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Sorben – Serbja

Besucher, die zum ersten Mal in Hoyerswerda sind, wundern sich nicht selten über die zweisprachigen Schilder an Straßen oder öffentlichen Gebäuden: „Hoyerswerda und Wojerecy“ ist auf den Ortseingangsschildern zu lesen. „Bürgerzentrum Braugasse 1“ steht an einer Seite dieses Hauses, an der anderen, dem Marktplatz zugewandten Seite steht „Wobydlerski centrum Piwarska hasa 1“.

„Ist das Polnisch?“, wird oft gefragt. Doch bis zur Landesgrenze sind es gut 50 Kilometer. Die richtige Antwort lautet: Das ist Sorbisch – Hoyerswerda liegt im zweisprachigen Siedlungsgebiet. Hier wird deutsch und sorbisch gesprochen. Doch bei der Aufforderung „Sag mal was auf Sorbisch!“, müssen die meisten Hoyerswerdaer passen.

Dabei blickt die Region auf eine lange, sorbisch geprägte Geschichte zurück: Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen slawischen Stämme in das Gebiet zwischen Saale und Neiße. Als „Sorben” wurden zunächst nur die Verbände zwischen Saale und Mulde bezeichnet. Erst im Laufe des Mittelalters und der Frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben” allmählich auf die in der Lausitz siedelnden slawischen Stämme, die Lusitzer und Milzener, übertragen.

Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten die Sorben in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich, sie wurden eingegliedert. Ein eigener Staat entstand von Anfang an nicht. Die noch heute in der Lausitz lebenden Sorben sind die Nachkommen dieser slawischen Stämme.

Die Sorben haben eine eigene lebendige Sprache und Kultur, die meist in Vereinen und Gruppen gepflegt wird. Vor allem in den katholischen Gebieten zwischen Wittichenau und Bautzen wird auch zu Hause noch sorbisch gesprochen, ältere Frauen tragen hier manchmal noch die sorbische Alltagstracht. Jüngere Sorbinnen schmücken sich nur zu großen Fest- und Feiertagen mit einer Tracht, meist mit einer Festtagstracht.

Sorben und Deutsche leben gleichberechtigt miteinander. In Sachsen und in Brandenburg ist der Schutz der sorbischen Sprache und Kultur jedoch in der jeweiligen Landesverfassung ausdrücklich festgeschrieben. Das zeigt, dass sich beide Bundesländer ihres besonderen, lebendigen kulturellen Schatzes sehr bewusst sind. In der Lausitz leben ungefähr noch 40 000 sorbische Muttersprachler. An ausgewählten Schulen in der sächsischen Ober- und in der brandenburgischen Niederlausitz wird Sorbisch als Zweitsprache oder als Fremdspreche gelehrt. An allen sächsischen Grundschulen werden Grundkenntnisse über die Geschichte und Kultur der Sorben vermittelt. In Hoyerswerda wird die sorbische Kultur besonders in der Grundschule am Adler „Handrij Zeiler“ gelebt. In den Kindertagesstätten der Ortsteile Zeißig, Bröthen-Michalken, Schwarzkollm und Dörgenhausen wird die sorbische Sprache und Kultur in Witaj-Projekten angeboten – „Witaj“ ist das sorbische Wort für Begegnung.

Die Sitten und Bräuche der sorbischen Mitbürger bereichern die Kultur der Lausitz. Besonders zu Ostern strömen jährlich Tausende Touristen aus allen Teilen Deutschlands in die Region um die Osterprozessionen erleben zu können. Am Ostersonntag reiten die katholischen Männer einer Kirchgemeinde in Gehrock und Zylinder auf festlich geschmückten Pferden in die Nachbargemeinde, um die frohe Botschaft von der Auferstehung Jesu zu verkünden. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts fanden zwischen Hoyerswerda und Wittichenau Reiterprozessionen statt. Seit der Einführung der Reformation 1541 zieht die Prozession von Wittichenau nach Ralbitz. Zwischen diesen beiden Orten gehören heute über 400 Männer zu diesem Prozessionszug. Darunter sind auch Reiter aus dem Hoyerswerdaer Ortsteil Dörgenhausen. Die Osterprozessionen mit den sorbischen – aber auch deutschen – Liedern und Gebeten, die festlich geschmückten Pferde und die stolzen Reiter machen den Ostersonntag in der Lausitz zu etwas Einmaligem. In und um Hoyerswerda gehören auch Bräuche wie die Vogelhochzeit am 25. Januar oder das kunstvolle Verzieren von Ostereiern zum kulturellen Leben.

Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch moderne Einrichtungen. Im mdr oder RBB-Hörfunk und auch in den Länderfenstern der beiden Fernsehsender hat die sorbische Sprache ihren festen Platz. Es erscheinen sorbische Zeitungen wie die serbske nowiny, das Deutsch-Sorbische Volkstheater und das Ensemble für sorbische Volkskultur bereichern die Kulturangebote der Region. Im Bautzener Domowina-Verlag werden nicht nur neue wissenschaftliche Schriften sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben.

Unsere Stadt ist seit jeher ein wichtiger Ort für die Sorben. Als Hoyerswerda 1423 das Stadtrecht erhielt, überwog die sorbische Bevölkerung. In vielen Bereichen des Lebens spielten sorbische Einflüsse über Jahrhunderte eine große Rolle: Noch vor Bautzen erhielt Hoyerswerda eine sorbische Druckerei, um 1850 fanden „Sorbische Gesangsfeste“ in Hoyerswerda statt, 1885 wurde der „Wendische Bauernverein“ (wendisch = niedersorbisch für sorbisch) gegründet. Im Jahr 1912 wurde Hoyerswerda zum Gründungsort der Domowina. Am ehemaligen Ball- und Gesellschaftshaus, dem heutigen Bürgerzentrum Braugasse 1, weist eine Tafel auf dieses historische Ereignis hin.

In dieser Zeit veränderte die wirtschaftliche Struktur in der bis dahin vor allem landwirtschaftlich geprägten Lausitz. Neue Einflüsse brachten die Anfänge der Braunkohlenindustrie, die neu entstehenden Glashütten im Umfeld und die verkehrstechnischen Erschließung durch die Eisenbahn mit sich. Die Stadt konnte eine Zunahme der Bevölkerung verzeichnen – von  4.657 im Jahre 1900 stieg die Einwohnerzahl auf 6.057 im Oktober 1912. Etwa ein Viertel war sorbischer Nationalität.

Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es überall in der Lausitz, auch in Hoyerswerda, zu Repressalien gegen die sorbische Bevölkerung. 1933 verhielten sich die nationalsozialistischen Machthaber zwar zunächst noch relativ neutral, doch bereits ab 1934 wurde die Domowina genötigt, ihre Satzung im Hinblick auf die slawische Herkunft und Eigenart des sorbischen Volkes zu ändern. Als die Domowina dies unter Leitung ihres Vorsitzenden Pawoł Nedo ablehnte, wurde sie 1937 faktisch verboten.

Sofort nach Kriegsende gründete sich die Domowina in Crostwitz bei Bautzen neu, in Brandenburg geschah dies ein reichliches Jahr später. Bis 1950 eröffnete sich dem Dachverband der Sorben in der jungen DDR die Chance, als Interessenvertreterin des sorbischen Volkes tätig zu sein. Das sorbische geistig-kulturelle Leben erfuhr ein Aufblühen, das Erlernen der sorbischen Sprache wurde umfassend gefördert und die neu gegründete Sorbische Jugend (SM) war besonders aktiv.

