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Tag der Heimat in der Lausitzhalle

Am 21. September hatte der Stadtverband des Bundes der Vertriebenen zum Tag der Heimat in die Lausitzhalle eingeladen. Die diesjährige Losung lautet: „Menschenrechte und Frieden – für Frieden in Europa.“ Bürgermeister Thomas Delling, der die Begrüßung stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Skora übernommen hatte, hob den europäischen Gedanken dieser Losung hervor und verwies gleichzeitig auf die kriegerischen Auseinandersetzungen, von denen Teile Europas bis in die Gegenwart betroffen sind. Festredner des Tages war Bürgermeister Frank Lehmann aus Lauta. Er schlug einen Bogen, der bei persönlich überlieferten familiären Erinnerungen an Flucht und Vertreibung begann und hin zur heutigen Bedeutung für Grundrechte und Menschenrechte führte. Weitere Gäste der Veranstaltung waren der sächsischen Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen und Spätaussiedler, Frank Hirche, Dr. Jens Baumann, Beauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler im sächsischen Innenministerium, Vertreter des Bundestages, des Sächsischen Landtages und Stadträte.

Die Worte der Erinnerung an die Verstorbenen übernahm traditionell unser Ehrenbürger und Superintendent im Ruhestand Friedhart Vogel. Dass der Tag der Heimat in Hoyerswerda für die von Flucht und Vertreibung betroffenen Hoyerswerdaer in jedem Jahr zu einem besonderen Höhepunkt wird, ist vor allem der Stadtverbandsvorsitzenden des BdV Gisela Lossack und ihren charmanten Überleitungen und ihrer warmherzigen Moderation zu verdanken. Sie beherrscht es wie kaum jemand sonst, diesen Tag mit seinem ernsten Hintergrund, dem immer auch Wehmut und Trauer innewohnt, zu einem heiteren Ausklang zu verhelfen.

Wie stets war die Lausitzhalle gut gefüllt. Zur anschließenden feierlichen Kranzniederlegung in Nardt hatten sich – sicher aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit – weniger Gäste eingefunden.

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