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Ministerpräsident mit Oberbürgermeister im Gespräch

Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten in HY

Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in Hoyerswerda

 

 

Am Donnerstagmorgen wurde Ministerpräsident Michael Kretschmer am „Alten“ Rathaus in Hoyerswerda durch Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh und Bürgermeister Mirko Pink herzlich begrüßt. Das geplante Arbeitstreffen mit den Themen der Entwicklung des Scheibe-Sees, der möglichen Ansiedlung einer Bundesbehörde und dem Strukturwandel in der kernbetroffenen Region wurde direkt am Scheibe-See fortgeführt. Dabei nahm der Oberbürgermeister direkt neben dem Ministerpräsidenten Platz, um bereits während der Fahrt die Zeit zum gemeinsamen Gespräch zu nutzen.

Um die zukünftige touristische Entwicklung des Scheibe-See darzustellen, wurde mit entsprechender Drohnentechnik und Live-Luftbildern dem Ministerpräsidenten das Vorhaben erläutert und auf die aktuellen Hemmnisse seitens des Hochwasserschutzes hingewiesen. Wenn diese überwunden sind, kann es grünes Licht von der Landesdirektion zum Bau von Stegen und der Befahrung des Sees mit Booten geben. Hierfür wurde die Unterstützung durch den Ministerpräsidenten zugesagt, um eine schnellere Nutzung des Sees zu ermöglichen.

Bei der anschließenden Besichtigung des Industriegebiets Zeißig wurden durch den Oberbürgermeister und dem Fachgruppenleiter Bau, Herrn Dietmar Wolf die Gesamtgröße des Industriegebiets mit über 100ha Gesamtfläche vorgestellt, welche wir gerade über GRW Infra neu strukturell erschließen und alte Flächen einer Neunutzung zuführen wollen. Darüber hinaus kann dann das Gebiet auf bis zu 100ha erweitert werden. „Dies sei dann, nach Abschluss der notwendigen Arbeiten, die größte zusammenhängende Industriegebietsfläche, welche aktuell in Sachsen zur Verfügung wäre“, so Ministerpräsident Michael Kretschmar.

Bei der Besichtigung möglicher Standorte zur Ansiedlung von weiteren Bundesbehörden wurde durch den Oberbürgermeister sowie dem Bürgermeister die positiven wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Standortfaktoren der Stadt Hoyerswerda und des Umlandes hingewiesen, wie z.B. die innovative Entwicklung des Lausitzbades, die Lausitzhalle, der Zoo, das Lausitzer Seenland aber auch die sehr guten schulischen Voraussetzungen mit 3 Gymnasien, einer Oberschule und verschiedenen Grundschulen.

Im gemeinsamen Gespräch im „Neuen“ Rathaus waren auch der Landrat Michael Harig, der wissenschaftliche Leiter des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Herr Prof. Schmidt sowie Prof. Kopka, Frau Dr. Reinisch der sächsischen Agentur für Strukturentwicklung und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der LEAG Uwe Teubner mit dem Betriebsratsvorsitzenden und Mitglied des Stadtrates Jens Dubrau anwesend. Alle waren sich darin einig, dass Forschung und die dabei entstehenden Chancen zur Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Grundlage für notwendige wertschöpfende Arbeitsplätze sind.

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