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Neue Kooperation verbindet Wissenschaft, Schule und Wirtschaft

Ein starkes Zeichen für die Zukunft junger Menschen wurde heute in Hoyerswerda gesetzt: Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Schulen, Wirtschaft und Stadtverwaltung haben eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung, unter Schirmherrschaft von Staatsminister Sebastian Gemkow (Staatsminister für Wissenschaft, Kultur und Tourismus), unterzeichnet.

Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig an Themen der Zukunft heranzuführen und ihnen praxisnahe Einblicke in Wissenschaft, Forschung und technologische Entwicklungen zu ermöglichen. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh betonte bei der Unterzeichnung die besondere Bedeutung dieser Zusammenarbeit: Die Vereinbarung sei ein klares Bekenntnis aller Partner, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und jungen Menschen Wege in ihre Zukunft zu eröffnen.

Durch die Kooperation sollen Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretische Inhalte kennenlernen, sondern Wissenschaft und Forschung unmittelbar erleben können. Direkte Kontakte zu Forschenden und Unternehmen eröffnen neue Perspektiven für Berufs- und Studienentscheidungen und machen mögliche Zukunftswege greifbar. Gleichzeitig trägt das Netzwerk dazu bei, Fachkräfte von morgen langfristig an die Region zu binden.

Die Partnerschaft vereint zahlreiche Akteure aus der regionalen Bildungs- und Forschungslandschaft. Zu den wissenschaftlichen Einrichtungen gehören das Deutsches Zentrum für Astrophysik, das Smart Mobility Lab der Technische Universität Dresden sowie die Lausitzer Technologiezentrum Lautech GmbH. Auf Seiten der Bildungseinrichtungen beteiligen sich das Léon-Foucault-Gymnasium, das Lessing-Gymnasium, die Oberschule Hoyerswerda, die Christliche Schule Johanneum, sowohl Oberschule als auch Gymnasium und die Konrad Zuse Akademie Hoyerswerda. Unterstützt wird die Kooperation durch Netzwerkpartner wie die Stadt Hoyerswerda und die RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V..

Die Zusammenarbeit soll künftig vielfältige Formate ermöglichen: Projekttage, Workshops, Laborführungen, Exkursionen und Begegnungen mit Forschenden sollen Wissenschaft und Technik erlebbar machen. Auch Lehrkräfte profitieren durch fachliche Impulse für den Unterricht sowie neue Möglichkeiten, aktuelle Themen wie Digitalisierung, Mobilität und Technologie in die schulische Bildung einzubinden. Entstanden ist die Idee zu dieser Kooperation aus dem Jugendbeteiligungsformat „Frühschicht“, bei dem sich mehr als 170 junge Menschen mit der Zukunft ihrer Region beschäftigt haben. Die Vereinbarung greift diesen Impuls auf und übersetzt ihn in eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Schule, Wissenschaft und regionaler Wirtschaft.

Mit der Unterzeichnung beginnt nun die eigentliche Arbeit: Die Vereinbarung soll mit Leben gefüllt werden. Gemeinsam gilt es, Formate zu entwickeln, die sowohl in die schulischen Lehrpläne integrierbar sind als auch an die Praxis von Forschungseinrichtungen und Unternehmen anknüpfen. Ziel ist es, nachhaltige Angebote zu schaffen, die junge Menschen inspirieren, ihnen Orientierung geben und ihnen zeigen, welche Chancen sich direkt vor ihrer Haustür eröffnen. Damit entsteht Schritt für Schritt ein starkes Netzwerk, das Bildung, Innovation und regionale Entwicklung miteinander verbindet und jungen Menschen in Hoyerswerda neue Perspektiven für ihre Zukunft eröffnet.

Fotobeschreibung:
Gemeinsame Akteure: (v.li.) Kathrin Schlesinger (Lautech), Tobias Zschieschick (Technische Universität Dresden/Smart Mobility Lab), Romy Stötzner (Oberschule Hoyerswerda), Annika Jesche (Gymnasium Johanneum), Katharina Henjes-Kunst (Deutsches Zentrum für Astrophysik gGmbH), Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh, Lubina Kühne (Lessing Gymnasium, Alf Wallner (Zuse Akademie), Elisabeth Szeguhn (Foucault Gymnasium), Jens Leschner (RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V.) sowie Anja Frey (Oberschule Johanneum).

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