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Scheibe-See: Antworten aus erster Hand

Am Nachmittag des 21. August hatten die Wählervereinigung StadtZukunft Hoyerswerda gemeinsam mit der Lausitzer Rundschau zum Hoyerswerdaer „Haussee“ zum Vor-Ort-Termin an den Scheibe-See geladen. Rund 30 Interessierte waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, um ihre Fragen und Hinweise „an den Mann bzw. an die Frau“ zu bringen. Als Gesprächspartner standen Oberbürgermeister Stefan Skora, Spreetals Bürgermeister Manfred Heine und Gesine Wittkowski, Fachgruppe Stadtplanung in der Stadtverwaltung Hoyerswerda zur Verfügung. Sie erläuterten zunächst Umfang und Inhalte der Planungen, die für künftige Investitionen am Scheibe-See unbedingte Voraussetzungen sind.

Derzeit, so stellten die Verantwortlichen wiederholt fest, ist der Scheibe-See noch immer ein Bergbaugewässer, er unterliegt dem Bergbaurecht. Dass seit dem vergangenen Sommer die Zwischennutzung als Badegewässer möglich ist, ist dem Umstand zu verdanken, dass die genannte Fläche im Eigentum der Stadt Hoyerswerda liegt und dass die LMBV und die Landesdirektion Sachsen die Anträge für dieses und das vergangene Jahr bewilligten. Dass diese Form der Nutzung den Anwesenden nicht weit genug geht, wurde schnell klar. Fragen wie „Wer investiert hier? Was können wir erwarten? Wird es eine Wohnbebauung geben? Wann wird der Radweg „richtig“ an die Stadt angeschlossen und wann werden die Medien verlegt?“ wurden gestellt.  Weitere Hinweise reichten von zu wenigen Hinweisschildern und Leiteinrichtungen in der Stadt bis zur Beräumung von Müll und Hundekot.

Gesine Wittkowski verwies auf den beschlossenen „Masterplan Scheibe-See“ und beantwortete die Fragen kompetent und sachlich. Die Fragen nach der Zeitschiene richteten sich eher an Stefan Skora und Manfred Heine. Beide sähen lieber heute als morgen Bagger und Bauarbeiter anrücken – festlegen jedoch konnten sie sich nicht. Sie sind nicht Herren der Verfahren. Es gibt Dinge und Erfordernisse, die darf die Stadt veranlassen, dazu gehören die tägliche Reinigung des Badebereichs, der Zuwegungen und der Stellplätze sowie das Freischneiden des Schilfgürtels vor Beginn der Saison. Für die großen Brocken braucht es einen langen Atem.

Immer wieder war aus den Reihen der Gäste zu vernehmen, dass am Senftenberger See alles „sooo schnell gegangen“ sei. Aber: Die Flutung des Haussees der Senftenberger begann 1967….

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