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Klima und Energie – Klima a energija

Fast alles, was wir heute tun und was unseren Lebensstandard bestimmt, ist mit Energie verbunden.
Abhängig vom Strommix kann der Stromverbrauch eines Haushalts einen Ausstoß von mehreren Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr bewirken. Hinzu kommen noch die CO2-Emissionen für Heizung und Mobilität. Rund elf Tonnen CO2 verursacht im Durchschnitt jeder Deutsche im Jahr.
Jeder Einzelne kann etwas zum Klimaschutz beitragen, sei es durch eine Wärmedämmung für das Eigenheim, den Einsatz einer abschaltbaren Steckdosenleiste, den Kauf von klimaschonenden Produkten oder die Benutzung des Fahrrades im Stadtverkehr.
Aber auch Energievermeidung, also Energie, die gar nicht erst eingesetzt wird, ist ein Beitrag zum Klimaschutz. Wäsche kann man auf der Wäscheleine trocknen, statt im Wäschetrockner. Räume müssen nicht ständig beheizt werden, vor allem, wenn man sie längere Zeit nicht nutzt.

Denn: Energie sparen schont nicht nur unser Klima, sondern auch unseren Geldbeutel!

Klimaschutzmanagement in der Stadt Hoyerswerda

Dank einer Förderung des damaligen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, jetzt Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, konnte die Stadt Hoyerswerda im Zeitraum vom 01.10.2012 bis 31.10.2015 einen Klimaschutzmanager einsetzen. Zu seinen Aufgaben gehörte die Unterstützung und Beratung der kommunalen Verwaltung bei der Vorbereitung und Umsetzung von Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen, bei der Erfassung und Auswertung von klimaschutzrelevanten Daten sowie bei der Entwicklung von Klimaschutzstandards und Leitlinien.

Nicht zuletzt dank der Arbeit des Klimaschutzmanagers gelang der Stadt Hoyerswerda 2012 die Zertifizierung mit dem European Energy Award sowie die Rezertifizierung im Jahr 2015.

Insbesondere den Aufgaben der effizienten Energienutzung und Energieeinsparung in der Stadtverwaltung widmet sich jetzt das städtische Gebäude- und Liegenschaftsmanagement. Mit Hilfe einer Förderung durch die Sächsische Energieagentur und die Sächsische Aufbaubank wurde ein Energiemanager innerhalb der Verwaltung ausgebildet. Ein erstes Ergebnis seiner Tätigkeit ist die Erarbeitung einer Dienstanweisung zur Etablierung eines kommunalen Energiemanagements in der Stadtverwaltung.

Grundsätzliche Anforderungen an den Klimaschutz und die Klimaanpassung werden in den städtebaulichen Entwicklungskonzepten wie INSEK (integriertes Stadtentwicklungskonzept) und SEKO (Stadtentwicklungskonzept) beachtet, die in der Fachgruppe Stadtentwicklung bearbeitet werden.

European Energy Award

In den Jahren 2012 und 2015 nahm die Stadt Hoyerswerda am European Energy Award teil. Bei der ersten Zertifizierung wurde die Stufe Bronze erreicht, auch in der Rezertifizierung im Jahr 2015 konnte die Stadt Hoyerswerda diesen Level halten.

Schlüsselprojekt der Stadt war im Jahr 2012 die hydrothermale Nutzung von gehobenem Grundwasser zum Zwecke der Beheizung des sanierten und erweiterten Lessinggymnasiums.

Im Jahr 2015 punktete die Stadt mit ihrem Projekt zur Dimmung der gesamten Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet.

Für den Prozess der Teilnahme am European Energy Award wurden der Stadt Hoyerswerda Fördermittel der Europäischen Union über die Sächsische Aufbaubank in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Energieagentur (SAENA) ausgereicht.

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