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Digitalpakt-Fördermittel für Hoyerswerdaer Schulen

Einen symbolischen Scheck über rund 1,5 Millionen Euro für das Vorhaben mit dem Titel „Umsetzung von Maßnahmen nach der Richtlinie Digitale Schulen“ konnte Hoyerswerdas Stadtoberhaupt Stefan Skora am Donnerstag entgegennehmen. Überbracht wurde er von Kultus-Staatssekretär Herbert Wolff.
Bei dem Betrag handelt es sich um Digitalpakt-Fördermittel für die acht Schulen in Trägerschaft der Stadt. Deren Schulleiter*innen waren deshalb auch bei dem Übergabetermin im Alten Rathaus zugegen.

In seinen einführenden Worten erinnerte der Oberbürgermeister daran, dass insbesondere das Thema der Medienentwicklungsplanung seit fast 20 Jahren aktiv im Fokus zwischen Schulen und Schulträger steht, beginnend mit der „Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Förderung des Einsatzes der Informations- und Kommunikationstechnologien an Schulen und Medienstellen im Freistaat Sachsen“, aus dem Jahr 2000. Kontinuierlich wird gemeinsam mit den Bildungseinrichtungen an der digitalen Ausrichtung der jeweiligen Schule gearbeitet.
„Die durch die heutige Fördermittelzusage ermöglichten Projekte sind ein maßgeblicher Beitrag auf unserem Weg, die Schulen zukunftssicher aufzustellen und sie kontinuierlich weiter zu attraktiven Bildungseinrichtungen zu entwickeln.“, so Skora. „Bildung im umfassenden Sinne war und ist ein wichtiger Standortfaktor für Hoyerswerda. Die Stadt übernimmt deshalb für die Entwicklung und Qualität der Bildung vor Ort Mitverantwortung. Ausdruck dafür und zugleich Arbeitsgrundlage ist unser städtisches Handlungskonzept Bildung.“

Staatssekretär Wolff machte deutlich, dass die gute Vorarbeit mit ausschlaggebend dafür war, dass Hoyerswerda nun zu den ersten Empfängern der Fördergelder aus dem Digitalpakt zählt. Vorliegende Medienentwicklungspläne und Medienbildungskonzepte sind schon bei der Antragstellung wichtige Grundvoraussetzungen. 
In Dresden und speziell im Kultusministerium werde sehr wohl wahrgenommen und begrüßt, dass sich die Stadt Hoyerswerda gemeinsam mit vielen Akteuren das Thema Bildung ganz groß auf die Fahne geschrieben hat, brachte Herbert Wolff zum Ausdruck. Dazu zähle er auch, dass die Fördermittel hier noch durch einen Eigenanteil der Stadt aufgestockt werden, was keinesfalls überall so sei.
Und damit neben der digitalen Bildung die körperliche Bewegung nicht zu kurz kommt, hatte der Staatssekretär noch für jede Schule einen Fußball als Geschenk mitgebracht.

Oberbürgermeister Skora bedankte sich bei beim Freistaat Sachsen und beim Bund für die Bewilligung der Gelder. Mit der zugesagten Förderung über die Richtlinie Digitale Schulen, und unter Beachtung der aktuellen Entwicklung in der Vermittlung von Lerninhalten, können damit in den nächsten vier Jahren eine Vielzahl der technisch erforderlichen Ausstattungen in den Schulen realisiert werden. Nach aktuellen Planungen gehört dazu die Beschaffung von 200 digitalen Anzeige- und Interaktionsgeräten, wie beispielsweise Interaktive Tafeln, Beamer und Dokumentenkameras, sowie von 290 PCs und 300 Tablets bzw. Notebooks. Auch der Ausbau der digitalen Vernetzung sowie der drahtlosen Netzwerkzugänge kann damit erfolgen.

[Die Mittel der Richtlinie Digitale Schulen werden auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes sowie aus Bundesmitteln zur Verfügung gestellt.]

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