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Unternehmensbesuch bei aiutanda in Hoyerswerda

Unternehmensbesuch bei der aiutanda Süd-Ost GmbH

Am 20.08.2026 bekamen Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh und Christian Hoffmann, Stabsstellenleiter der Wirtschaftsförderung, einen Einblick in das Unternehmen aiutanda. Beim Vor-Ort-Treffen in den Büroräumlichkeiten in der Straße am Lessinghaus wurden sie von Mathias Krause, Geschäftsführer der aiutanda Süd-Ost, Janot Schulz, Ballungszentrumsverantwortlicher des Landkreises Bautzen, sowie Lisa Lüdigke, Leiterin des Standortes Hoyerswerda, begrüßt.

Die aiutanda Süd-Ost GmbH gehört zu einer bundesweiten Unternehmensgruppe, die Menschen mit Pflege- und Hilfebedarf durch stationäre und ambulante Pflege sowie teilstationäre Pflege, Homecare, Therapie und Versorgungsmanagement unterstützt. Rund 40 Anbieter sind unter der Marke aiutanda vereint. Das 2017 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in München ist in vielen Bundesländern vertreten.

„Unser regionaler Schwerpunkt und ein wichtiger Markt innerhalb der Unternehmensgruppe ist der Freistaat Sachsen“, sagt Mathias Krause, Geschäftsführer der aiutanda Süd-Ost. In Sachsen arbeiten rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Dachmarke. Mathias Krause ist seit 30 Jahren in der Pflege tätig und führt die operativen Geschicke zwischen dem Vogtland, Leipzig und der Oberlausitz. Der Standort Hoyerswerda liege ihm dabei besonders am Herzen.

In Hoyerswerda betreibt die aiutanda Süd-Ost eine vollstationäre Einrichtung mit 29 Plätzen, zwei Tagespflege-Einrichtungen mit 15 bzw. 20 Plätzen und einen umfangreichen ambulanten Pflegedienst. Insgesamt 76 Mitarbeiter und zwei Azubis sind in Hoyerswerda für aiutanda im Einsatz. Rund 500 ambulante Klienten werden hier versorgt. Auch Kurse für pflegende Angehörige werden in Hoyerswerda angeboten. Der nächste startet im Oktober.

Beratung und Praxishilfe sind wichtige Eckpfeiler von aiutanda. Die Telemedizin soll Wege vom Patienten zum Arzt künftig verkürzen. Auch eine Pflegepraxis für medizinische Hilfestellung steht in der Vorbereitung. „Wir verstehen uns als Problemlöser in allen Lebenslagen. Die stationäre Pflege gehört zur Produktfamilie, gleichwohl der überwiegende Anteil unserer Kunden in der eigenen Häuslichkeit versorgt wird“, weiß Geschäftsführer Mathias Krause zu berichten.

Im Gespräch mit Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh wurde auch über die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen gesprochen, die es Gesundheitsversorgern nicht leicht macht, in neue Konzepte zu investieren. „Wir wissen, was demenzkranke Menschen brauchen, wir haben Ideen, aber wir finden dafür keine Finanzierungsgrundlage“, erzählt Mathias Krause.

Im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen am Standort Hoyerswerda betonte der Rathauschef, dass er und die Wirtschaftsförderung hier jederzeit mit Rat und Tat zu Seite stehen. Zum Schluss wurde auch noch die Frage geklärt, was es mit dem Namen „aiutanda“ eigentlich auf sich hat. Dieser ist angelehnt an das lateinische Wort „adiutare“ und bedeutet helfen, unterstützen, beistehen.

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