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Octavian Ursu und Torsten Ruban-Zeh im Gespräch

Blick in die Erde für den Blick ins Weltall

Am Donnerstag, dem 24.02.22 luden Vertreter der Initiative Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA) zu einer Informationsveranstaltung für die ab heute geplanten Probebohrungen in Cunnewitz (Gemeinde Ralbitz-Rosenthal) ein. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh, seine Amtskollegen Octavian Ursu (OB Görlitz), Hubertus Rietscher (Bürgermeister Ralbitz-Rosenthal) sowie Landrat Michael Harig erfuhren vor Ort Näheres über das Projekt.

Bei den seismischen und geologischen Untersuchungen wird geprüft, ob sich der in 70 Meter Tiefe befindliche und mehrere Kilometer dicke Granitstock für eine mögliche Ansiedlung des geplanten Gravitationswellen-Observatoriums Einstein-Teleskop und eines unterirdischen Forschungslabors eignet. Die Bohrung ist Teil der Initiative der deutschen Astronomie und Astroteilchenphysik zur Gründung des Deutschen Zentrums für Astrophysik in der Lausitz. Der Wissenschaftschef der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Prof. Dr. Günther Hasinger, informierte die Anwesenden über den aktuellen Planungsstand des Projektes. Unterstützt wurde er von Prof. Dr. Christian Stegmann, Direktor des Bereichs Astroteilchenphysik beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (Desy).

Eine Ansiedlung des Deutschen Zentrums für Astrophysik würde die Lausitz nicht nur international ins Licht rücken, sondern auch rund tausend direkte Arbeitsplätze schaffen.

Weiterführende Infos: https://astronomische-gesellschaft.de/de/aktivitaeten/pressemitteilungen/wissenschaftsinititative-plaediert-fuer-deutsches-zentrum-fuer-astrophysik-in-der-lausitz

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