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Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) – Integrowany koncept za wuwiće města

Zur Sicherung attraktiver Städte und Gemeinden und zur Unterstützung der Wohnungswirtschaft hat die Bundesregierung 2002 ein Investitionsprogramm aufgelegt. Ziel ist es, die städtischen Wohnungsmärkte durch Rückbau leer stehender, dauerhaft nicht mehr benötigter Wohngebäude zu stabilisieren und durch Förderung von Aufwertungsinvestitionen im Bereich der von Rückbaumaßnahmen betroffenen Stadtquartiere den nachhaltigen Stadtumbau zu unterstützen.
Wie für viele andere Städte in Deutschland besteht auch für Hoyerswerda die Aufgabe, unsere Stadt für die Zukunft so umzubauen, dass sie sich in ihrer Struktur als lebenswertes Siedlungsgefüge mit zukunftsfähigen Wohn- und Arbeitsangeboten neu definiert und als eine wichtige Stadt in der Region Oberlausitz-Niederschlesien erhalten bleibt.

Entsprechend der Sächsischen Verwaltungsvorschrift zur Städtebaulichen Erneuerung waren und sind Maßnahmen  zum Stadtumbau nur bei Vorliegen eines „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ (INSEK) förderfähig. Die geplanten und zur Förderung beantragten Maßnahmen müssen den Zielen des INSEK entsprechen.
Für den Freistaat Sachsen bildet das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ für Hoyerswerda die Grundlage für die Förderentscheidungen zur Stadtentwicklung, zum Städtebau und Wohnungswesen.

Weit vor der Verabschiedung des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau Ost“ zur Förderung der städtebaulichen Erneuerung begannen auf Grund der sich abzeichnenden zurückgehenden Bevölkerungszahl die ersten Planungen für die Umgestaltung der Stadt Hoyerswerda.
Diese Planungen waren eingegrenzt auf einzelne Teilbereiche, Wohnkomplexe oder Straßenzüge der Stadt. Mit der Erarbeitung des „Leitbild 2030“ wurde 1998/99 ein erstes Planungskonzept für die gesamte Neustadt vorgestellt, welches auf Analysen der wesentlichen Rahmenbedingungen und Erfordernisse für die zukünftige Entwicklung in Bezug auf Verkehrslage, Wirtschaft und Bevölkerungsprognose basierte. Als Resümee dieser Erarbeitung zeigt sich die Notwendigkeit der Um- und Neugestaltung der Neustadt in besonderen Problembereichen. Seit 2000 läuft in Hoyerswerda der Stadtumbau mit dem Ziel, durch Reduzierung der Anzahl der leer stehenden Wohneinheiten und Wohnumfeldverbesserungen die Attraktivität der Stadt zu erhöhen.
Auf Grund umfangreicher Recherchen und Weiterführung der Planungen zeigte sich, dass ein Plankonzept mit integrierten Vernetzungsinhalten für die gesamte Stadt unter Berücksichtigung aller Bereiche des Lebens erforderlich wurde.

Ende 2001 wurde der im Forum Stadtentwicklung der Stadt Hoyerswerda abgestimmte 1. Entwurf für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept an das Regierungspräsidium Dresden übergeben.

Zur komplexen Ausrichtung der Stadtentwicklung wurde ab 2002 ein allseitig abgestimmtes „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (INSEK) für die Stadt Hoyerswerda mit folgenden Teilkonzepten erarbeitet:

  • Entwicklungskonzept Wohnen (Stadtratsbeschluss vom 25.02.2003)
  • Entwicklungskonzept Wirtschaft (Stadtratsbeschluss vom 24.02.2004)
  • Entwicklungskonzept Infrastruktur und Verkehr (Stadtratsbeschluss vom 08.06.2005)

Durch Feinabstimmungen gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen und der Versorgungswirtschaft zum Rückbau und zur Aufwertung der stabilen Stadtquartiere wurde Einvernehmen zu den Teilkonzepten erzielt und Einzelinteressen miteinander in Einklang gebracht.

Mit dem Vorliegen des Feinkonzeptes des „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ ist natürlich die Stadtentwicklungsplanung nicht abgeschlossen. Sie ist ein ständig weiterlaufender Prozess, der aber auf die vorliegende Planung aufbaut.
Zur Qualifizierung der strategischen Weiterführung des Stadtumbaus in Hoyerswerda ist es notwendig, die bestehenden Stadtentwicklungskonzepte kontinuierlich fortzuschreiben. Aufbauend auf den in § 171a Abs. 3 Baugesetzbuch aufgeführten Zielausrichtungen zum Stadtumbau und unter Berücksichtigung der bisherigen Stadtumbauergebnisse ist mit dem nun vorliegenden „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ (INSEK) Fortschreibung 2008 eine Evaluierung der in den Jahren 2003 bis 2005 beschlossenen Entwicklungskonzepte Wohnen, Wirtschaft und Infrastruktur erfolgt. Unter Beachtung der im Jahre 2005 vom Sächsischen Staatsministerium des Innern herausgegebenen Empfehlungen zur Fortschreibung Städtebaulicher Entwicklungskonzepte wurden die für den weiteren Stadtumbau wesentlichen Bestandsdaten in den Bereichen demographische Entwicklung, Städtebau und Denkmalpflege, Wohnen, Wirtschaft und Tourismus, Verkehr und technische Infrastruktur, Umwelt, Kultur und Sport, Bildung und Erziehung sowie Soziales zusammengestellt und daraus entsprechende Prognosen bzw. strategische Zielausrichtungen für die Weiterführung des Stadtumbaus in Hoyerswerda abgeleitet.

Für die Arbeit der Stadtverwaltung, insbesondere der Stadtplanung, bildet das INSEK eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Beurteilung von privaten Baumaßnahmen im Bereich Wohnraum-, Gewerbe- und Dienstleistungsweiterentwicklung, aber auch bei eigenen Investitionen in die soziale Infrastruktur, wie Schulen, Kultur- und Sporteinrichtungen und Verwaltungsgebäude.

Der Stadtrat beschloss am 16.12.2008 die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts der Großen Kreisstadt Hoyerswerda, das den Zeitraum bis 2020 betrachtet und zu gegebener Zeit und bei Erfordernis fortzuschreiben ist.

INSEK – Fortschreibung 2008

Hier können Sie die einzelnen Teildokumente aufrufen:

1.0/2.0 Allgemeine Angaben/Gesamtstädtische Situation

3.1 Demografische Entwicklung

3.2 Kernaussagen und ihre Auswirkungen auf andere Konzepte

4.1 Städtebau und Denkmalpflege

4.2 Wohnen

4.3 Wirtschaft und Tourismus

4.4 Verkehr und technische Infrastruktur

4.5 Umwelt

4.6 Kultur und Sport

4.7 Bildung und Erziehung

4.8 Soziales

5.1 Zusammenstellung der Ergebnisse aus den Fachkonzepten

5.4 Prioritäten und Maßnahmen

6.0 Freiraum

 

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