Doch in den 1950er-Jahren wurde diese Entwicklung wieder unterbrochen. Die Akzeptanz der Domowina begann in großen Teilen der sorbischen Bevölkerung zu leiden: Der Verband wandelte sich zu einer Vereinigung, welche die politischen Ziele der SED mit zu verfolgen hatte. Außerdem wurde durch die Ansiedlung tausender Arbeitskräfte in der Kohleindustrie die sorbische Sprachpflege und Kultur in den Hintergrund gedrängt. Sorbisch wurde immer weniger als Alltagssprache gebracht – nach 1964 sank die Zahl der Sorbisch-Lernenden um die Hälfte.

Diese Entwicklung setzte sich lange fort und konnte auch durch die friedliche Revolution 1989 nur wenig aufgehalten werden. Die Forderung der Sorben nach einer Reform der Domowina wurde zwar laut, aber der Verband selbst hatte sehr spät auf die Umbruchsituation reagiert.

Am 11. November 1989 wurde in Bautzen die “Sorbische Nationalversammlung” ins Leben gerufen. Sie wollte nach neuen Grundlagen für das sorbische Leben suchen. Doch dieser Prozess der demokratischen Erneuerung war schmerzhaft. Dies zeigte sich vor allem am Mitgliederverlust in der Domowina – von ehemals 15.000 sank die Mitgliederzahl auf weniger als 4.000.

Bis zum Sommer 1991 wurde die Domowina gemäß ihres Gründungsanliegens wieder zum politisch unabhängigen und selbstständigen Dachverband der Sorben und der sorbischer Vereine. Gemeinsam mit der 1991 gegründeten Stiftung für das sorbische Volk ringen die Verantwortlichen beim Bund und in den Ländern Brandenburg und Sachsen bis heute um eine hinreichende finanzielle Ausstattung. Mit diesem konsequenten Einsatz für die Belange des sorbischen Volkes ist die Domowina als Sprecherin und Interessenvertreterin inzwischen wieder allgemein anerkannt.

Ihre rund 7.300 Mitglieder wirken in fünf Regionalverbänden. Zunehmend gelingt es, die junge Generation mit ihren kreativen Ideen in die Arbeit einzubeziehen. Dies gibt – bei aller Problematik – Zuversicht für die Zukunft. Diese Zuversicht spürt man auch in Hoyerswerda, vor allem in den sorbisch geprägten Ortsteilen. Ein bekanntes und äußerst positives Beispiel ist der Aufbau der Krabat-Mühle in Schwarzkollm. Im gleichen Ortsteil treffen sich junge Sorbinnen in der dunklen Jahreszeit wieder zu alten Bräuchen wie der Spinte (abendliches Spinnen oder andere Handarbeiten in Gemeinschaft) oder zum Osterwasserholen am Morgen des Ostersonntag. Bei den Hoffesten in Schwarzkollm, Zeißig oder Bröthen-Michlaken tragen auch Jugendliche wieder mit Stolz und Freude ihre sorbische Tracht.

Bräuche und Traditionen

Wie in der gesamten Lausitz werden auch in der Hoyerswerdaer Region die Sitten und Bräuche der Sorben erhalten und Jahrhunderte alte Traditionen gepflegt.

Die „Vogelhochzeit“ wird am 25. Januar gefeiert. Die Kinder stellen am Vorabend leere Teller an die Fenster und finden diese mit Naschwerk gefüllt morgens wieder vor. Mit diesen Gaben vom Hochzeitsmahl der Elster und des Raben bedanken sich die Vögel für die Futtergaben während der kalten Jahreszeit.

Zur Fastnachtszeit wird der Heischegang des Zamperns zelebriert. Bunt kostümierte Zamperer, zumeist junge Leute, ziehen von Haus zu Haus, tanzen mit der Hausfrau und erbitten einen Obolus, der dann abends beim gemeinsamen Fastnachtstanz aufgeteilt wird.

Vom Osterwasserholen, Ostersingen, Osterfeuer oder Ostereierwallen hat man vielleicht schon gehört. Am bekanntesten aber ist sicher das Verzieren von Ostereiern (als Symbol der Fruchtbarkeit) mit traditionellen Ornamenten oder auch in freier Gestaltung in der Wachs-, Kratz- oder Ätztechnik sowie das Osterreiten. Die Osterreiter der insgesamt acht Osterreiterzüge in der sorbisch-katholischen Lausitz verkünden hoch zu Ross die frohe Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi.

