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Den Schwung des Stadtjubiläums ins neue Jahr mitnehmen

Der Blick zurück auf das vergangene Jahr gehört naturgemäß zu einem Neujahrsempfang dazu. Beim diesjährigen Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters der Stadt Hoyerswerda nahm diese Rückschau besonders breiten Raum ein, war 2018 doch das Jahr des 750. Stadtjubiläums.

Als eine Form der Würdigung und des Dankes für das große Engagement der zahlreichen Akteure hatte der Oberbürgermeister bei den Einladungen zum Neujahrsempfang den Schwerpunkt auf genau diese Akteure gelegt. Stellvertretend für alle Mitstreiter waren dies insbesondere die Veranstalter der 75 ausgewählten und besonders hervorgehobenen Aktionen aus verschiedenen Lebensbereichen.

Insgesamt waren rund 250 Gäste in die Lausitzhalle gekommen, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Galaband des Dresdner Salonorchesters, die getreu ihrem Motto „Die charmante Art zu unterhalten!“ das Publikum mit einer bunten Auswahl bekannter Titel erfreute.

In seiner Rede zog Oberbürgermeister Skora ein erstes Resümee des Jubiläumsjahres, das vom Konzept zur Ausrichtung und Gestaltung, über die Organisation und Finanzierung, bis hin zu jeder einzelnen Veranstaltung oder Aktion ein voller Erfolg war. „Über 150.000 Besucher haben die Angebote der vielfältigen Aktivitäten übers Jahr und an den zwei Festwochenenden genutzt. Da können wir nur sagen, das Konzept war goldrichtig!“ Einen Eindruck von der Fülle und dem Facettenreichtum des städtischen Lebens –  nicht nur im Jubiläumsjahr – vermittelte auch der gerade fertig gestellte und zum Neujahrsempfang erstmals gezeigte Filmbeitrag „Rückblick auf 2018“.

Seinen Dank richtete Hoyerswerdas Stadtoberhaupt an alle, die zum Gelingen des Stadtjubiläums beigetragen haben. Ausdrücklich nannte er dabei nochmals als wichtigste Sponsoren die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, das Lausitzer Seenland Klinikum, die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda, PSW Dienstleistungen und YADOS.

Natürlich fanden in der Neujahrsrede auch weitere Ereignisse und Maßnahmen des Jahres 2018 Erwähnung, wie die Einführung des städtischen Begrüßungsgeldes für Neugeborene, die Fortschritte beim Bau der Oberschule, die verschiedenen Aspekte der Bürgerbeteiligung, aber auch die Fertigstellung der Ostumfahrung und die Wiederaufnahme des Zugverkehrs auf der Bahnstrecke Hoyerswerda-Görlitz.

Beim Ausblick auf 2019 setzte Stefan Skora Schwerpunkte bei der gerade laufenden erstmaligen Aufstellung eines Bürgerhaushaltes sowie der ebenfalls erstmaligen Erstellung eines Doppelhaushaltes der Stadt. Im Baubereich stehen neben der Oberschule auch die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Dörgenhausen auf der Tagesordnung und Straßenbaumaßnahmen zum und im Industriegelände sowie in der Ebert-Straße in Knappenrode, wo auch die Neugestaltung des Bebel-Platzes in Angriff genommen wird. Weitere Vorhaben sind die Verbesserung der Parkplatzsituation am Pforzheimer Platz und im Bleichgässchen, die Schaffung von Caravan-Stellplätzen am Gondelteich und die Installation der neun WLAN-Hotspots in der Kernstadt und den Ortsteilen.

Auch auf die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen im Mai sowie die Landtagswahlen im September richtete der Oberbürgermeister den Focus. Mit Bezug auf die friedliche Revolution vor dreißig Jahren unterstrich er die Bedeutung von Demokratie für das gesellschaftliche Zusammenleben. „Ohne Erziehung zur Demokratie und ihren Werten, und das Annehmen und Erhalten dieser Werte wird unser Land keine Zukunft haben. Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Ringen um das beste Ergebnis für die Gemeinschaft, lebt vom produktiven Streit ohne persönliche Verletzungen.

Schließlich wand sich das Stadtoberhaupt noch dem Strukturwandel, als derzeit größter Herausforderung für die Lausitz, zu. „Mein Eindruck ist, dass bei den Verantwortlichen auf Bundesebene bisher zu viel über den Kohleausstieg und entschieden zu wenig über die Perspektiven für die Menschen in den betroffenen Regionen gesprochen wurde.“ Er machte deutlich, dass er von der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Kohlekommission“) erwartet, dass sie ihrem Arbeitsauftrag und Ziel gerecht wird, nämlich der Aufstellung eines Aktionsprogramms für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in den kohlestromerzeugenden Regionen. Aus seiner Sicht bedeute das insbesondere also umfassende und fundierte Vorschläge zur Gestaltung und zu verlässlichen Rahmenbedingungen des anstehenden Strukturwandels.

Zu Gesprächen über die angesprochenen Themen oder auch zu weiteren Fragen bot der weitere Verlauf des Neujahrsempfangs dann allen Teilnehmern Gelegenheit.

Doch zuvor wünschte der Oberbürgermeister noch allen Gästen ein

Gesundes neues Jahr           Strowe nowe lěto

 

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