm das ortsansässige Autohaus im Jahr 2008, nachdem der damalige Inhaber Insolvenz anmeldete. Es war seinerzeit der dritte Standort, den das Unternehmen nach seiner Gründung im Jahr 2002 erschloss.
„Wir hatten bei VW ein ganz gutes Standing. Immer, wenn irgendetwas in der Region ins Wackeln gekommen ist, hat man uns gefragt: Traut ihr euch das noch zu?“, erzählt Uwe Simmang, der zusammen mit Thomas Elitzsch die Geschäftsleitung der Auto Elitzsch GmbH innehat. So kamen in den Folgejahren weitere Standorte in Ostsachsen dazu. Inzwischen ist das Unternehmen an 10 Standorten in Sachsen vertreten, darunter Neustadt, Radeburg, Dresden, Görlitz und Zittau.
Dreh- und Angelpunkt der unternehmerischen Tätigkeit ist Kamenz – hier liegen auch die Ursprünge des in nunmehr vierter Generation geführten Familienunternehmens. Kamenz war Anfang des 20. Jahrhunderts Garnisonsstadt. Das Militär hat Fahrwerke ausrangiert, die an lokale Gewerbetreibende abgegeben wurden. Diese haben einen Service benötigt.
Hermann Elitzsch spezialisierte sich darauf, diese Dinge zu reparieren und gründete 1920 einen „Reparaturbetrieb für Fahrwerke aller Art“ auf dem Gelände des Kamenzer Flugplatzes. Der erste Servicevertrag wurde 1933 mit der Adam Opel AG geschlossen. Im Jahr 1968 wurde das Familienunternehmen Servicepartner der Barkas-Werke und kümmerte sich um die Reparatur und den Service der bekannten DDR-Kleintransporter „Barkas B 1000“.
1990 erfolgte ein Vertragsabschluss mit VW und Audi und das Unternehmen wurde fortan Servicepartner von Volkswagen. 2019 wurden SEAT und CUPRA am Standort Hoyerswerda ins Verkaufsprogramm aufgenommen, 2021 folgte der Handels- und Servicevertrag mit ŠKODA am Standort Löbau. Seit 2022 bietet Auto Elitzsch zudem am Standort Kamenz den Verkauf und die Vermietung von Wohnmobilen und Wohnwagen u.a. der Marken Dethleffs und Etrusco an.
In Hoyerswerda, wo die Marken VW PKW und Nutzfahrzeuge, Audi, SEAT und Cupra angeboten werden, sind 60 Mitarbeiter sowie mehrere Auszubildende beschäftigt. Durchschnittlich 40 Kunden werden hier pro Tag bedient. „An den Räderwechseltagen sind es auch gern mal doppelt so viele Kunden“, berichtet Ken Michling. Insgesamt zählt die Auto Elitzsch GmbH etwa 150.000 Kunden, die ein Auto kaufen oder den Service nutzen.
„Unser Disponent in Kamenz arbeitet übermenschlich“, sagt Geschäftsführer Uwe Simmang beim Vor-Ort-Termin und meint damit die logistische Herausforderung zum Überführen der Fahrzeuge von einem Standort an einen anderen. Derzeit werde an einer digitalen Lösung gearbeitet, um die Logistik abzubilden und zu optimieren.
Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland sei in den letzten Jahren an dem Unternehmen nicht spurlos vorüber gegangen. Steigende Preise für Lebensmittel, Energie und andere Güter beeinflussen das Kaufverhalten und damit auch den Fahrzeugmarkt. Inzwischen bessere sich die Situation allmählich und auch E-Fahrzeuge gewinnen wieder an Attraktivität.
Auto Elitzsch blickt nicht nur auf ein Jahrhundert erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück, das Unternehmen stellt sich den Herausforderungen des Marktes und gehört mit derzeit 450 Mitarbeitern zu den großen Arbeitgebern in der Region. Geschäftsführer Uwe Simmang betont: „Was uns wirklich besonders macht: Wir sind das einzige familiengeführte Unternehmen in Sachsen, das alle Volkswagen-Marken bedient.“
Zur Durchführung von Arbeiten im Straßenverkehrsraum hat die Untere Straßenverkehrsbehörde gemäß § 45 StVO für den Zeitraum vom 05.06.2026, 07:00 Uhr bis 17.07.2026, 18:00 Uhr nachfolgende verkehrsrechtliche Anordnung getroffen:
Art der Sperrung:
halbseitige Sperrung zwischen Kreuzung Neue Str./ Moorweg und erster Abzweig Am Anger
Grund:
Erneuerung Trinkwasserleitung, Sanierung Schmutzwasser-Schächte
Sonstiges:
Der Verkehr wird durch eine Lichtzeichenanlage geregelt.