Das Maibaumstellen und Maibaumwerfen sind besonders bei der Jugend in den Ortsteilen und Dörfern sehr beliebt.

In der Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai gibt es vielerorts das Hexenbrennen. Auf großen aufgeschichteten Reisighaufen „thront“ eine in Lumpen gehüllte „Hexe“, die mitsamt dem Reisig angezündet und verbrannt wird.
Regional unterschiedlich werden in den Dörfern der Lausitz Stoppelreiten, Erntedankfest, Martinstag, Barbarafeier oder der Besuch des vorweihnachtlichen Bescherkindes gehandhabt. Die „Heilige Barbara“ kommt am Vorabend ihres Namenstages, dem 4. Dezember, als Glücksbringerin in die Häuser. Der „Barbaratag“ ist auch der Feiertag der Bergleute, deren Schutzpatronin die Heilige Barbara ist. Das sorbische Bescherkind wünscht besonders den Kindern und Alten in der Vorweihnachtszeit Glück und Gesundheit.

Domowina

Am 13.10.1912 wurde die Domowina, der Dachverband der Sorben, im damaligen Hoyerswerdaer Ball- und Gesellschaftshaus gegründet.
Als Hoyerswerda 1423 das Stadtrecht erhielt, überwog die sorbische Bevölkerung. In vielen Bereichen des sorbischen Lebens spielte Hoyerswerda über Jahrhunderte eine positive Rolle. Noch vor Bautzen erhielt Hoyerswerda eine sorbische Druckerei, um 1850 fanden Sorbische Gesangsfeste in Hoyerswerda statt, 1885 wurde der Wendische Bauernverein gegründet. 1912 schließlich wurde Hoyerswerda zum Gründungsort der Domowina.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte die Stadt Hoyerswerda ihr Gesicht sehr verändert. Prägende Einflüsse kamen von der sich entwickelnden Braunkohleindustrie, den neu entstehenden Glashütten im Umfeld und der verkehrstechnischen Erschließung durch die Eisenbahn. Dies brachte eine Zunahme der Bevölkerung von 4.657 im Jahre 1900 auf 6.057 im Oktober 1912 mit sich. Etwa ein Viertel der Einwohner waren sorbischer Nationalität.
Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es wie überall in der Lausitz auch in Hoyerswerda zu Repressalien. Nach 1933 verhielten sich die nationalsozialistischen Machthaber zwar zunächst relativ neutral, doch bereits ab 1934 wurde die Domowina genötigt, ihre Satzung im Hinblick auf die slawische Herkunft und Eigenart des sorbischen Volkes zu ändern. Als die Domowina unter Leitung ihres Vorsitzenden Pawoł Nedo dies jedoch ablehnte, wurde sie 1937 faktisch verboten.
Sofort nach Kriegsende 1945 gründete sich die Domowina in Crostwitz neu, in Brandenburg geschah dies ein reichliches Jahr später. Bis 1950 eröffnete sich dem Dachverband der Sorben in der jungen DDR die Chance, als Interessenvertreter des sorbischen Volkes tätig zu sein. Das sorbische geistig-kulturelle Leben erfuhr ein Aufblühen, das Erlernen der sorbischen Sprache wurde umfassend gefördert und die neu gegründete Sorbische Jugend (SM) war besonders aktiv.
Bald aber litt die Akzeptanz der Domowina in großen Teilen der sorbischen Bevölkerung. Der Verband wandelte sich zu einer Vereinigung, welche die politischen Ziele der SED mit zu verfolgen hatte. Außerdem wurde durch die Ansiedlung tausender Arbeitskräfte in der Kohleindustrie die sorbische Sprachpflege und Kultur in den Hintergrund gedrängt. So reduzierte sich beispielsweise nach 1964 die Zahl der Sorbisch-Lernenden um die Hälfte.
Diese Entwicklung konnte auch die friedliche Revolution 1989 nicht aufhalten. Die Forderung der Sorben nach einer Reform der Domowina wurde zwar lauter, aber der Verband selbst hatte sehr spät auf die Umbruchsituation reagiert. Am 11. November 1989 wurde in Bautzen die “Sorbische Nationalversammlung” ins Leben gerufen. Sie wollte nach neuen Grundlagen für das sorbische Leben suchen. Doch dieser Prozess der demokratischen Erneuerung war schmerzhaft. Dies zeigte sich vor allem am Mitgliederverlust von ehemals 15.000 auf weniger als 4.000.
Bis zum Sommer 1991 wurde die Domowina gemäß dem Gründungsanliegen von 1912 wieder zum politisch unabhängigen und selbstständigen Dachverband der Sorben und sorbischer Vereine “Bund Lausitzer Sorben e.V.” umgewandelt.
Die Vertreter der Domowina ringen in der 1991 gegründeten Stiftung für das sorbische Volk mit den Vertretern des Bundes und der Länder Brandenburg und Sachsen bis heute um eine hinreichende finanzielle Ausstattung. Mit ihrem konsequenten Einsatz für die Belange des sorbischen Volkes ist die Domowina als Sprecherin und Interessenvertreterin inzwischen allgemein anerkannt.
Ihre rund 7.300 Mitglieder wirken in fünf Regionalverbänden und dreizehn überregional wirkenden Vereinen und Fachverbänden. Zunehmend gelingt es, die junge Generation mit ihren kreativen Ideen in die Tätigkeit des Dachverbandes zu integrieren. Zudem genießt die Domowina im Kreis der europäischen nationalen Minderheiten eine hohe Wertschätzung. Dies gibt – bei aller Problematik – Zuversicht für die Zukunft.
(nach Texten von Elke Roschmann und Werner Sroka)

