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Freigabe der Staatsstraße S 95 – Ortsdurchfahrt Dörgenhausen

Die offizielle Verkehrsfreigabe findet, neun Wochen früher als geplant, am 11.09.2019 um 16:30 Uhr durch Oberbürgermeister Stefan Skora statt. Wie immer sind interessierte Bürger der Stadt und besonders aus Dörgenhausen und Groß Neida bei dem feierlichen Akt gern gesehen.

Bereits vor 2010 wurde mit dem Ersatzneubau der Brücke über die Schwarze Elster der erste Schritt für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Dörgenhausen getan. Im Anschluss daran war bereits die Fortsetzung des Straßenbaus vorgesehen, dieser musste jedoch im Rahmen der Haushaltskonsolidierungen der Folgejahre auf Eis gelegt werden. Im Jahr 2014 war es dann endlich soweit, die neue Planung der Ortsdurchfahrt konnte im Sommer des Jahres begonnen werden.

Im Rahmen des Bauvorhabens erfolgte der grundhafte Ausbau der Staatstraße 95 auf 1,1 km Länge, beginnend am Ortseingang aus Richtung Keula bis zur Straße „An der Kummelmühle“. Die Verkehrsanlage erhielt nun auch eine beidseitige Nebenanlage zur Nutzung als gemeinsamer Geh-und Radweg. Weiterhin wurden der Straßendurchlass des Vincenzgraben (Bauwerk I) und eine ca. 70 m lange Stützwand (Bauwerk II) erneuert. Es erfolgte ebenfalls der barrierefreie Ausbau von drei Bushaltestellen, Die Haltestellen im Bereich der Dorfmitte erhielten einen Fahrgastunterstand. Erstmals wird das Oberflächenwasser der Straße gefasst und zentral in vorhandene Vorfluten der Schwarzen Elster und des Vincenzgraben abgeleitet. Hierfür sind entsprechende Auslaufbauwerke errichtet worden. Für die Straßenbeleuchtung wurden 21 LED-Straßenlampen aufgestellt. Im Auftrag der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH wurden Ver- und Entsorgungsleitungen um bzw. neu verlegt. Die vorhandenen Telekommunikationskabel wurden, wo die Möglichkeit bestand, tiefer gelegt.

Die straßenbegleitende Begrünung wurde begonnen, wird jedoch erst im Herbst 2019 mit der Pflanzung von 16 Bäumen und dem Ausbringen von 1.500 Narzissenzwiebeln fertiggestellt.

Wenn der Verkehr wieder über die Staatsstraße rollen kann, werden noch die meist genutzten Umleitungsstrecken je nach Erfordernis instandgesetzt.

Die Gesamtbaukosten einschließlich Planung und Beleuchtung betragen rund 3.500.000,00 Euro und werden mit ca. 2.500.000,00 Euro durch den Freistaat über das Förderprogramm Kommunaler Straßen- und Brückenbau gefördert.

Ganz besonderer Dank gilt allen betroffenen Anwohnern, den Gewerbetreibenden der Wittichenauer Straße für die entgegengebrachte Geduld und erduldeten Einschränkungen während der Bauarbeiten. Ebenso möchten wir uns für das große Verständnis bei den weiteren betroffenen Bürgern entlang der Umleitungsstrecken bedanken.

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