Jahresinterview mit Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh
Im Jahresinterview mit LAUSITZWELLE blickt Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh auf das Jahr 2025 zurück und ordnet zentrale Entwicklungen der Stadt Hoyerswerda ein.
Die wichtigsten Aussagen im Überblick:
Persönliche Eindrücke und besondere Momente
Als einen der prägenden Momente des Jahres beschreibt der Oberbürgermeister den Besuch von Frank-Walter Steinmeier. Der Besuch habe deutlich gemacht, dass Hoyerswerda überregional als Stadt mit engagierter Bürgerschaft, lebendiger Beteiligungskultur und offenem Dialog wahrgenommen wird. Diese Anerkennung wertet Herr Ruban-Zeh als wichtiges Signal für die Stadt und ihre Entwicklung.
Strukturwandel als langfristige Aufgabe
Der Strukturwandel bleibt ein zentrales Thema. Der Oberbürgermeister betont, dass sich Veränderungen bereits im Stadtbild und in konkreten Projekten zeigen, zugleich aber Zeit und Geduld erforderlich sind. Ziel sei es nicht, alte Strukturen abrupt zu ersetzen, sondern die Stadt Schritt für Schritt zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Stadtentwicklung und zentrale Projekte
Zu den bedeutenden Vorhaben zählen das Neustadtforum sowie der Baustart am Scheibesee. Diese Projekte stehen beispielhaft für die aktuelle Entwicklung Hoyerswerdas und werden die Stadt auch in den kommenden Jahren prägen. Ergänzend verwies der Oberbürgermeister auf weitere Investitionen in Bildung, Infrastruktur und touristische Angebote.
Ehrenamt, Beteiligung und Kommunikation
Ein weiterer Schwerpunkt des Interviews liegt auf dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Oberbürgermeister hebt die Bedeutung von Ehrenamt und Beteiligung hervor und unterstreicht, dass erfolgreiche Stadtentwicklung nur im Zusammenspiel von Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft gelingen kann. Verständliche und transparente Kommunikation spielt dabei eine zentrale Rolle, insbesondere mit Blick auf junge Menschen und zukünftige Perspektiven.
Ausblick auf die kommenden Jahre
Für das Jahr 2026 erwartet Herr Ruban-Zeh intensive Arbeit, unter anderem bei Haushaltsentscheidungen, Infrastrukturmaßnahmen und der Wärmetransformation. Ziel bleibt es, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die positive Entwicklung der Stadt weiter voranzubringen.