Sorbische Belange im Stadtrat und in der Stadtverwaltung

Auf der Grundlage der „Satzung über die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur in der Stadt Hoyerswerda/Wojerecy“ bildet der Stadtrat einen Beirat für sorbische Angelegenheiten. Dem Beirat obliegt der Informations- und Erfahrungsaustausch in sorbischen Angelegenheiten und die Förderung der Umsetzung dieser Satzung.

Darüber hinaus beruft der Stadtrat eine/n Beauftragte/n für sorbische Angelegenheiten. Der/die Beauftragte soll Mitarbeiter/in der Stadtverwaltung sein und ist in dieser Funktion direkt dem Oberbürgermeister unterstellt. Der/die Beauftragte für sorbische Angelegenheiten ist Ansprechpartner/in für die sorbischen Bürger und vertritt die Interessen der in der Stadt lebenden Sorben im Stadtrat und in der Stadtverwaltung.

Über diese Links gelangen Sie zu weiteren Informationen über den  Beirat  und die  Beauftragte  für sorbische Angelegenheiten.

„Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische Sprache lebt“ / “Rěčam přichilena komuna – Serbska rěč je žiwa”

Der aller fünf Jahre stattfindende Wettbewerb “Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische Sprache lebt”wird parallel in Brandenburg und im Freistaat Sachsen veranstaltet. In Sachsen wurde er vom Rat für sorbische Angelegenheiten initiiert, und steht unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Domowina und der Stiftung für das sorbische Volk.

In der dritten Auflage dieses Wettbewerbs konnte Hoyerswerda erneut den 1. Platz in der Kategorie “Städte” belegen, wie bereits in den vorangegangenen zwei Wettbewerbsdurchgängen 2004/2005 und 2010/2011.

Die Teilnahme erfolgte auf der Grundlage eines Stadtratsbeschlusses vom 28.03.2017. Der Beirat für sorbische Angelegenheiten der Stadt Hoyerswerda hatte sich bereit erklärt, wieder den Wettbewerbsbeitrag zu erarbeiten.

 
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