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Hoyerswerda wird Förderkommune für den Strukturwandel

Der morgige Tag ist für die Lausitz entscheidend. Dann nämlich soll das Gesetz zum Kohleausstieg vom Bundestag beschlossen werden, wodurch den besonders betroffenen Braunkohleländern Strukturhilfen in Höhe von 40 Milliarden Euro zufließen werden. Besonders betroffen ist auch die Lausitz mit ihren aktuell noch vier aktiven Tagebauen.

Wo Kohleausstieg stattfindet, wird Strukturwandel folgen. Die Stadt Hoyerswerda beteiligt sich bereits seit Längerem an Gesprächen, Maßnahmen und Strategien für eine Zukunft ohne Kohle. So bündelte die Stadt im letzten Jahr die Kräfte der kommunalen Unternehmen und übergab der Sächsischen Staatskanzlei ein Strategiepapier für Hoyerswerda zum Thema „LebensEnergieStadt“. Dieses zeichnet Lösungen auf, die Bür­gern, Gewerbetreibenden und Industrieproduzenten auch in Zukunft verlässliche und innovative Mittel und Wege im Stadtgebiet und in der Region ermöglichen.

Dass die vorbereitenden Arbeiten zum Strukturwandel viel gemeinsame Kraftanstrengung bedeuten, hat auch das Staatsministerium für Regionalentwicklung erkannt. Noch bevor die Gesetzgebung für die Maßnah­men und Förderprogramme der Bundesregierung abgeschlossen ist, fördert der Freistaat Sachsen schon jetzt vier dringende Projekte im Mitteldeutschen und im Lausitzer Revier. Am 30. Juni 2020 gab das Sächsische Staatsministerium grünes Licht für die Förderung von vier ausgewählten Vorhaben in den zukünftigen „Innovationsregionen“.

Eines dieser vier Projekte ist die „LebensEnergieStadt Hoyerswerda“, in dem Ansätze und Vorschläge zur Bewältigung der infrastrukturellen Herausforderungen erarbeitet werden. Von den insgesamt 157.000 Euro aus dem Haushalt des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung wird das Projekt aus Hoyers­werda mit einer Fördersumme von 40.000 Euro bedacht. Die Entscheidung des Freistaates zeigt: Die Region Hoyerswerda ist nicht nur mittendrin im Strukturwandel, sondern ganz vorne mit dabei.

Foto: Gernot Menzel

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