Umleitung:
keine
Am 20.05.2026 besuchte Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh zusammen mit dem Leiter der Wirtschaftsförderung, Christian Hoffmann, das Geschäft Graf Moden in der Hoyerswerdaer Altstadt, um mit Inhaberin Evelin Graf näher ins Gespräch zu kommen. Über 35 Jahre lang hat die Unternehmerin ihr eigenes Modegeschäft geleitet und dabei nicht nur Trends gesetzt, sondern auch Generationen von Kundinnen und Kunden inspiriert.
Bevor Evelin Graf ihrer eigentlichen Leidenschaft, der Liebe zur Mode nachging, lernte sie zu DDR-Zeiten Industriekauffrau und Facharbeiterin für Datenverarbeitung, arbeitete im Bau- und Montagekombinat BMK, war dort technisch-ökonomische Mitarbeiterin und später Objektleiterin des Waldbades Zeißig. Kurz nach der Wende 1990/91 mietete sie über die Wohnungsgesellschaft die Ladenflächen in der Friedrichsstraße an und begann, ihr eigenes Modegeschäft aufzubauen. 2001 kam die obere Etage dazu und das Sortiment am Standort in der Altstadt wurde um Herrenmode erweitert.
Zwischenzeitlich hatte die Unternehmerin fünf Geschäfte – im Lausitz-Center, in der Bonhoefferstraße und Friedrichstraße in Hoyerswerda, in Görlitz und in Bernsdorf – sowie ein Café in der Grünewaldpassage. Ihre Waren für das Geschäft „More & More“ im Lausitz-Center bezog sie direkt aus den Herkunftsländern, reiste selbst nach Italien und Frankreich und erhielt Einladungen zu Modeschauen in Paris. „Die Familie hat mich eigentlich nur noch zum Schlafen gesehen“, fasst Evelin Graf diese intensive Zeit zusammen.
Das Wissen, wie man ein Unternehmen aufbaut, hat sie sich nach der Wende durch Weiterbildungen und Workshops beim RKW angeeignet, hat Menschen kennengelernt, die sie auf ihrem Weg in die Existenzgründung unterstützten. Später war sie aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrungen viele Jahre bei der KfW als Unternehmensberaterin gelistet.
In den letzten Jahren reifte der Entschluss, die unternehmerische Tätigkeit zu beenden. Seit einigen Wochen läuft der Abverkauf, der wiederum neue Kundinnen und Kunden in den Laden lockt. Diese sind begeistert aufgrund des außergewöhnlichen Sortiments, denn viele Artikel sucht man anderswo vergebens. Evelin Graf bedankt sich bei den Kunden für die Mund-Propaganda: „Die Menschen machen für mich untereinander unendlich viel Werbung. Sie unterstützen mich beim Abverkauf von Herzen und ich bin für diese wohlwollende Unterstützung dankbar.“
Evelin Graf würde sich wünschen, das Geschäft übergeben zu können. Was der- oder diejenige(n) daraus machen, bleibt ihnen überlassen. Viel wichtiger ist ihr, dass das Geschäft nicht leer steht und die Altstadt belebt bleibt. Wenn sich motivierte Leute finden, können diese gern auch etwas Kreatives umsetzen. Sie denkt an Großstädte: „Dort tun sich junge Leute erfolgreich zusammen, kombinieren verschiedene Ideen, wie Mode, Möbel, Kunst und Gastronomie und nutzen in den Altstädten die Hinterhöfe mit.“
Die Räumlichkeiten in der Friedrichsstraße lassen vielfältige Möglichkeiten zu, denn zum Laden gehören Verkaufsflächen auf zwei Etagen von jeweils ca. 80 qm sowie mehrere Räume im hinteren Bereich des Ladens. Zudem bietet Evelin Graf dem potenziellen Nachfolger ihre Unterstützung an, sofern diese gewünscht ist. In Sachen Mode hat sie sehr gute Kontakte, bringt reichlich Erfahrung als Selbstständige sowie ein umfangreiches Netzwerk mit. Auch in Sachen Ausgestaltung des Mietvertrages mit der Wohnungsgesellschaft bringt sie sich gern ein.
Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh zeigt sich beeindruckt vom unermüdlichen Engagement einer Geschäftsfrau, die mit vielen Herausforderungen und Erfolgen umzugehen wusste. Gleichzeitig stellt er fest: „Wer das Geschäft übernimmt oder mit einer eigenen Geschäftsidee kommt, hätte einen einfacheren Einstieg. Er würde vom Renommee des Modegeschäfts profitieren und würde auf Wunsch die Unterstützung einer erfahrenen Geschäftsfrau erhalten.“
Auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Hoyerswerda steht mit Rat und Tat zur Seite. „Durch Unternehmensbesuche und persönliche Kontakte konnten wir Bestandsunternehmen bereits bei kleineren wie größeren Problemen unterstützen und auf diese Weise schon viel Hilfe leisten“, fasst der Rathauschef zusammen.
