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Modulares Warnsystem des Bundes (MoWaS)

In einem Katastrophenfall sollen Warnmeldungen auf möglichst vielen Wegen verbreitet werden, um einen möglichst großen Teil der Bevölkerung zu erreichen. Technik und Verfahren wurden stetig weiterentwickelt, um den strategischen Anforderungen an ein modernes Warnsystem gerecht zu werden. Heute verfügt der Bund mit dem Modularen Warnsystem (MoWaS) über ein leistungsfähiges und hochverfügbares Warn- und Kommunikationssystem.

Doch wie funktioniert das System eigentlich? Wer ist für die Warnmeldungen verantwortlich? Vor welchen Gefahren wird eigentlich gewarnt? Diese Fragen greift ein Kurzfilm zur Warnung der Bevölkerung vom Bundesamt Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf.

Das sind die wichtigsten Eckdaten zu MoWaS:

  • Ziel von MoWaS ist es, mit einem Tastendruck alle Warnmittel und Warnmultiplikatoren des eigenen Zuständigkeitsbereiches auszulösen und Warnungen auf allen verfügbaren Kanälen zu versenden.
  • In Form des Vorgängers SatWaS (Satellitengestütztes Warnsystem) ist das System seit 2001 in Betrieb.
  • Seit 2011 wird es als Modulares Warnsystem – kurz MoWaS – betrieben
  • Die Nutzung des Systems nimmt zu: 2019 wurden 1124 Meldungen über MoWaS versendet
  • Das System ist verbreitet im gesamten Bundesgebiet:
    • 108 Sende- und Empfangsstationen (S/E)
    • 250 vorlagenerstellende Sende- und Empfangsstationen (vS/E)
  • Gewarnt wurde mit MoWaS bisher u.a. zu Ereignissen in den Bereichen:
    • Feuer
    • Ereignisse, die Versorgung und Infrastruktur betrafen
    • Öffentliche Sicherheit
    • Wetterereignisse
    • CBRN-Gefahren (Chemische, Biologische, Radioaktive und Nukleare Gefahren)

Quelle und mehr Informationen gibt es auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/MoWaS/mowas_node.html

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