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Ministerin zeichnet Gerhard Walter und Wolfgang Kunde aus

Am 1. Oktober durften 26 ehrenamtlich in Sächsischen Museen Tätige aus den Händen der Staatsministerin für Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, den Ehrenpreis für ihr Engagement im Museumswesen entgegen nehmen. Unter den Ausgezeichneten befinden sich aus zwei Hoyerswerdaer: Wolfgang Kunde und Gerhard Walter, beide engagieren sich seit 2016 in ihrer Freizeit für das Konrad-Zuse-Computermuseum, kurz ZCOM. Dort wurden auch die Auszeichnungen verliehen.
In seiner Begrüßung der rund 80 Gäste aus ganz Sachsen sagte Oberbürgermeister Stefan Skora: „Dass unser ZCOM als Ort für diese Auszeichnungen ausgewählt wurde, freut mich sehr. Es ist noch nicht ganz ein Jahr her, als dieses Museum den Sächsischen Museumspreis erhielt. Auch dieser wurde vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vergeben. Wir waren sehr stolz, denn dieses Museum liegt uns sehr am Herzen. Es war uns nicht leicht gefallen, für unseren Ehrenbürger, den Computervater Konrad Zuse, einen Ort zu schaffen, der sein Leben und seine Leistungen in angemessener Weise würdigt. Als das ZCOM eröffnet werden konnte und kurz danach eine so hohe Auszeichnung erhielt, waren wir sicher, dass sich der Weg bis dahin gelohnt hatte.“ Weiter führte Stefan Skora aus: „In diesem Jahr müsste eigentlich jeder ehrenamtlich Tätige in Hoyerswerda eine Auszeichnung oder Würdigung erhalten. Gerade die vergangenen Monate im Jahr unsers 750 Stadtjubiläums wären ohne diese Menschen nicht leistbar gewesen.“
Dr. Eva-Maria Stange würdigte in ihrer Rede alle Ehrenamtler, „ohne die Museen nicht zu gestalten wären“. In Sachsen gibt es mehr als 400 Museen, größtenteils werden diese ehrenamtlich geführt. Ehrenamtliche, so die Ministerin, sind mit großer Leidenschaft dabei und vermitteln ihr Wissen dabei anschaulich aus ihrem Erlebten.“
Auch zur Stadt Hoyerswerda fand die Ministerin anerkennende Worte. Sie sagte: „Ich komme sehr gern nach Hoyerswerda. Das ist schon seit Anfang der 1990-er Jahre so, als die Stadt um ein besseres Image kämpfen musste und so spannende Projekte wie „Schule ohne Gewalt“ – damals von der RAA – entwickelt wurden. Im Sommer war die Ministerin Gast beim KuFa-Tanzprojekt „Eine Stadt tanzt – Manifest!“ und zeigte sich auch dort sehr beeindruckt.

Schön, dass es solche Menschen wie Gerhard Walter und Wolfgang Kunde gibt. Sie recherchieren zu den Museumsexponaten, archivieren oder reparieren alte Technik. Beide verbringen viel Zeit im Museum und bringen den Gästen „schwer verständliche Technik“ verständlich und anschaulich nahe. „Ehrenamtliche sind der `Kitt`der Gesellschaft, so Frau Ministerin Stange. Die beiden Hoyersweraer gehören dazu. Danke.

 

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