Am 28. Mai 2026 wurden an der Energiefabrik Knappenrode die ersten sechs Elektrobusse feierlich von der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) vorgestellt. Mit den über 12 Meter langen und 14 Tonnen schweren neuen Fahrzeugen, die jeweils über 33 Sitz-, 46 Steh- und 2 Rollstuhlplätze verfügen, geht Hoyerswerda einen entscheidenden Schritt in Richtung moderner und zukunftsfähiger Entwicklung der Stadt. Die Beschaffung der Busse wird aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen gefördert.
Staatssekretär Sören Trillenberg: „Mit den neuen Elektrobussen kommt in Hoyerswerda der Strukturwandel ganz konkret auf die Straße. Gefördert über das Investitionsgesetz Kohleregionen, entsteht hier nicht nur ein neuer Fuhrpark, sondern ein modernes Gesamtsystem aus Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur, Werkstatt und intelligenter Verkehrssteuerung. Ein großartiges Projekt, denn ein attraktiver Nahverkehr ist ein wichtiger Standortfaktor – für Fachkräfte, für Betriebe, die hier investieren wollen, für Familien und für die gesamte Region. Das Vorhaben zeigt auch, dass moderne Mobilität nicht nur in großen Städten entsteht, sondern gerade auch in den Revieren, die sich momentan neu aufstellen.“
Ziel des Gesamtprojektes ist es, durch den Einsatz moderner Elektromobilität zusätzliche Angebote zu schaffen und den Stadtverkehr strategisch weiterzuentwickeln. Mittelfristig soll der städtische ÖPNV in Hoyerswerda komplett auf Elektromobilität umgestellt werden.
Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh: „Der Umstieg vom Dieselbus zum Elektrobus spiegelt den Wandel der Braunkohleregion zur nachhaltigen und innovativen Energieregion. Die geräuscharmen und umweltfreundlichen E-Busse tragen zu einer nachhaltigeren und lebenswerteren urbanen Umgebung bei. Schadstoffe wie CO2 und Stickoxide können in erheblichen Umfang reduziert werden, während der Komfort für die Fahrgäste deutlich steigt.“
Zwei zentrale Ziele: Stadt vernetzen und Tourismus stärken
Mit den neuen Fahrzeugen sollen neue Fahrgastpotentiale im Berufsverkehr sowie im Freizeitverkehr erschlossen und die Mobilitätswende weiter vorangebracht werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der besseren Anbindung der Gewerbe- und Industriegebiete. Das ist teilweise bereits erfolgt. So wurde auf dem Firmengelände der YADOS GmbH bereits zu Beginn der Projektlaufzeit ein Halt eingerichtet.
Gleichzeitig soll mit einem erweiterten Angebot im Freizeitverkehr die Erreichbarkeit touristischer und kultureller Ziele in der Stadt Hoyerswerda verbessert werden.
Sandra Trebesius, Geschäftsführerin der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda: „Potenzial sehe ich in der Anbindung des demnächst neu erschlossenen Scheibe-Sees, des Lausitzbades oder der Energiefabrik Knappenrode. Andere touristische Einrichtungen sind bereits bestens erschlossen. So fahren wir an der Krabat-Mühle in Schwarzkollm bis direkt vor die Tür und auch das Schloss, der Zoo sowie andere innerstädtische Einrichtungen sind gut angebunden.“
Damit entsteht eine Vernetzung von zentralen Einrichtungen und Strukturwandelprojekten in der Stadt. Die neuen Elektrobusse übernehmen dabei eine zusätzliche Rolle: Sie werden zu Botschaftern des Strukturwandels in der Lausitz.
Insgesamt umfasst das erste Teilprojekt die Beschaffung von acht Elektrobussen:
In weiteren Projektteilen werden die Ladeinfrastruktur für den Betriebshof der VGH gefördert und die Ampelanlagen in Hoyerswerda so optimiert, dass die Halte der Busse an den Ampeln minimiert werden. Insgesamt gehen für alle Projektteile Fördermittel in Höhe von 7.353.750 Euro an die VGH.
2027 hat die Verkehrsgesellschaft die Beschaffung zweier weiterer Elektrobusse geplant – dann nicht mehr aus Strukturwandelmitteln sondern im Rahmen eigener Ersatzinvestitionen über die Busförderung des Freistaates Sachsen.
Fotos: Benjamin Kramer
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