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Fördermittel für Kita Ersatzneubau

Am heutigen frühen Nachmittag waren die Kinder der Kita Krabat im Ortsteil Schwarzkollm aufgeregt. Viele Gäste kamen und wurden mit dem traditionellem Brot und Salz und sorbischen Liedern begrüßt. Präsentiert wurde den Gästen auch ein kleiner Exkurs in das Projekt „kleine Forscher“.  Grund für die Aufregung war die Freude über den mitgebrachten Bewilligungsbescheid für den Ersatzneubau der Kita in Schwarzkollm.

Frau Weber, Beigeordnete des Landratsamtes Bautzen, übergab Oberbürgermeister Stefan Skora den Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Insgesamt summieren sich die förderfähigen Ausgaben für den Neubau auf rund 1,9 Millionen Euro. Die verbleibende Differenz wird von der AWO-Lausitz als Kita-Träger und der Stadt Hoyerswerda bereitgestellt.

Seit mehreren Jahren stieg die Zahl der zu betreuenden Kinder im Kindergarten in Schwarzkollm. Der jetzige Kindergarten befindet sich in einem öffentlichen Gebäude gemeinsam mit einer Zahnarztpraxis und mehreren Mietwohnungen. Mit dem steigenden Bedarf der Kinderbetreuung wurden zwei Wohnungen in die Nutzung einbezogen. Die Betreuung erfolgt über drei Etagen, in zwei Gruppenräumen und zwei Zweiraumwohnungen. Eine Förderung der Kinder nach dem sächsischen Bildungsplan ist aktuell schwer umzusetzen. Hinzu kommen Sicherheitsaspekte Rettungswege und öffentliche Bereiche aus der Mischnutzung des Gebäudes. Eine Variantenuntersuchung unter Hinzuziehung von Sachverständigen ergab als wirtschaftlichste Lösung den Ersatzneubau.

Erst durch die Unterstützung des Landkreises und des Freistaates ist der Bau eines Kindergartens für eine Kommune finanzierbar. Das Förderprogramm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ wurde zur rechten Zeit durch die Landesregierung aufgelegt.

„Bis hierher sind wir in einem gemeinsamen Prozess mit vielen Beteiligten und mit durchaus konträren Diskussionen gekommen. Die Umsetzung und Realisierung wird sicher ähnlich anstrengend, aber all das passiert mit dem Ziel, die Betreuungsbedingungen für unsere Kinder zu verbessern. Der Verlauf dieses Prozesses und das Ergebnis machen deutlich, dass ein konstruktives Miteinander Dinge entstehen lässt und das Gestalten ermöglicht“, sagte Oberbürgermeister Stefan Skora in seiner heutigen Rede hierzu und bedankte sich bei allen beteiligten Partnern dafür.

Im Ersatzneubau werden dann 45 Kinder Platz zur Betreuung finden. 

 

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