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Wanderpokal der sächsischen Initiative „Schwimmen für Demokratie und Toleranz“ an Görlitz übergeben

Oberbürgermeister Stefan Skora übergab heut den Wanderpokal zum „Schwimmen für Demokratie und Toleranz – ich bin dabei“ an die diesjährige Ausrichterstadt Görlitz.

Lesen Sie hier einen Auszug aus der zugehörigen Pressemitteilung der Stadt Görlitz (Text und Foto: Stadt Görlitz):

(Görlitz, 16.08.2018) Das 8. „Schwimmen für Demokratie und Toleranz“ findet am 1.September 2018 – unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller – im Görlitzer Neißebad statt. Deshalb hat Oberbürgermeister Stefan Skora von der vorjährigen Ausrichterstadt Hoyerswerda am Donnerstag (16.08.2018) an den Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege im Beisein von Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider den zur Veranstaltung gehörenden Wanderpokal des Innenministers übergeben.

Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider richtete die besten Grüße des Staatsministers aus, wünschte gutes Gelingen und sagte: „Ich freue mich sehr, dass sich die Städte und Kommunen an diesem Projekt beteiligen.“ Nach Görlitz werden Freital und Limbach-Oberfrohna Ausrichterstädte sein. Neben dem sportlichen Wettstreit um die meisten geschwommenen Kilometer diene die Aktion vor allem dem Ziel, für die Werte Demokratie und Toleranz offensiv zu werben und den Vereinssport in den Fokus zu rücken. Über 41.000 Aktive trainieren in 360 Sportvereinen und in 82 Sportarten im Landkreis Görlitz – und alle sind eigeladen, am 1. September in Görlitz Ausdauer, Fairness und Kraft beim Wettschwimmen unter Beweis zu stellen.

Der Hoyerswerdaer Oberbürgermeister Stefan Skora sagte am Donnerstag in Görlitz: „Die Veranstaltung lief bei uns im vergangenen Jahr großartig – ich wünsche Görlitz viele Teilnehmer, ein schönes Fest und gute Ergebnisse.“ Von den Bedingungen im Neißebad zeigte er sich sehr angetan – in der Schwimmhalle selbst wurde deshalb dann auch der stattliche Wanderpokal an OB Siegfried Deinege übergeben.

Oberbürgermeister Siegfried Deinege warb bei der Pokalübergabe für das Projekt, rief alle Görlitzerinnen und Görlitzer zur Teilnahme auf und betonte die Bedeutung der Vereine für eine familienfreundliche, demokratische und tolerante Stadt wie Görlitz. Zudem unterstrich Oberbürgermeister Siegfried Deinege, wie wichtig es sei, dass Kinder und Jugendliche lernen, zu schwimmen – neben den sportlichen Aspekten auch aus Gründen der Sicherheit. Erst in diesen Wochen sind alarmierende Zahlen veröffentlicht worden, wonach gut die Hälfte der Bundesbürger nicht sicher schwimmen können.

Ringolf Herzog, Vorstandsvorsitzender vom SV Lok Görlitz e.V. organisiert den Wettkampf am 1..9.2018 im Neißebad. Er hat keinerlei Sorgen, zu wenige Mitglieder im Verband zu haben – eher fehle es an genügend Platzkapazitäten: „Als Schwimmer benötigt man nunmal Wasser, um zu trainieren. Und Schwimmenlernen geht in einer Halle deutlich besser, als im offenen Gewässer.“ Zurzeit gibt es für den Schwimmwettkampf schon gut 200 Anmeldungen, unter anderem sind auch die Görlitzer Wasserballer dabei. Als Besonderheit hat sich der Verein das 12-Stunden Staffelschwimmen beim „Europastadt-Schwimmfest“ einfallen lassen, weil 2018 das 20. Jubiläum der deutsch-polnischen Proklamation zur Europastadt Görlitz-Zgorzelec begangen wird. „Ich hoffe deshalb auch auf viele Teilnehmer aus Zgorzelec, damit wir hier gute Ergebnisse abliefern“, so Ringolf Herzog.  

Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Staatsministerium des Innern des Freistaates Sachsen, der Stadt Görlitz und des Sächsischen Schwimmverband e.V. steht, und das stattfindende Rahmenprogramm sollen zeigen, dass das Miteinander im Sport den gegenseitigen Respekt fördert und Vorurteile und Diskriminierungen überwinden und vermeiden hilft. Das Europastadt-Schwimmfest ist Teil der Veranstaltungsreihe anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Europastadt Görlitz – Zgorzelec“. Gefördert wird es durch die Ostsächsische Sparkassenstiftung, die Stiftung der Sparkassen, die Landskron Braumanufaktur und anderen.

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