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Gedenkfeier 27.01.2022

„Ehren wir die Freiheit“ – Gedenken an ein dunkles Kapitel

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hat im Jahr 1996 den 27. Januar zum Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

In Hoyerswerda ist dieser Gedenktag zugleich Teil des Zeitzeugenprojektes „Wider das Vergessen“, das seit 26 Jahren gemeinsam von der RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V., dem Stadtverband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und der Stadt Hoyerswerda mit Schülern der Hoyerswerdaer Gymnasien und Oberschulen durchgeführt wird. Traditionell findet an diesem Tag auch eine Gedenkfeier mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenhain statt.

Die Gedenkfeier begann mit dem Gedicht „Hoffnung“ von Friedrich Schiller, das eine Schülerin des Léon-Foucault-Gymnasiums vortrug. Im Anschluss hielt Uwe Blazejczyk, Schulleiter des Léon-Foucault-Gymnasiums, eine bewegende Rede, die die Gräueltaten der Nationalsozialisten im KZ Auschwitz aufzeigte. Das eigene Gewissen stelle sich auch heute immer wieder die Frage: Wie hätte man selbst unter den damaligen Bedingungen gehandelt? Hätte man geschwiegen? Hätte man den Opfern geholfen?

Uwe Blazejczyk formulierte, was unsere Gesellschaft braucht, um ihre Freiheit zu sichern: „Eine Konsequente Haltung gegen jede Form der Ausgrenzung und der körperlichen, der psychischen und der verbalen Gewalt, bevor es zu spät ist. Leben und lernen wir dies jeden Tag neu, um miteinander zu leben und nicht gegeneinander. Ehren wir die Freiheit.“

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„Ehren wir die Freiheit“ – Gedenken an ein dunkles Kapitel