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Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh bei der Förderzusage durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil

Knappschafts-Standort wird ausgebaut

Von seiner Berlin-Reise am 16.12.2022 kommt Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh mit positiven Neuigkeiten zurück. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hatte den Hoyerswerdaer Rathauschef zusammen mit Staatsminister Martin Dulig am Rande der Bundesratssitzung in Berlin zu einem Arbeitsgespräch eingeladen. Dort erhielten die beiden Vertreter aus Sachsen die Förderzusage für den Ausbau des Standortes der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV-KBS) in Hoyerswerda.

Die KBS-Geschäftsstelle Hoyerswerda beschäftigt derzeit fünf Mitarbeiter und soll auf 40 Stellen aufgestockt werden. Bis Ende 2023 sollen so insgesamt rund 200 Arbeitsplätze des Rentenversicherungsträgers an den Standorten Hoyerswerda und Cottbus entstehen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) leistet mit der Ansiedlung von Arbeitsplätzen am Knappschafts-Standort in Hoyerswerda einen weiteren Beitrag zur Erreichung der Ziele aus der »Kohlekommission«, um mehr Verwaltungsarbeitsplätze in den Kohleregionen zu schaffen. Darüber hatte das Sozialministerium in den vergangenen Monaten mit dem Bund diskutiert.

Für den Ausbau des Standortes Hoyerswerda hatte sich nicht nur Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh stark gemacht. Auch die Bundestagsabgeordnete Kathrin Michel (SPD) sowie der ehemalige Landtagsabgeordnete und Mitglied des Hoyerswerdaer Stadtrates Frank Hirche (CDU) hatten sich für das Anliegen politisch eingesetzt und damit wichtige Weichen für den heutigen Erfolg gestellt.

Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh: „Mit der Erweiterung des Knappschafts-Standortes haben wir auf unserem Weg, die Wirtschaft in Hoyerswerda und der Lausitz nachhaltig zu stärken, wieder eine Etappe erreicht. Ich bedanke mich bei Hubertus Heil für diese Entscheidung zugunsten einer vom Kohleausstieg stark betroffenen Region. Es ist ein deutliches Signal an alle, die sich im Strukturwandel engagieren.“

Am Standort Hoyerswerda soll nach Plänen des BMAS künftig die Administration der aus Bundesmitteln finanzierten Projektförderungen und Förderprogramme erfolgen.

Fotos: SMWA

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