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Wissenschaftler aus Japan forschen zum Stadtumbau

Gestern besuchte eine Gruppe japanischer Wissenschaftler unsere Stadt. Vom Fachbereichsleiter für Bau Dietmar Wolf wollten Prof. Dr. Yoko Shimizu von der Kwanseigakuin Universität, Prof. Dr. Toru Nakayama von der Nara Frauensuniversität und Mihiro Tosano, Studentin an der Nara Frauenuniversität wissen, wie sich die demographische Entwicklung seit der Wende auf unsere Stadt auswirkte und welche Maßnahmen die sächsische Landesregierung bisher ergriff, um der Problematik entgegenzusteuern. Außerdem interessierten sich die weitgereisten Gäste für das bei uns geltende Rechtssystem, besonders im Hinblick auf den Umgang mit vakanten Häusern und die daraus resultierende Anforderungen an die Stadtplanung in schrumpfenden Städten. Auch die Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation standen im Mittelpunkt des Interesses. Dietmar Wolf besuchte mit den Gästen die Altstadt und die neue Dauerausstellung im Stadtmuseum, die sich sehr anschaulich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Anschließen lud er zur Stadtrundfahrt in die Neustadt ein. Bei einem Treffen mit Steffen Markgraf, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda, erhielten die Gäste einen Einblick in den jüngeren Stadtumbau von Hoyerswerda.

Seit bereits zehn Jahren forschen die japanischen Wissenschaftler zu diesem Thema. Neben Hoyerswerda besuchten sie auch Dresden, Görlitz und Weißwasser. Vom Besuch in Hoyerswerda zeigten sich die Gäste sehr beeindruckt, insbesondere über den hohen Sanierungsgrad von Gebäuden und Infrastruktur in der Stadt sowie die Gestaltung und Bewirtschaftung von Rückbauflächen.

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