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Stadtlabor der Körber-Stiftung (Symbolbild)

Stadtlabor zu Gast in Hoyerswerda

Am 23. und 24. Juni 2022 ist das Stadtlabor demografische Zukunftschancen der Körber-Stiftung zu Gast in Hoyerswerda. 15 Bürgermeister:innen und Demografieverantwortliche aus Kommunen in ganz Deutschland wollen erfahren, wie das resiliente Quartier der Zukunft aussieht und welche vorbildlichen Antworten die Stadt Hoyerswerda schon heute auf die Herausforderungen des demografischen Wandels hat.

Das Stadtlabor demografische Zukunftschancen ist ein Projekt der Körber-Stiftung, das Städte und Gemeinden in Deutschland auf ihrem Weg in die Altersfreundlichkeit begleitet. Projektleiterin Karin Haist ist überzeugt: „Es sind die Kommunen, in denen der demografische Wandel gestaltet wird und die in einer alternden und diverser werdenden Gesellschaft für ein gutes Leben aller Generationen sorgen. Hoyerswerda bietet mit seiner fortgeschrittenen Altersstruktur einen Blick in die Zukunft vieler deutscher Klein- und Mittelstädte und ist daher ein echtes Stadtlabor.“

Marco Bloch, Projektmanager in der Projektgruppe Strukturwandel und selbst Teilnehmer des Stadtlabors, freut sich über den gemeinsamen Austausch: „Jede:r Stadtlaborant:in bringt seine ganz eigenen Erfahrungen und Herausforderungen aus der Arbeit vor Ort mit. Davon werden unsere Diskussionen hier in Hoyerswerda profitieren. Gemeinsam wollen wir hier Ideen und kreative Lösungen für unsere Quartiersarbeit in Hoyerswerda entwickeln. Da hilft der Blick von außen!“ 

In ihrem Stadtlabor bringt die Körber-Stiftung jedes Jahr eine kleine Gruppe von Stadtvertreter:innen drei Mal zusammen. In verschiedenen Orten gewinnen sie durch gute Praxis, Expertenimpulse, aber vor allem auch den kollegialen Austausch Ideen für die eigene Arbeit für mehr Altersfreundlichkeit.

In Hoyerswerda wird es um die Thematik „Wohnen“ gehen. In einem Workshop werden Ideen für die Weiterentwicklung des Wohnkomplex 3 (WK3), gelegen zwischen Bautzener Allee und der Lindenschule, entwickelt. Er soll sozial und städtebaulich zukunftssicher sein. Die Leitidee dafür ist die des „Resilienten Quartiers“. Marie Neumüllers, Geschäftsführerin von Urbanizers und Expertin für Stadt- und Quartiersentwicklung, wird zu dem Thema referieren und die Erarbeitung der Ideen fachlich begleiten.

Die Stadt Hoyerswerda freut sich und ist gespannt auf die Erfahrungen und den Austausch, sowie die Ideen und die kreativen Lösungen von „außen“. Die entwickelten Ideen und Lösungsansätze aus dem Stadtlabor können als Anregungen für das künftige städtische Handeln im Stadtentwicklungsprozess genutzt werden und als erste Impulse für den Prozess der Erarbeitung der neuen integrierten Stadtentwicklungsstrategie dienen.

Foto: Claudia Höhne 

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