Dr. Stefan Ohm wird Mitglied im wissenschaftlichen Bildungsbeirat
Durch den fortschreitenden Strukturwandel rücken Hoyerswerda und die umliegende Region immer mehr in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit. Verschiedene Akteure suchen gezielt den Kontakt zur Stadt, um eine langfristige Verbindung zur Region aufzubauen – darunter das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA).
Das Deutsche Zentrum für Astrophysik wurde im September 2025 als gemeinnützige GmbH gegründet und befindet sich in einer intensiven Aufbauphase in der sächsischen Lausitz. Schon seit mehreren Jahren besteht Kontakt zu Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Region, so auch nach Hoyerswerda. Im März 2023 wurde das DZA-Büro im Hoyerswerdaer Rathaus eröffnet.
Neben einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit kommunalen Entscheidungsträgern hat sich das DZA auch als starker Akteur für Wissenschaftsvermittlung und Dialog vor Ort etabliert. In Vorträgen, Informationsabenden, Workshops und Roadshows informiert das DZA über spannende Themen der Astrophysik-Forschung.
Aus dieser intensiven Vernetzung entstand die Initiative, die wissenschaftliche Bildungsarbeit enger zu verknüpfen und gemeinsam im Sinne aller Beteiligten weiterzuentwickeln. So wurde Dr. Stefan Ohm, Leiter der regionalen Vernetzung und Wissenschaftskommunikation am DZA, in der Beiratssitzung am 8. Juli offiziell in den Bildungsbeirat berufen.
Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird das Gremium um zwei weitere externe Experten ergänzt. Im Herbst 2026 werden Prof. Dr. Anke Langner, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Inklusive Bildung“ an der Technischen Universität Dresden, sowie Prof. Dr. Ümit Koşan, Professor für Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule Essen, ihre Arbeit im Beirat aufnehmen.
Aktuell setzt sich der Bildungsbeirat aus neun Mitgliedern mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen zusammen. Die Arbeitsschwerpunkte liegen derzeit auf der Vorbereitung der Bildungskonferenz im November 2026 sowie auf dem kontinuierlichen Austausch mit lokalen Akteuren, um bestehende Bedarfe und Defizite aus wissenschaftlicher Sicht konstruktiv zu begleiten.

