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Steffen Markgraf und Torsten Ruban-Zeh vor dem modernisierten Wohnhaus

Modernes Wohnen in der Günter-Peters-Straße

Eigentlich sollte anlässlich der abgeschlossenen Modernisierung des Wohnhauses in der Günter-Peters-Straße 2-8 am 11.11. um 11:11 Uhr ein großes Mieterfest stattfinden. Aufgrund der Corona-Situation konnte die Wohnungsgesellschaft mbH dies so allerdings nicht umsetzen. Stattdessen gab es parallel zum heutigen offiziellen Pressetermin für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner einen Jutebeutel, gefüllt mit Frühstücksutensilien, wie Brötchen, Butter, Marmelade und Lebkuchen, der via „Türklinke“ seinen Bestimmungsort fand. Die kleine Aufmerksamkeit der Wohnungsgesellschaft mbH kam sichtlich gut an. Während Steffen Markgraf, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, und Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh sich mit den anwesenden Pressevertreter*innen unterhielten, bedankten sich vorbeilaufende und vorbeischauende Mieterinnen und Mieter für das überbrachte Präsent.

Der anderthalbjährige Umbau des Wohnhauses war ein aufwändiger Prozess, bei dem sogar in die vorhandene Bausubstanz eingegriffen wurde. Die Grundrisse der Wohnungen wurden teilweise verändert, alle Bäder mit Duschen ausgestattet, Balkone angebracht und der barrierearme Zugang zu Wohnung und Balkon sichergestellt. Auch energetisch wurde das Haus saniert. Die wohl wichtigste Maßnahme war der Einbau von Fahrstühlen, dank derer alle Etagen nebst Keller nun barrierefrei erreichbar sind. Betrug der Leerstand vor der Modernisierung noch 50 Prozent, sind seit Oktober 2020 alle 48 Wohnungen belegt. Die Nachfrage war groß und hallt immer noch nach.

Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh lobte den Umbau als weiteren Schritt in die richtige Richtung. „Die neuen, modernen Aufzugsanlagen und die barrierefreien bzw. barrierearmen Wohnräume werden für Zufriedenheit bei allen Mietern sorgen. Nicht nur bei älteren und behinderten Menschen, sondern auch bei solchen, die sich schlichtweg mehr Komfort wünschen.“

Die Komplexmodernisierung des Wohnhauses in der Günter-Peters-Straße ist eine von zahlreichen Maßnahmen im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKo), die darauf abzielt, die Neustadt als attraktiven und funktionsfähigen Stadtteil zu erhalten und nachhaltig zu stabilisieren. Den WK I – III kommt dabei besondere Bedeutung zu. Vorhandene Strukturen sollen hier schwerpunktmäßig erhalten und aufgewertet werden, um den Bewohner*innen ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld zu bieten.

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