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Die Entfernung zwischen Hoyerswerda in der Oberlausitz und Dillingen im Saarland beträgt gute 700 km. Dies spielte jedoch noch keine Rolle, als im Jahr 1988 ein Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Städten ratifiziert wurde: Damals war Deutschland noch geteilt – wirklich enge und lebendige Partnerschaftsbeziehungen konnten so kaum entstehen.
Dies änderte sich nach der politischen Wende: Gegenseitige Besuche, sowohl auf offizieller als auch auf Vereinsebene, waren nun möglich und beide Städte machten trotz räumlicher Entfernung gern Gebrauch von dieser Möglichkeit.
In den 1990er-Jahren besuchten Jugendgruppen die jeweilige Partnerstadt, regelmäßig fanden Begegnungen auf sportlicher oder kultureller Ebene statt. Manche dieser Vereinsbeziehungen haben bis heute Bestand.
Beim Besuch einer Saarländer Delegation im Jahr 1994 trug sich Dillingens damaliger Bürgermeister Gerhard Leonardy in das Goldene Buch der Stadt Hoyerswerda ein. In seinem Beisein wurde auch ein Teil der Karl-Liebknecht-Straße in „Dillinger Straße“ umbenannt. Im Gegenzug erfolgte in Dillingen im Jahr 1995 die Benennung eines Platzes zum „Hoyerswerdaer Platz“.
Aus Anlass des 20. Jahrestages der politischen Wende und zugleich im Rahmen der Feierlichkeiten zum Örtlichen Gedenktag der friedlichen Revolution in Hoyerswerda hatte Oberbürgermeister Stefan Skora im Oktober 2009 Vertreter der Stadt Dillingen nach Hoyerswerda eingeladen. Unter Leitung von Bürgermeister Franz-Josef Berg weilten die Gäste in unsere Stadt. Beim Begegnungsabend, beim gemeinsamen Stadtrundgang, einer Besichtigungstour durch die Umgebung und durch das Lausitzer Seenland erhielt die Partnerschaft wieder neue Impulse.
Gegenseitige Besuche und damit die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen und zum Gedankenaustausch wurden wieder intensiver. Besonders zu Höhepunkten wie Stadtfesten finden diese regelmäßig statt.

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